Medien: Hoffenheim hat Olic im Visier

Von Marc Hauser
Bayern-Stürmer Ivica Olic ist im Sommer ablösefrei zu haben
© Getty

1899 Hoffenheim ist auf Stürmersuche und hat neben dem Herthaner Pierre-Michel Lasogga auch Bayern-Stürmer Ivica Olic auf dem Schirm. Andreas Hinkel steht vor dem Absprung aus Freiburg, der FSV Mainz 05 könnte im Sommer Adam Szalai verlieren - und der 1. FC Nürnberg will Daniel Didavi halten.

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1899 Hoffenheim

Interesse an zwei neuen Stürmern: Während sich die Hoffenheimer Mannschaft momentan im Kampf um einen Europa-League-Platz befindet, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die kommende Saison: So haben die Kraichgauer laut "kicker" neben dem Herthaner Pierre-Michel Lasogga (20) auch Bayern-Stürmer Ivica Olic (32) auf dem Schirm.

Olic wäre im Sommer ablösefrei zu haben und sein angeblich schon perfekter Wechsel zum VfL Wolfsburg ist noch längst nicht in trockenen Tüchern. Jetzt könnte auch die TSG in den Poker um den Kroaten einsteigen.

Um neue Spieler für die Offensive verpflichten zu können, müssten die Hoffenheimer allerdings auch den ein oder anderen Akteur mit hoch dotiertem Vertrag abgeben. Einer dieser Kandidaten ist der Niederländer Ryan Babel (25), der im vergangenen Winter für 7 Mio. Euro aus Liverpool kam und bisher nicht konstant überzeugen konnte.

Ein Abschied Babels ist laut "kicker" allerdings noch keine beschlossene Sache. Unbedingt gehalten werden soll hingegen Sejad Salihovic (27). Der Vertrag des Bosniers wurde kürzlich per Option bis 2013 verlängert, Hoffenheim würde ihn gerne noch länger an sich binden.

Allerdings war in letzter Zeit auch immer wieder vom Interesse anderer Klubs die Rede (v.a. Stuttgart), sodass eine vorzeitige Vertragsverlängerung momentan eher unwahrscheinlich ist. Auf ein neues Vertragsangebot dürfen sich hingegen Tobias Weis (26) und wohl auch der Dauerverletzte Andreas Ibertsberger (29) freuen.

SC Freiburg

Hinkel vor Absprung: Der SC Freiburg hat sich dank einer überragenden Rückrunde unter dem neuen Trainer Christian Streich (46) den Klassenerhalt bereits vorzeitig so gut wie gesichert.

Andreas Hinkel (30) hatte allerdings keinen großen Anteil an diesem Höhenflug der Breisgauer.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler kam unter Streich in der Rückrunde erst auf 45 Spielminuten und könnte den Sportclub im Sommer bereits wieder verlassen. Ihm liegen laut "kicker" vier Anfragen aus England, der Schweiz (jeweils eine) und der USA (zwei) vor.

FSV Mainz 05

Müller und Szalai im Sommer weg? Der Mainzer Innenverteidiger Jan Kirchhoff (21) wird laut "kicker" seinen im Sommer auslaufenden Vertrag trotz namhafter Interessenten wie Dortmund, Bayern oder Schalke wahrscheinlich um zwei Jahre verlängern.

Den FSV verlassen könnte hingegen Adam Szalai (24), an dem angeblich Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg interessiert sind. Gladbach braucht nach dem Abgang von Marco Reus zu Borussia Dortmund einen neuen Stürmer und Wolfsburg hatte bereits im Winter Interesse an dem Ungar.

Sollten Helmes und/oder Mandzukic den VfL im Sommer verlassen, könnte Szalai erneut ins Blickfeld der Wolfsburger geraten. Bei Heinz Müller ist die Zukunft ebenfalls noch nicht geklärt.

Mainz würde den auslaufenden Vertrag des Keepers gerne verlängern, doch Müller wird sich nicht erneut eine Saison hinter Christian Wetklo auf die Bank setzen. An dem 33-jährigen Schlussmann sollen laut "kicker" Eintracht Frankfurt und der FC Bayern München interessiert sein.

1. FC Nürnberg

Didavi soll bleiben, Gebhart kommen: Beim 1. FC Nürnberg trumpft Daniel Didavi in letzter Zeit groß auf. Der vom VfB Stuttgart ausgeliehene Spielmacher war an den letzten 10 Treffern des Clubs direkt beteiligt ( 6 Treffer, 4 Vorlagen) und soll unbedingt gehalten werden.

Laut Nürnberg-Trainer Dieter Hecking will Didavi auch beim Club bleiben, Stuttgart möchte den 22-jährigen allerdings zurückhaben. VfB-Manager Fredi Bobic dementiert bislang eine Kontaktaufnahme mit dem FCN, diese dürfte allerdings zeitnah erfolgen.

Wenn sich die beiden Vereine dann schon unterhalten, könnte man auch gleich über Timo Gebhart (23) reden, der im Fokus der Franken steht, allerdings nicht billig werden dürfte.

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