Kahn rüttelt Mitspieler auf

"Bayern ist nicht Florenz oder Marseille"

SID
Montag, 10.12.2007 | 12:31 Uhr
Oliver Kahn, Bayern
© Getty
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München  - Oliver Kahn hat beim hoch gejubelten Rekordmeister Bayern München einen Abwärtstrend festgestellt.

"Ich weiß es nicht genau. Aber es wird in jedem Spiel ein Stück weniger. Das passiert meistens, wenn die Anfangseuphorie verflogen ist", sagte der Kapitän im "kicker" und richtete mahnende Worte an die Mannschaft.

"Gerade die Neuen müssen sich erst an die hohen Ansprüche gewöhnen. Es reicht nicht, gut loszulegen. Du musst die ganze Saison ein konstant hohes Niveau zeigen", forderte Kahn. "Bayern ist nicht Marseille oder Florenz; sondern wie Milan, Real, Barca, ManU."

Manager Uli Hoeneß mahnte indes zur Bescheidenheit. "Die Gegner haben gelernt, uns zu knacken. Wir werden sie auch in Zukunft nicht der Reihe nach wegputzen können", zitieren mehrere Zeitungen Hoeneß bei einem Fan-Club-Treffen. "Wir müssen bescheidener werden."

"Jeder muss sich fragen, warum"

In den vergangenen sechs Bundesliga-Spielen musste sich die viel gelobte Bayern-Truppe um die Offensivstars Franck Ribéry, Luca Toni und Miroslav Klose dreimal mit einem 0:0 begnügen; dazu gab es eine Niederlage. Auch im UEFA-Cup waren die Unentschieden gegen Bolton und Braga alles andere als mitreißend.

"Die Spielfreude ist momentan weg, da muss sich jeder Spieler fragen, warum", sagte Kahn, der aber auch hohe Ansprüche von außen als ein Problem sieht. "Eine Rolle spielt auch: Dieser Verein platzt in dieser Saison fast, so viel Druck wird aufgebürdet wegen der Investitionen und der Pflicht, Meister werden zu müssen."

Kahn fordert mehr Leidenschaft

Dass die Bayern sich gegen Abwehrbollwerke schwer tun, ist nach Ansicht von Kahn auch ein Stück weit selbst verschuldet. Der Geistesblitz fehle, "es ist nicht immer Pech", sagte Kahn. 

Der Torwart rechnet fest damit, Weihnachten als Herbstmeister der Bundesliga zu feiern - und hat auch Lösungen für bessere Leistungen parat. "Man muss Konzentration aufbauen und optimal trainieren. Vielleicht müssen wir uns da überprüfen, ob wir nicht ein bisschen mehr Leidenschaft und Willen an den Tag legen. Nur mit ein bisschen Fußballspielen allein ist es nicht getan. Das wollen wir anscheinend nicht verstehen."

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