Fussball

Bance: Rückkehr in die Bundesliga?

Von SPOX
Aristide Bance ist offenbar beim 1. FC Kaiserslautern im Gespräch
© Getty

Der Ex-Mainzer Aristide Bance plant offenbar die Rückkehr in die Bundesliga. Mit dem 1. FC Kaiserslautern gibt es auch einen ersten Interessenten. Der VfB Stuttgart beobachtet einen südkoreanischen Verteidiger. Bei Schalke 04 ist die Zukunft von Gerald Asamoah offen. Kölns Trainer Stale Solbakken verspätet sich.

FCK: Kommt Bance?

Vor der abgelaufenen Saison wechselte Aristide Bance fast schon über Nacht zu Al-Ahli nach Dubai. Der Ex-Mainzer wurde dann kurzerhand weiterverliehen zu Umm Salal. Offenbar plant der Angreifer aus Burkina Faso jetzt die Rückkehr in die Bundesliga.

Ex-Klub FSV Mainz 05 lehnte einen Transfer bereits ab. "Er wird nicht kommen", sagt Manager Christian Heidel, obwohl die Mainzer noch einen Stoßstürmer suchen.

Interesse hat aber offenbar der 1. FC Kaiserslautern: Die Pfälzer verhandeln seit Wochen über den Transfer von Itay Schechter mit Hapoel Tel Aviv - bisher noch Ergebnis. "Die Verhandlungen gehen ganz langsam vorwärts. Ich bin vorsichtig optimistisch, dass es noch klappt", so FCK-Boss Stefan Kuntz.

Sollte Schechter, an dem auch Hannover 96 interessiert ist, nicht kommen, könnte Bance aktuell werden. Wie der "Kicker" berichtet, besteht bereits Kontakt über FCK-Scout Andreas Fehse. Bance könnte zunächst ausgeliehen werden.

Interesse an Joo-Ho Park

Der VfB Stuttgart hat Vollzug in Sachen William Kvist vermeldet. Auch die Personalie Christian Träsch ist noch nicht vom Tisch, obwohl der ein Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt hat. Doch die Planungen und Beobachtungen gehen weiter.

Sportdirektor Fredi Bobic beobachtet nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" Joo-Ho Park.

Der 24 Jahre alte Verteidiger spielt bei Jubilo Iwata und ist aktueller Nationalspieler Südkoreas.

Ob eine Verpflichtung zustande kommt, ist unklar. Die VfB-Verantwortlichen wollen sich ihren potenziellen Neuzugang wohl noch etwas genauer ansehen.

Was wird aus Asamoah?

Ein Problemkind ist der FC Schalke 04 los geworden: Christian Panders Abschied ist besiegelt. Den Linksverteidiger zieht es wohl zu Hannover 96. Bei den "Knappen" soll es aber weitere Abgänge geben: Da wäre zum Beispiel Gerald Asamoah.

Nach dem Abstieg des FC St. Pauli ist Asamoah ab dem 1. Juli wieder offiziell Schalker, dürfte im Kader von Ralf Rangnick aber kaum einen Platz finden. Möglicherweise steht eine erneute Leihe an.

"Es gibt einige Auslands-Anfragen, die wir mit Gerald und seinem Berater diskutieren", bestätigt Horst Heldt gegenüber "Bild". Klubs aus England sollen interessiert sein.

Abschied von Zidan und Rangelow?

Zahlreiche Gewinner brachte die Bundesliga-Saison 2010/11 bei Borussia Dortmund hervor. Es gab aber auch trotz Meisterschaft Verlierer: Mohamed Zidan gehört dazu. Der Ägypter war lange verletzt, spielte später fast nur die Rolle eines Statisten beim BVB.

Zieht der Angreifer nun die Konsequenzen? Im "Kicker" wird darüber spekuliert, dass Zidan möglicherweise das Weite sucht. Eine Spur führt in die Heimat des Stürmers. Rekordmeister Al-Ahly Kairo soll Interesse zeigen.

Zidans Berater hält sich bedeckt: "Kein Kommentar", sagt Ivan Marko Benes, "aber gehen Sie davon aus, dass Mohamed sich in Top-Form präsentieren wird".

Fast sicher weg ist auch Dimitar Rangelow, dem Angebote aus der 2. Liga vorliegen.

Der Chef kommt später

"Für den 1. FC Köln verzichte ich auf meinen Urlaub", sagte Trainer Stale Solbakken kurz nach der Einigung mit dem 1. FC Köln. Doch es kommt nun alles anders. Der Norweger wird den Trainingsstart des FC verpassen und mit der Familie Urlaub machen.

Am 22. Juni werden Podolski und Co. ihren Dienst aufnehmen, Solbakken und Co-Trainer Bard Wiggen werden laut "Bild" erst am 26. Juni im Trainingslager auf Langeoog aufschlagen.

"Es mag einmalig in Köln oder in der Liga sein. Aber wir haben die Entscheidung nach Abwägung der Gesamtsituation getroffen. Und wir halten sie für richtig", sagt FC-Geschäftsführer Claus Horstmann.

Volker Finke, der Solbakken möglicherweise zum Auftakt vertreten wird, sagt: "Für mich ist das ganz harmlos. Solbakken hatte bis vor drei Tagen Sponsorentermine in Kopenhagen. Er und seine Familie sollen jetzt erst mal zwölf Tage Urlaub machen. Solbakken muss seine Akkus aufladen."

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