"Transfer-Offensive ist etwas anderes"

Von SPOX
Donnerstag, 28.07.2016 | 09:22 Uhr
Michael Zorc sieht die Abgänge beim BVB gut ersetzt
Advertisement
Allsvenskan
Norrköping -
Häcken
World Cup
Frankreich -
Kroatien (Highlights)
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Club Friendlies
Besiktas -
Reading
Copa Sudamericana
Lanus -
Junior
J1 League
Hiroshima -
Gamba Osaka
J1 League
Nagasaki -
Kobe
CSL
Guangzhou Evergrande -
Zhicheng
Club Friendlies
Sion -
Inter Mailand
Club Friendlies
Dynamo Dresden -
Huddersfield
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Hiroshima -
Urawa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City

Kein deutscher Klub war in diesem Sommer auf dem Transfermarkt so prominent aktiv wie Borussia Dortmund. Während Ilkay Gündogan, Mats Hummels und Henrikh Mkhitaryan den BVB verließen, wurde der Kader mit etwa Andre Schürrle, Mario Götze, Ousmane Dembele und Sebastian Rode prominent verstärkt. Sportdirektor Michael Zorc will von einer Transferoffensive dennoch nichts wissen.

"Über den dicken Daumen haben wir genauso viel ausgegeben wie eingenommen. Ein Feuerwerk oder eine Transfer-Offensive, von der ich auch gelesen habe, ist für mich etwas anderes. Wir haben einfach nur versucht, unsere Abgänge so gut wie möglich zu kompensieren", erklärte Zorc die eigene Vorgehensweise im kicker.

Trotzdem sei es ein außergewöhnlicher Sommer gewesen: "Wir mussten nach dem Weggang von drei so hochkarätigen Spielern wie Gündogan, Hummels und Mkhitaryan handeln, und ich glaube, dass wir unsere Abgänge gut kompensiert haben. Zum Teil mit sehr interessanten, spannenden Zugängen."

Zwar habe der BVB mit Blick auf das eigene Personalbudget die 100-Millionen-Euro-Grenze geknackt, doch die "Einnahme-Situation gibt das her. Das ist kein riskantes Spiel, sondern weiterhin sehr ausbalanciert."

"Der richtige Klub" für Götze-Comeback

Dabei schlug kein Transfer so hohe Wellen, wie die Rückkehr von Götze vom FC Bayern nach Dortmund. Doch genau wie die Schürrle-Verpflichtung gab es durchaus auch Kritiker, da beide Spieler eine enttäuschende Saison hinter sich haben. Von derartigen Zweifeln will Zorc allerdings nichts hören: "Angestrebt ist, dass diese Wechsel beiden helfen, Spielern und Verein. Es soll möglichst eine Win-win-Situation entstehen."

Beide müssten jetzt, so Zorc weiter, schlicht Leistung bringen - wenngleich zumindest Götze womöglich ein schwieriger Empfang bei den eigenen Fans erwartet. "Dass er den Wechsel zu uns macht, steht unter dem Motto "back to the roots". Ich glaube, dass er wieder sehr stark fokussiert auf den Fußball ist und seine Karriere in eine sportlich positive Richtung schieben will. Dafür sind wir der richtige Klub", ist sich der BVB-Sportdirektor sicher.

Ein anderer BVB-Star bleibt dagegen vom Pech verfolgt: Marco Reus fällt aktuell erneut verletzt aus, Zorc hofft auf ein Comeback Mitte August. Dennoch bleiben die chronischen Adduktorenprobleme ein Thema: "Marco hat schon in der Rückrunde der vergangenen Saison sehr stabil gespielt. Er ist sehr fleißig, macht permanent seine Präventivübungen. Wir sind zuversichtlich, dass wir das jetzt unter Kontrolle haben."

"Müssen einen anderen Weg gehen"

Darüber hinaus äußerte sich Zorc auch zu dem Dortmunder Vorgehen auf dem Transfermarkt. "Unser Anspruch ist es, im Konzert der besten zehn, zwölf Klubs Europas mitzuspielen. Dafür müssen wir einen etwas anderen Weg gehen, schnell und auch mal ungewöhnlich sein. Dass wir diesen Weg gegangen sind, hat uns auch in der Vergangenheit gutgetan", erklärte er.

Die Livestream-Revolution: Alle Infos zu Performs Multisport-Streamingdienst DAZN

So habe der BVB "viele Spieler zu uns geholt, die nicht auf ihrem Top-Level waren und dann in Dortmund weiterentwickelt wurden. Das wird ein Modell sein, das wir im Transferwesen weiterverfolgen."

Alles zum BVB

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung