Eishockey

Eisbären künftig von NHL-Franchise gelenkt

SID
Die Eisbären Berlin sind der Rekordmeister der DEL

Paukenschlag im deutschen Eishockey: Die Eisbären Berlin werden künftig von Übersee aus gelenkt. Die Los Angeles Kings, zweimaliger Stanley-Cup-Sieger in der NHL, übernehmen die direkte Verantwortung für den sportlichen und wirtschaftlichen Bereich beim Rekordmeister der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Das gaben die Klubs, die sich beide im Besitz der Anschutz Entertainment Group befinden, am Montag bekannt.

Der frühere Weltklassespieler Luc Robitaille, heute bei den Kings geschäftsführender Präsident, übernimmt bei den Eisbären die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden. Kelly Cheeseman wurde als zweiter Kings-Manager in das Kontrollgremium aufgenommen. Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee wird direkt an Robitaille berichten.

"Das ist ein wichtiger Tag für die Eisbären Berlin", wird Lee in einer Pressemitteilung zitiert: "Wir tauschen uns mit Luc Robitaille und den LA Kings seit langem regelmäßig aus. In der neuen Konstellation haben wir die Führungsriege der LA Kings direkt bei den Eisbären mit an Bord und können so noch intensiver zusammenarbeiten, um die Eisbären Berlin wieder zu einem Championship-Team zu machen."

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Das ist auch das Ziel des neuen starken Mannes bei den Eisbären, die seit ihrem letzten Meistertitel 2013 den Erwartungen nicht gerecht werden konnten. "Die Ergebnisse der vergangenen Jahre in Berlin waren nicht auf dem Meisterschafts-Niveau, das wir erwarten", sagte der Kanadier Robitaille.

Die Berliner Fans dürfen durch die noch engere Verzahnung der Klubs auf sportliche Verstärkung aus der NHL hoffen. Verteidiger Alex Roach, der im Dezember von Los Angeles nach Berlin gekommen war, hat sich bislang noch nicht als große Hilfe erwiesen.

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