Bundesliga

HSV will Schwarzhandel im Internet stoppen

SID
Mittwoch, 10.09.2008 | 13:15 Uhr
Hamburg, Fans, Bundesliga
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Der Hamburger SV will den Weiterverkauf seiner Bundesliga-Tickets im Internet stoppen. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt über die Klage der Hamburger, die vor dem Oberlandesgericht Hamburg am 5. April 2006 Recht erhalten hatten.

Dagegen hat die beklagte Internetfirma bundesligakarten.de Berufung eingelegt. Der HSV möchte vermeiden, dass Kartenhändler Tickets aufkaufen und im Internet zu stark überhöhten Preisen anbieten.

"Uns als Verein entsteht zwar kein finanzieller Schaden, sehr wohl aber den Fans. Außerdem leidet unser Ruf durch die Schwarzmarktgeschäfte. Wir wollen Karten zu sozialverträglichen Preisen anbieten", sagte Kai Voerste, Leiter der Abteilung Ticketing beim HSV.

Horrende Preisunterschiede

"Internet-Plattformen wie viagogo.de und seatwave.de bieten beispielsweise schon jetzt Karten für unser Heimspiel gegen Bayern München im Januar an, für das es aber erst ab November Tickets gibt."

Statt der vom Verein erhobenen 36 Euro für einen preiswerten Sitzplatz müssen dann 129 Euro bezahlt werden. Während der HSV für das teuerste Sitzplatz-Ticket in Höhe Mittellinie 84 Euro verlangt, will viagogo.de 348 Euro plus Porto haben.

Tickets können gesperrt werden

Zumeist verkaufen Privatpersonen ihre zum Normalpreis erworbenen Tickets an die Internetfirmen, um Gewinn zu erzielen. "In unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist ein solcher Weiterverkauf nicht gestattet. Das haben wir auch auf die Karten gedruckt", sagt Voerste.

Die im Internet über nicht autorisierte Händler verkauften Tickets können vom HSV gesperrt werden. "Es kommt nicht selten vor, dass Fußballanhänger Eintrittskarten im Internet zu überhöhten Preisen erworben haben, die dann gar nicht mehr gültig waren. Leider schämen sie sich zumeist, den Betrug anzuzeigen", sagt Voerste.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung