"Wenn jemand 100 Millionen bietet..."

Von Martin Grabmann
Freitag, 26.04.2013 | 10:43 Uhr
Julian Draxler soll beim FC Schalke 04 bleiben - außer jemand würde 100 Millionen Euro bieten
© getty
Advertisement
NBA
Di22.05.
Erlebe alle Spiele der Conference Finals live!
Superliga
Live
Midtjylland -
Horsens
Friendlies
Nigeria -
Atletico Madrid
2. Bundesliga
Erzgebirge Aue -
Karlsruher SC (Highlights Relegation)
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Racing
Allsvenskan
Häcken -
AIK
Ligue 1
AC Ajaccio -
Toulouse
Serie B
Bari -
Cittadella
Championship
Aston Villa -
Fulham
Allsvenskan
Malmö -
Dalkurd
League One
Rotherham -
Shrewsbury
Serie B
Venedig -
Perugia
Friendlies
Argentinien -
Haiti
Friendlies
England -
Nigeria
Friendlies
Brasilien -
Kroatien

Nach dem Wechsel von Mario Götze zu Bayern München sieht Horst Heldt keinen Grund, auf Ausstiegsklauseln zu verzichten. Einen Transfer von Julian Draxler schließt der Sportvorstand des FC Schalke 04 dagegen weitgehend aus.

"Es ist ein Wechsel, der immer wieder vorkommt. Es gab eine Vereinbarung, unter dem ja einige Unterschriften standen. Da darf man sich nicht wundern, wenn diese Klausel greift", erklärte Heldt im Interview mit "Bild" zur Diskussion um Götze.

Ausstiegsklauseln seien im Profifußball völlig normal: "Auch Ronaldo oder Messi haben Ausstiegsklauseln bis zu 250 Millionen. Vielleicht gibt es auch da irgendeinen Verein, der das bezahlt."

Der bei Borussia Dortmund als Nachfolger für Götze gehandelte Draxler habe aber keine derartige Klausel in seinem bis 2016 laufenden Vertrag, betonte Heldt: "Es gibt keine Ausstiegsklausel und wir haben auch nicht vor, Julian am Ende der Saison zu verkaufen! Er fühlt sich wohl hier, ist das Gesicht von Schalke. Wir wollen ihn so lange wie möglich halten."

Interessant für Barca und Real?

Neben dem BVB wurde auch der FC Bayern mit Draxler in Verbindung gebracht. Einen Wechsel zur Bundesligakonkurrenz schließt Heldt allerdings aus: "Julian identifiziert sich zu 1000 Prozent mit Schalke und wird das bis zum letzten Tag tun!" Dass Draxler seinen Vertrag auf Schalke auf jeden Fall erfüllen wird, will der 43-Jährige aber nicht sagen. "Wenn Barca oder Madrid kommen und 100 Millionen bieten, dann verschiebt sich die Sichtweise", so Heldt.

Auf lange Sicht wolle der FC Schalke wieder zur nationalen Konkurrenz aufschließen, um attraktiver für Spieler zu werden. Trotz der Dominanz der Dortmunder und Münchner hält der Sportvorstand einen Angriff auf die deutsche Spitze weiter für möglich.

"Das ist weiterhin unser Ziel. Und ich bin sicher, dass es irgendwann auch so kommen wird! Davon bin ich überzeugt! Wir dürfen diesen Traum nicht aus den Augen verlieren."

Der FC Schalke 04 im Überblick

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung