Nach gegenseitigen Vorwürfen

Babbel beharrt auf seinem Standpunkt

SID
Sonntag, 18.12.2011 | 11:59 Uhr
Markus Babbel und Hertha BSC: ein Missverständnis?
© Getty
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Markus Babbel beharrt auch einen Tag nach der Eskalation in der Trainerdiskussion beim Bundesligisten Hertha BSC Berlin auf seinem Standpunkt und wehrt sich gegen die Kritik an seiner Person.

"Obwohl meine Zukunft klar war, habe ich der Mannschaft nichts gesagt, ich habe den Medien nichts gesagt. Das war nicht angenehm, aber für den Verein habe ich nichts gesagt", sagte Babbel nach dem Auslaufen am Sonntag.

Ob der Europameister von 1996 im DFB-Pokalspiel am Mittwoch gegen den 1. FC Kaiserslautern noch auf der Bank sitzt, ist mehr als fraglich.

Am Sonntag wollen sich Klubpräsident Werner Gegenbauer und Manager Michael Preetz zusammensetzen und über mögliche Konsequenzen beraten. Babbel könnte sich ungeachtet der Querelen vorstellen, sogar bis zum Saisonende weiterzumachen: "Ich habe ein dickes Fell."

Babbel von Preetz enttäuscht

Auf die Frage, ob er menschlich von Manager Preetz enttäuscht sei, antwortete der ehemalige Nationalspieler: "Ja." Auch die Aussagen von Klubpräsident Gegenbauer, der Babbel ebenfalls indirekt der Lüge bezichtete, hätten ihn getroffen: "Das ist natürlich ein bisschen enttäuschend, dass ich als Münchhausen dargestellt werde."

Am Sonntag legte Gegenbauer noch einmal nach. "Dass die sportliche Führung von Hertha BSC als Lügner dargestellt wird, das ist ein Witz, ein schlechter", sagte der Klubboss.

Nach dem 1:1 am Samstag bei 1899 Hoffenheim war die Situation eskaliert, als sich Babbel und Manager Michael Preetz gegenseitig bezichtigt hatten, die Unwahrheit zu sagen.

Babbel will weg

Der Coach erklärte, dass er dem Verein bereits Anfang November mitgeteilt habe, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Preetz betonte dagegen, dass er von Babbel erst am vergangenen Dienstag darüber informiert worden sei.

Babbel betonte, er habe seinen Standpunkt schon im ersten Gespräch sehr deutlich gemacht: "Viel klarer, dass man nicht weitermacht, kann man es nicht sagen."

Markus Babbel im Steckbrief

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