Montag, 28.10.2013

Bundesliga: Freiburg und Frankfurt im Abwärtstrend

Diagnose: Doppelbelastung

Die Europa League fordert ihren Tribut: Eintracht Frankfurt und der SC Freiburg kämpfen in der Bundesliga gegen den Abwärtstrend. Dabei sind die Probleme beider Trainer unterschiedlicher Natur - und erreichen neue Dimensionen.

Christian Streich (r.) und Armin Veh befinden sich mit ihren Teams auf nationaler Ebene im Formtief
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Christian Streich (r.) und Armin Veh befinden sich mit ihren Teams auf nationaler Ebene im Formtief

"Ich glaube nicht, dass wir durch die Belastungen schwächer werden", gab sich Armin Veh selbstbewusst. "Das kannst du dir auch einreden." Stattdessen könne man sich in der Europa League "Kraft holen", so die Meinung des Eintracht-Trainers.

Er sagte es vor dem Spiel gegen Maccabi Tel Aviv. Frankfurt gewann 2:0. Drei Tage später setzte es in Gladbach eine krachende 1:4-Pleite. Und Veh resümierte: "Wir haben es heute körperlich nicht geschafft, so fit zu sein. Das war heute das erste Mal, dass wir der Europa League Tribut zollen mussten."

Überraschend kam dieser physische Einbruch für ihn jedoch nicht: "Ich habe früher damit gerechnet", stellte Veh klar.

Kraft- und Konzentrationsmängel

Über den inhaltlichen Widerspruch zwischen beiden Aussagen lässt sich schmunzelnd hinwegsehen. Dass Veh erst in der Gladbach-Niederlage zum ersten Mal negative Folgen der Doppelbelastung zu erkennen vermag, erstaunt hingegen.

Schon häufiger hinterließ die Eintracht in den vergangenen Wochen den Eindruck, dass die regelmäßigen Europacup-Partien zu Kraft- und Konzentrationsmängeln in der Schlussphase der Bundesligaspiele beitrugen.

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Gegen Freiburg und Hamburg deutete sich dieses Phänomen bereits an. Beim 1:1 im Breisgau ermöglichte eine katastrophale Abstimmung bei einer gegnerischen Ecke dem eingewechselten Nicolas Höfler das Ausgleichstor. Und der HSV profitierte beim Treffer zum 2:2 durch Marcell Jansen von einer fahrlässigen Passivität der kompletten Frankfurter Hintermannschaft.

Offensichtlich wurde die Problematik spätestens gegen Nürnberg. Frankfurt dominierte den FCN nach Belieben und ging verdient in Führung. 60 Minuten lang hatte der Club keine einzige Torchance - und erwachte plötzlich zum Leben. Das Blatt wendete sich. Nürnberg gab in der Schlussphase den Ton an, traf spät zum Ausgleich und war in der Folge sogar drauf und dran, noch den krönenden Siegtreffer zu erzielen.

"Das ist auch eine psychologische Geschichte"

Auf Seiten der Frankfurter kam zu der aus den vorhergehenden Spielen bekannten Konzentrationsschwäche noch ein weiteres Problem hinzu: Kraftverlust. In der Schlussphase war die Eintracht-Elf zu den entscheidenden Zweikämpfen oft einen Schritt zu spät und in Sprints meist zweiter Sieger.

Trainer Veh sah das damals noch anders. Für ihn gab es lediglich ein Kopf-Problem: "Das ist auch eine psychologische Geschichte. Wenn man nur schaut, es dieses Mal über die Zeit zu bringen, hat man den ersten Fehler schon gemacht. Dann fehlt etwas die Lockerheit", diagnostizierte der 52-Jährige.

Eine Woche später gestand der Eintracht-Coach die physischen Probleme seines Teams schließlich ein. Der Mangel an körperlicher Frische war gegen Gladbach spätestens im zweiten Durchgang zu eklatant.

Veh wehrt sich gegen Rotation

Doch das Problem ist nicht die Doppelbelastung an sich. Es fehlt in Frankfurt einerseits an einer mit den Top-Teams vergleichbaren Kaderbreite. Vehs mangelnde Bereitschaft zur Rotation macht diese Problematik jedoch noch gravierender.

Veh hat seine Startelf. Er ändert diese nur selten - und wenn, dann nur geringfügig. Mögliche Offensiv-Alternativen wie Srdjan Lakic und Joselu fristen ein gnadenloses Ersatzspieler-Dasein. "Dass ich fünf Spieler nicht bringe, weil sie dann am Sonntag in der Bundesliga spielen sollen, davon halte ich gar nichts", wehrte sich der Eintracht-Coach noch vor dem Maccabi-Spiel gegen die Option Rotation.

Nach der Erkenntnis des vergangenen Sonntags wird er diese Haltung womöglich überdenken. Selbst Sportdirektor Bruno Hübner bemängelte die Fitness seiner Spieler öffentlich: "Wenn man zwei, drei Spieler hat, die nicht an ihrem Limit spielen können, wird es halt schwer."

Freiburg international ohne Erfolgserlebnis

Ein Problem, das man rund 250 Kilometer südlich nur zu gut kennt. Doch in Freiburg hadert man nicht nur mit der neuen körperlichen Belastung. Im Gegensatz zur dreimal siegreichen Eintracht konnte sich der SC in Europa bislang kaum Selbstvertrauen holen.

Gegen Estoril (1:1) hätte man gewinnen können, gegen Liberec (2:2) dem Spielverlauf entsprechend gewinnen müssen. Doch in einem plötzlichen Anfall von Passivität und Verunsicherung ließen die Freiburger Liberec wieder ins Spiel kommen. Freiburg kassierte binnen sieben Minuten den Ausgleich und musste nach Karim Guedes doppeltem Handspiel in Unterzahl sogar ums Remis bangen.

Vergleichbar lief es in Sevilla. Freiburg spielte ordentlich mit - bis Fallou Diagne aufgrund einer Notbremse im Strafraum glatt Rot sah und Sevilla den Strafstoß zum Führungstreffer ermöglichte. Der SC konnte aus der Europa League noch nie den Rückenwind eines Erfolgserlebnisses für den anstehenden Bundesliga-Spieltag nutzen.

"Dann tut so etwas brutal weh"

Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die in der Europa League mehrfach zu beobachtende Unsicherheit und daraus resultierende individuelle Patzer mittlerweile auf die Bundesliga-Auftritte des SC übertragen haben. Ausgerechnet in einer Phase, in der sich die im Sommer runderneuerte Mannschaft eingespielt zu haben schien, wie die beachtlichen Unentschieden gegen Frankfurt und Bremen nahelegten.

Die besten Bilder des 10. Spieltags
BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH - EINTRACHT FRANKFURT 4:1: Die Gladbacher hatten im heimischen Stadion einmal mehr allen Grund zur Freude
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BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH - EINTRACHT FRANKFURT 4:1: Die Gladbacher hatten im heimischen Stadion einmal mehr allen Grund zur Freude
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Dabei schien die Eintracht nach dem Ausgleich von Aigner kurzfristig auf einem guten Weg zu sein
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Dabei schien die Eintracht nach dem Ausgleich von Aigner kurzfristig auf einem guten Weg zu sein
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Doch im Anschluss verging den Gästen sichtlich das Lachen
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Doch im Anschluss verging den Gästen sichtlich das Lachen
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Das lag jedoch nicht nur am passend zu Halloween gruselig aussehenden Lucien Favre
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Das lag jedoch nicht nur am passend zu Halloween gruselig aussehenden Lucien Favre
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Die Borussia trat in der Folge einfach zu dominant auf und fuhr ein letztlich auch in der Höhe verdientes 4:1 ein.
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Die Borussia trat in der Folge einfach zu dominant auf und fuhr ein letztlich auch in der Höhe verdientes 4:1 ein.
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SC FREIBURG - HAMBURGER SV 0:3: Oliver Baumann am Boden: Er verlor die Partie gegen den HSV mit drei Patzern fast im Alleingang
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SC FREIBURG - HAMBURGER SV 0:3: Oliver Baumann am Boden: Er verlor die Partie gegen den HSV mit drei Patzern fast im Alleingang
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Dabei begegneten sich beide Mannschaften trotz leichter Überlegenheit des HSV zu Beginn des Spiels durchaus auf Augenhöhe
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Dabei begegneten sich beide Mannschaften trotz leichter Überlegenheit des HSV zu Beginn des Spiels durchaus auf Augenhöhe
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Doch Baumanns erster Patzer ebnete den Nordlichtern aus heiterem Himmel den Weg zum Sieg
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Doch Baumanns erster Patzer ebnete den Nordlichtern aus heiterem Himmel den Weg zum Sieg
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Kurz nach der Halbzeit entschied ein weiterer haarsträubender Patzer Baumanns die Partie. Pierre-Michel Lasogga bedankte sich mit dem 2:0
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Kurz nach der Halbzeit entschied ein weiterer haarsträubender Patzer Baumanns die Partie. Pierre-Michel Lasogga bedankte sich mit dem 2:0
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So jubelte am Ende nur der HSV, der mit dem Auswärtssieg im Breisgau den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herstellt
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SCHALKE 04 - BORUSSIA DORTMUND 1:3: Vor dem Anpfiff gibt's ein Wiedersehen zwischen Jürgen Klopp und Ex-Dortmunder Felipe Santana
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SCHALKE 04 - BORUSSIA DORTMUND 1:3: Vor dem Anpfiff gibt's ein Wiedersehen zwischen Jürgen Klopp und Ex-Dortmunder Felipe Santana
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Einige lernen es nie: Aufgrund von Fan-Krawallen musste die Partie später angepfiffen werden
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Einige lernen es nie: Aufgrund von Fan-Krawallen musste die Partie später angepfiffen werden
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Dann konnte endlich gespielt werden. Pierre-Emerick Aubameyang brachte den BVB schnell in Führung
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Dann konnte endlich gespielt werden. Pierre-Emerick Aubameyang brachte den BVB schnell in Führung
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Kevin-Prince Boateng hatte die Riesenchance zum Ausgleich, scheiterte mit seinem Elfmeter aber an Roman Weidenfeller
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Nuri Sahin erhöhte per sehenswertem Distanzschuss auf 2:0
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Nuri Sahin erhöhte per sehenswertem Distanzschuss auf 2:0
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Nach dem Anschlusstreffer durch Max Meyer traf Kuba zur Entscheidung
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Nach dem Anschlusstreffer durch Max Meyer traf Kuba zur Entscheidung
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Und wer freut sich am meisten über einen Derby-Sieg? Na logisch - Kevin Großkreutz!
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Und wer freut sich am meisten über einen Derby-Sieg? Na logisch - Kevin Großkreutz!
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BAYERN MÜNCHEN - HERTHA BSC 3:2: Adrian Ramos brachte Hertha schon nach wenigen Minuten in Front. Es reichte jedoch nicht
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BAYERN MÜNCHEN - HERTHA BSC 3:2: Adrian Ramos brachte Hertha schon nach wenigen Minuten in Front. Es reichte jedoch nicht
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Es war nicht von Dauer. Freistoß Ribery, Irrflug Kraft, Kopfball Mandzukic. Ausgleich!
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Es war nicht von Dauer. Freistoß Ribery, Irrflug Kraft, Kopfball Mandzukic. Ausgleich!
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Nach einer weiteren Mandzukic-Bude war auch der andere Mario zur Stelle - Götze machte das 3:1 per Kopf
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Nach einer weiteren Mandzukic-Bude war auch der andere Mario zur Stelle - Götze machte das 3:1 per Kopf
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Die Bayern taten sich trotzdem bis zum Ende schwer. Berlin kam durch ein Tor von Ben-Hatira sogar nochmal ran
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Die Bayern taten sich trotzdem bis zum Ende schwer. Berlin kam durch ein Tor von Ben-Hatira sogar nochmal ran
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Am Ende reichte es zum Sieg, aber Pep Guardiola hat schon wesentlich souveränere Auftritte seiner Mannschaft gesehen
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Am Ende reichte es zum Sieg, aber Pep Guardiola hat schon wesentlich souveränere Auftritte seiner Mannschaft gesehen
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BAYER LEVERKUSEN - FC AUGSBURG 2:1: Fast aus dem Nichts brachte Andre Hahn den krassen Außenseiter mit einem Traumtor in Führung. Es sollte nicht reichen
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BAYER LEVERKUSEN - FC AUGSBURG 2:1: Fast aus dem Nichts brachte Andre Hahn den krassen Außenseiter mit einem Traumtor in Führung. Es sollte nicht reichen
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Das Bayer-Tor war dann Chefsache. Simon Rolfes besorgte den Ausgleich für Bayer
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Das Bayer-Tor war dann Chefsache. Simon Rolfes besorgte den Ausgleich für Bayer
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Es entwickelte sich eine merkwürdige Partie. Leverkusen war drückend überlegen, nutzte aber seine Chancen nicht
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Es entwickelte sich eine merkwürdige Partie. Leverkusen war drückend überlegen, nutzte aber seine Chancen nicht
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Es dauerte bis zur 83. Minute, bis Emre Can Bayer erlöste
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Es dauerte bis zur 83. Minute, bis Emre Can Bayer erlöste
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So sieht Erleichterung aus - der nächste Saisonsieg für Bayer Leverkusen. Leicht war es nicht
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So sieht Erleichterung aus - der nächste Saisonsieg für Bayer Leverkusen. Leicht war es nicht
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MAINZ 05 - EINTRACHT BRAUNSCHWEIG 2:0: Große Freude bei Mainz-Präsident Harald Strutz vor der Partie. Gutes Omen offenbar: Das 1:0 fiel schon nach acht Minuten
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MAINZ 05 - EINTRACHT BRAUNSCHWEIG 2:0: Große Freude bei Mainz-Präsident Harald Strutz vor der Partie. Gutes Omen offenbar: Das 1:0 fiel schon nach acht Minuten
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Shinji Okazaki brachte die Elf von Thomas Tuchel in Front
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Shinji Okazaki brachte die Elf von Thomas Tuchel in Front
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In der Folge entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie
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In der Folge entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie
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Dann schlug Shinji Okazaki abermals zu. 2:0 - die Vorentscheidung!
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Dann schlug Shinji Okazaki abermals zu. 2:0 - die Vorentscheidung!
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So gab es am Ende Anlass zum Feiern für das Mainzer Publikum
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So gab es am Ende Anlass zum Feiern für das Mainzer Publikum
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HANNOVER 96 - 1899 HOFFENHEIM 1:4: Kurzeinsatz für Mame Diouf - schneller als er sammelte noch niemand Gelb-Rot in der Bundesliga. Der Auftakt für ein merkwürdiges Spiel
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HANNOVER 96 - 1899 HOFFENHEIM 1:4: Kurzeinsatz für Mame Diouf - schneller als er sammelte noch niemand Gelb-Rot in der Bundesliga. Der Auftakt für ein merkwürdiges Spiel
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Hoffenheim konzentrierte sich dagegen vor allem aufs Toreschießen. Bude Nummer 1 besorgte Sejad Salihovic per Elfmeter
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Hoffenheim konzentrierte sich dagegen vor allem aufs Toreschießen. Bude Nummer 1 besorgte Sejad Salihovic per Elfmeter
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Mirko Slomka war einigermaßen bedient: Fragwürdiger Platzverweis für Diouf, schlechtes Spiel seiner Mannschaft...
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Mirko Slomka war einigermaßen bedient: Fragwürdiger Platzverweis für Diouf, schlechtes Spiel seiner Mannschaft...
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Es wurde nicht besser. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Sane brachte nichts, weil Firmino doppelt draf. Dann musste auch Marcelo runter
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Es wurde nicht besser. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Sane brachte nichts, weil Firmino doppelt draf. Dann musste auch Marcelo runter
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Während Mirko Slomka schimpfte wie ein Rohrspatz, konnte sich Markus Gisdol am Ende über einen deutlichen Sieg freuen
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Während Mirko Slomka schimpfte wie ein Rohrspatz, konnte sich Markus Gisdol am Ende über einen deutlichen Sieg freuen
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VFL WOLFSBURG - WERDER BREMEN 3:0: Im Duell der Nordklubs legten die Wölfe los wie die Feuerwehr. Folgerichtig erzielte Maxi Arnold die frühe Führung
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VFL WOLFSBURG - WERDER BREMEN 3:0: Im Duell der Nordklubs legten die Wölfe los wie die Feuerwehr. Folgerichtig erzielte Maxi Arnold die frühe Führung
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Es entwickelte sich eine nicht hochklassige, aber schwungvolle Partie mit vielen Chancen und Zweikämpfen
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Es entwickelte sich eine nicht hochklassige, aber schwungvolle Partie mit vielen Chancen und Zweikämpfen
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Mit der Zeit übernahm der Gastgeber aber immer mehr die Kontrolle über dann ideenlose Bremer
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Mit der Zeit übernahm der Gastgeber aber immer mehr die Kontrolle über dann ideenlose Bremer
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Für den Endstand sorgten Ivan Perisic (l.) und Ivica Olic (r.) mit ihren Toren
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Für den Endstand sorgten Ivan Perisic (l.) und Ivica Olic (r.) mit ihren Toren
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Man sah es ihm nicht an, aber am Ende hatte die Mannschaft von Dieter Hecking überzeugend gewonnen
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Man sah es ihm nicht an, aber am Ende hatte die Mannschaft von Dieter Hecking überzeugend gewonnen
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VFB STUTTGART - 1. FC NÜRNBERG 1:1: Mit Spannung wurde das Debüt von Nürnbergs neuem Trainer Gertjan Verbeek erwartet
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VFB STUTTGART - 1. FC NÜRNBERG 1:1: Mit Spannung wurde das Debüt von Nürnbergs neuem Trainer Gertjan Verbeek erwartet
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Dabei fing der Einstand Verbeeks denkbar schlecht an. Vedad Ibisevic verwandelte bereits nach wenigen Minuten einen Strafstoß zur frühen Stuttgarter Führung
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Dabei fing der Einstand Verbeeks denkbar schlecht an. Vedad Ibisevic verwandelte bereits nach wenigen Minuten einen Strafstoß zur frühen Stuttgarter Führung
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Doch der Club anwortete postwendend durch ein sehenswertes Tor von Josip Drmic
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Doch der Club anwortete postwendend durch ein sehenswertes Tor von Josip Drmic
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Auch danach blieben die Nürnberger ihrer Linie treu und hielten gegen die spielstärkeren Stuttgarter mit Kampf und Leidenschaft dagegen
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Auch danach blieben die Nürnberger ihrer Linie treu und hielten gegen die spielstärkeren Stuttgarter mit Kampf und Leidenschaft dagegen
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Letztendlich blieb es trotz Stuttgarter Schlussoffensive bei einem glücklichen Punkt für die Clubberer
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Letztendlich blieb es trotz Stuttgarter Schlussoffensive bei einem glücklichen Punkt für die Clubberer
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Gegen Hamburg war es plötzlich der sonst zuverlässige Oliver Baumann, der mit seinen drei grotesken Patzern den Sieg im Alleingang herschenkte. Für die psychische Verfassung der Mannschaft eine mittelschwere Katastrophe: "Wenn man kämpft, läuft und alles versucht, dann tut so etwas brutal weh", analysierte der niedergeschlagene Matthias Ginter nach der Partie.

