Robbens Physiotherapeut kritisiert FCB

Van Toorn: "Die Bayern sind meschugge"

Von SPOX
Donnerstag, 30.12.2010 | 16:20 Uhr
Arjen Robben wechselte im August 2009 von Real Madrid zum FC Bayern München
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Live
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien

Mit dem niederländischen Fußball-Verband KNVB hat sich der FC Bayern München im Fall Robben kurz vor Weihnachten angenähert. Jetzt poltert Robbens Physiotherapeut Dick van Toorn von neuem los und unterstellt Bayern-Arzt Müller-Wohlfarth erneut Inkompetenz und Rufschädigung.

Seit 50 Jahren breitet Dick van Toorn seine heilende Hände aus, um Spitzensportler wieder fit zu machen. Johan Cruyff zählte zu seinen Kunden, Wesley Sneijder, Rafael van der Vaart, Ruud van Nistelrooy und Arjen Robben schauen regelmäßig in van Toorns Praxis in Rotterdam vorbei.

Robben knetete der Physio rechtzeitig zur WM in Südafrika gesund. Die Folgen sind bekannt: Ein von Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt diagnostizierter fünf Zentimeter langer Riss im Oberschenkelmuskel zwang Robben zu einer langen Pause. Erst Mitte Dezember nahm der Flügelspieler das Training wieder auf - für van Toorn ein Unding.

"Robben ist schon im fünften Monat, ohne etwas zu tun. Es ist unbegreiflich, dass Robben, der Mannschaftskameraden gegenüber sagt, gesund zu sein, monatelang draußen sitzt. Das ist weggeworfene Zeit für einen Spitzensportler. Die Bayern sind doch meschugge", sagte van Toorn der niederländischen Zeitung "Algemeen Dagblad".

"Müller-Wohlfahrt redet Blödsinn"

Ein heftiger Vorwurf, gerichtet an seinen Intimfeind Müller-Wohlfahrt. Aus Sicht des Therapeuten schadet die lange Auszeit dem Spieler mehr als sie nutzt: "Bevor er jetzt wieder fit ist, muss ganz schön was passieren. Und es besteht jetzt eine große Gefahr, dass die Verletzung wieder aufbricht."

Er selbst habe vor der WM richtig gehandelt, so van Toorn. "Müller-Wohlfahrt hat gesagt, dass ich mit Arjen ein zu aggressives, unorthodoxes Programm absolviert habe. Das ist Blödsinn. Wir haben sehr hart gearbeitet. Und denken Sie, Robben hätte 120 Minuten im Finale spielen können, wenn er einen Riss in der Wade gehabt hätte?"

Mit dem FC Bayern will van Toorn nichts mehr zu tun haben: "Die haben über mich einen Eimer voll Schlamm gekippt. Das ist Müller-Wohlfahrts Schuld. Ich habe Robben fit gemacht. Und dann werde ich beschimpft, das hat weh getan. Meiner Meinung nach geht es hier um das Ego des Arztes, der viel Macht bei den Bayern hat."

Robben will nach seiner langen Leidenszeit 2011 wieder angreifen: "Ich liebe Fußball, ich will Fußball spielen. Ich werde mehr als 100 Prozent geben, um so schnell wie möglich wieder der Alte zu sein. Ich kann mit Vollgas anfangen."

Arjen Robben: "Habe die schwierigste Phase meiner Karriere hinter mir"

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung