Kompromiss mit Ultras "wenn Strafen ausbleiben"

Von Jöran Landschoff
Freitag, 23.08.2013 | 12:17 Uhr
Kalle Rummenigge hat für die Schmähungen an Uli Hoeneß kein Verständnis
© getty
Advertisement
Primeira Liga
Live
Sporting -
Portimonense
Primera División
Live
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Live
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Live
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston
Serie A
Florenz – AC Mailand
Premiership
Celtic -
Rangers
Serie A
Atalanta -
Cagliari
Serie A
Benevento -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Udinese
Serie A
AS Rom -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
SPAL
Serie A
FC Turin -
CFC Genua
Premier League
Liverpool -
Leicester
Championship
Barnsley -
Reading
Serie A
Inter Mailand – Lazio Rom
Premier League
Man Utd -
Southampton
Championship
Bristol City -
Wolverhampton
Serie A
Hellas Verona -
Juventus

Karl-Heinz Rummenigge hat den Fans des FC Bayern angeboten, auf deren Wünsche einzugehen, wenn der Verein von Disziplinarstrafen verschont bleibt. Die Installation von Drehkreuzen vor der Südtribüne, die bei den Fans für Unmut gesorgt hatte, sei rechtlich aber unumgänglich. Für Schmähungen von Uli Hoeneß hat der Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters kein Verständnis.

Im Interview mit der "tz" stellte Rummenigge den Abbau der Sitzplätze in zwei Blöcken der Allianz Arena in Aussicht, allerdings nur unter Bedingungen. "Wenn wir uns Geld bei Strafen der Pyrotechnik sparen, sind wir gerne bereit, über solche Wünsche nachzudenken", erklärte er.

In der Champions League sind Stehplätze nicht erlaubt, die Sitze müssten also je nach Wettbewerb angebracht und abgebaut werden. "Und das kostet Geld", weiß Rummenigge. "Aber das kann man in die Hand nehmen, dazu sind wir grundsätzlich bereit, wenn wir uns die 200.000 Euro sparen, die letzte Saison als Strafe für den FC Bayern angefallen sind."

Stimmungsboykott der Ultras

Der 57-Jährige will auf die Fans zugehen: Die Kritik an der Abschaffung der Auswärtsdauerkarte für die Champions League habe man bereits zur Kenntnis genommen und die Karte wieder eingeführt. Der Protest gegen die neu installierten Drehkreuze vor der Südtribüne sei aber nicht die Schuld des Vereins. Die dort ansässigen Ultras hatten die Verantwortlichen beim Bundesliga-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach (3:1) mit Schweigen abgestraft.

"Wir haben bei Spielen wie gegen Barcelona, Juventus oder Dortmund festgestellt, dass die Kurve massiv überfüllt war", schildert Rummenigge die Problematik. Ohne die Eingangskontrolle verstoße der Verein bei derartiger Überfüllung "gegen Sicherheitsbestimmungen und Auflagen des Kreisverwaltungsreferats und der Feuerwehr". Man sei "gemäß Gesetz also gezwungen, Dinge zu verändern". Trotzdem werde man den Dialog suchen.

Kein Verständnis für Hoeneß-Schmähungen

Fans von Gladbach und auch Eintracht Frankfurt hatten Vereinspräsidenten Uli Hoeneß, der wegen Steuerhinterziehung angeklagt ist, mit lauten Schmähgesängen beleidigt. Rummenigge zürnt, aber nicht nur den Fans: "Was mir auch missfällt, ist, dass die anderen Klubs überhaupt nichts dagegen tun!" Die Vereine seien in der Pflicht, ihre Anhänger zu zügeln.

Den Stadtrivalen 1860 München nahm Rummenigge hingegen in Schutz. Beim 1:0-Sieg der Löwen gegen den FC Ingolstadt hatten Fans der Münchner Danny da Costa rassistisch beleidigt. "Der Klub 1860 kann eigentlich gar nichts dafür", die rassistischen Fans seien eine "absolute Minderheit": "Man muss aufpassen, dass man da nicht eine ganze Kurve diskreditiert", mahnt der 57-Jährige.

Der FC Bayern in der Übersicht

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung