Anklage wegen Veruntreuung in Polen

Hertha-Stürmer Wichniarek droht angeblich Knast

Von SPOX
Freitag, 30.10.2009 | 12:09 Uhr
Hertha-BSC-Stürmer Artur Wichniarek hat Ärger mit der polnischen Justiz
© Getty
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Artur Wichniarek von Hertha BSC hat in seiner polnischen Heimat Ärger mit der Justiz. Als Teilhaber einer Firma soll er hohe Geldbeträge unterschlagen haben. Angeblich droht dem 32-Jährigen sogar eine Gefängnisstrafe.

"Diese Vorwürfe sind erstunken und erlogen, mehr darf ich nicht sagen, weil es sich um ein schwebendes Verfahren handelt", kommentierte Wichniarek am Freitag in der "Bild" entsprechende Meldungen.

Polnische Medien zitierten am Donnerstag Magdalena Mazur-Prus, eine Sprecherin des Posener Landgerichts: "Die Sache ist prekär. Die Firma von Herrn Artur W. befindet sich in der Zahlungsunfähigkeit. Die Gläubiger wollen ihr Geld."

Bis zu drei Jahre Haft?

Tatsächlich ist die Firma von Wichniareks Vater Wieslaw seit vier Jahren pleite. Als angeblicher Teilhaber soll sein Sohn selbst investierte Kredite zurückgeholt haben, obwohl die Pleite bereits kurz bevor stand.

Damit habe der Berliner Stürmer verhindert, dass mehrere Gläubiger nicht mehr an Gelder in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro kommen. "Diese Kapitalminderung des Unternehmens ist gegen das Interesse der Gläubiger, die dann ihre Ansprüche nicht befriedigen können, weil das Unternehmen dann kein Kapital mehr hat", so Mazur-Prus.

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen Wichniarek angeblich bis zu drei Jahre Haft.

Vater wegen Bilanzfälschung verurteilt

Wie die "Bild" allerdings erfahren haben will, war der 32-Jährige nie Mitinhaber der Firma seines Vaters. Artur soll ihm das Geld nur geliehen haben und sich die Rückzahlung notariell absichern haben lassen.

Für diese Version spreche die Tatsache, dass die Gläubiger bereits in der Vergangenheit gegen Wichniarek vor die Zivilgerichte gezogen sind - und alle Fälle verloren haben.

Der Vater dagegen, mit dem Artur übrigens seit Jahren zerstritten sein soll, wurde bereits wegen Bilanzfälschung verurteilt. Bei ihm allerdings war für die Gläubiger kein Geld zu holen.

Womöglich rollt deshalb die Posener Staatsanwaltschaft den Fall nun neu auf. Weshalb dabei allerdings Details an die Öffentlichkeit gelangen, bleibt freilich ihr Geheimnis.

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