Sein Trainer Christian Streich sieht darüber hinaus noch eine andere Nebenwirkung der Europa League: "Bis Donnerstag auf die Europa League vorbereiten und dann ab Freitag auf Wolfsburg oder Gladbach. Vorher hatten wir eine Woche ganz akribisch das Training darauf ausgerichtet. Und jetzt so, mit einer neuen Mannschaft. Es wird ein Abenteuer", prophezeite der SC-Coach bereits im Sommer in der "Welt".

Das Abenteuer geht weiter

Gut drei Monate später verzeichnet Freiburg seinen schlechtesten Erstliga-Start seit 18 Jahren. Doch selbst in diesen schweren Tagen zeigt sich Streich bemüht, seiner Situation Positives abzugewinnen: "Wir haben jetzt keine englische Woche und können trainieren, was gut ist", sagte er nach dem 0:3 gegen den HSV.

Lange wird diese Freude jedoch nicht währen. Schon nach dem kommenden Spieltag muss der SC nach Estoril. Dann geht das Abenteuer Europa League weiter.

Freiburg - Frankfurt: Die Bilanz

Daniel Reimann

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Daniel Reimann(Redaktion)

Daniel Reimann, Jahrgang 1990, begann 2010 bei SPOX.com und ist seit August 2013 festes Mitglied der Redaktion. Zuvor freier Mitarbeiter während des Politikwissenschaftsstudiums. Bei SPOX.com hauptsächlich im Bereich Fußball tätig und dabei verantwortlich für Stuttgart, Wolfsburg und Augsburg sowie 2. und 3. Liga.

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