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Formel 1


Gründer: santiagodiaz | Mitglieder: 116 | Beiträge: 60
08.03.2016 | 11066 Aufrufe | 1 Kommentare | 0 Bewertungen Ø 0.0
User Talk zur F1 Saison 2016
Nur Mercedes versus Ferrari ?!
F1-Verrückte diskutieren

Hallo Leute,
wir haben einige Formel1-Verrückte in einen Raum gesperrt und sie erst wieder raus gelassen, als sie uns einige Fragen zur aktuellen Saison beantwortet haben.


Gibt es dieses Jahr ein Cockpit/Testfahrer was euch überrascht hat?
HiP:

Nein, es gibt für mich nicht DIE Sensation, sicher eine Überraschung ist Pascal Wehrlein, den ich nicht so stark gesehen habe, wie in Mercedes und viele Medien sehen wollen. Auch Rio Haryanto, so wie das gesamte Manor-Team ist oder besser gesagt sind für mich eine riesige Wundertüte. Gerade weil beide Fahrer nicht wirklich Wunschfahrer sind, sondern einmal auf Druck von Mercedes reagiert wurde und einmal das saftige Mitgift des Indonesiers den Ausschlag gegeben hat. Bleibt abzuwarten ob dies die richtige Entscheidung war und ist.
Was mich schon im letzten Jahr überrascht hat, war die Vertragsverlängerung von Kimi, was sicher auch damit zu tun hat, das Vettel mit ihm sehr gut kann.

Roy:

Ich gebe gerne zu, dass ich den Namen des Sportskameraden Haryanto nie zuvor gehört habe. Ist recht offensichtlich wie und warum er an eines der Cockpits gekommen ist - aber okay, das ist eben der Lauf der Zeit Andersherum hätte ich im Leben nicht damit gerechnet, dass Good Old Maldonado seinen Sitz verliert. Das ist also die Personalie, die mich am meisten erstaunt hat, Wehrlein hatte sich ja über den Winter abgezeichnet. Zu Räikkönen: Könnte mir vorstellen, dass Vettel da ein bisschen mitbestimmen durfte. So gern ich den Kimi mag, muss man eingestehen, dass seine Leistungen 2015 nicht überzeugend genug waren, um einen (opulent ausstaffierten) Ferrari-Vertrag zu rechtfertigen. Auch wenn er Kontinuität einbringt.

robson2951989:

Mich haben die Rückkehrer überrascht. Gutierrez hatte mit Sauber zwei absolut furchtbare Saisons und ich hätte bevor die Gerüchte aufkamen nicht damit gerechnet dass er nochmal ein Cockpit bekommt. Für das Haas-Team macht die Verpflichtung aber absolut Sinn da Gutierrez einen wohlhabenden Sponsor und gute Verbindungen zum Kooperationspartner Ferrari hat. Vielleicht kann er auch positiv überraschen, als Nachwuchsfahrer galt er als großes Talent und die Arbeitsbedingungen bei Sauber waren auch nicht immer optimal. Die freudigste Überraschung war für mich die Bekanntgabe von Kevin Magnussen als Stammfahrer für Renault. Ich fand es beschämend wie McLaren mit ihm umgegangen ist und hatte die Hoffnung schon aufgegeben ihn wieder in der F1 zu sehen da ein Jahr ohne Rennpraxis eigentlich nur mit einem großen Geldbeutel wieder auszugleichen ist (siehe Gutierrez). Ganz ohne Sponsor geht es bei ihm auch nicht aber er wird nur einen Bruchteil von dem beisteuern was Maldonado Jahr für Jahr aus Venezuela mitbrachte. Bei Wehrlein war einzig der Zeitpunkt überraschend, mich wundert dass er von einigen eher skeptisch gesehen wird. Vielleicht haben ihm die recht offensichtlichen Teamtaktiken von Mercedes in der öffentlichen Wahrnehmung geschadet, die hätte es aber nicht mal gebraucht finde ich. Er war oft mit dem schwersten Auto unterwegs wegen der Performance-Gewichte und trotzdem schneller als seine Markenkollegen. Bis auf 1-2 kleinere Fehler war das einfach eine bärenstarke Saison und der Aufstieg in die F1 nur folgerichtig. Klar ist aber auch dass von ihm schnell Ergebnisse erwartet werden, Haryanto muss er nach seiner Eingewöhnungsphase im Griff haben. Insgesamt freue ich mich wahnsinnig auf die neuen Fahrer, nur Stoffel Vandoorne fehlt mir.

Turbulence:

Ehrlich gesagt hat mich keine der Besetzungen wirklich überrascht. Dass Maldonado von Renault vor die Tür gesetzt wird, sollte sein Sponsor nicht zahlen können, war klar. Die größte Überraschung war eigentlich eine Nicht-Besetzung. Wie robson schon erwähnte, fehlt Stoffel Vandoorne. Wer sich den GP2-Titel in solch einer Manier holt, verdient sich auch ein Cockpit in der Formel 1. Doch McLaren möchte sein Talent behalten, bei einem Kundenteam kann man ihn, wie in Pascal Wehrleins Fall, nicht parken. Da bleibt ihm dann leider nur abwarten und, wie man es auf der Insel so gern macht, Tee trinken...


Wie aussagekräftig sind die ersten Testfahrten schon für euch? Kann man dort schon Tendenzen erkennen?
robson2951989:

Ganz vorn dürfte sich die Hackordnung über den Winter nicht wirklich verändert haben, interessanter wird es im Mittelfeld und am Ende des Feldes wo sich die Kräfteverhältnisse verschoben haben. Sobald Manor alle neuen Teile am Auto hat könnten sie Sauber angreifen. Haas hatte noch mit ein paar Kinderkrankheiten zu kämpfen und könnte zu Beginn der Saison eher versuchen Rennkilometer zu sammeln und dafür Performance opfern, sieht aber für einen Neueinsteiger stark aus. Im Mittelfeld wird viel davon abhängen ob Honda und Renault ihre Antriebe endlich signifikant weiterentwickeln konnten bzw. noch können, standfester scheinen sie immerhin zu sein. Renault hat noch ein Update angekündigt was Helmut Marko dazu veranlasst hat sich positiv (!!!) über Renault zu äußern, Wahnsinn. Dass Toro Rosso mit der letztjährigen Ferrari-Version einen Leistungssprung wie in Barcelona hinlegt ist peinlich für Renault und zeigt einmal mehr wie weit man von der Motor-Performance her weg ist von Ferrari, mal ganz zu schweigen von Mercedes. Für den diesjährigen Toro Rosso ist übrigens James Key verantwortlich, ein Name der immer dann auftaucht wenn ein kleineres Team weiter vorne mitmischen kann als man es vom Budget her für möglich hält, siehe Sauber 2012. Leider werden sie für den Vorjahresmotor keine Updates kriegen sodass sie mit der Zeit zurückfallen.

Natürlich ist vieles momentan noch Kaffeesatzleserei und die meisten Aussagen wirken lächerlich wenn Honda und Renault (bzw. TAG Heuer) demnächst alle Kritiker Lügen strafen sollten. Die Testfahrten haben mich aber schon mal heiß gemacht auf die Saison. Wem das ähnlich geht dem empfehle ich die Videoreihe Ted´s Notebook da wird der Kaffeesatz von einem Profi gelesen.

Turbulence:

Selten blieben nach den Testfahrten so viele Fragezeichen wie in diesem Jahr. Mercedes scheint beim Gesamtkonzept sehr konservativ, im Detail aber ziemlich radikal weiterentwickelt zu haben. Vor allem die neue Nase samt S-Schacht und die vielen filigranen und komplexen Flaps könnten der Konkurrenz das Fürchten lehren. Ferrari hat das Konzept für das Auto von Grund auf verändert. Als letztes Team fuhr man mit einer langen Nase, in diesem Jahr hat man sich den anderen angepasst und fährt eine kurze Version. Auch bei der Radaufhängung hat man das Konzept geändert, statt Zugstrebenaufhängung setzt man vorne nun wieder auf die Druckstrebenaufhängung. Auffällig ist ebenfalls das stark eingezogene Heck, was auf eine kompaktere Power Unit schließen lässt. Die schien aber immer mal wieder ein paar Probleme zu machen. Trotz der Menge an Änderungen wird es meiner Meinung nach nicht zum ganz großen Wurf gereicht haben, es könnte jedoch spannender an der Spitze als letztes Jahr werden. Dahinter sehe ich für die erste Saisonhälfte Force India, die Williams gegen Ende der Saison die Verfolgerrolle abnahmen. Das Konzept wurde beibehalten, wie bei Mercedes konzentrierte man sich auf Detailarbeit. Daher ist Force India auch mein Geheimtipp für das ein oder andere Podium. Gegen Mitte der Saison wird aber auch wieder mit Red Bull zu rechnen sein, da Renault dann, wie robson schon sagte, ein großes Upgrade für die Power Unit liefern will. Sollte Renault einen großen Leistungssprung schaffen, sehe ich Red Bull vielleicht sogar auf Ferrari-Niveau oder zumindest knapp dahinter. Überrascht hat während der Testfahrten vor allem die Zuverlässigkeit, selbst McLaren hatte kaum über Motorenprobleme zu klagen. Da man bei Honda in der letzten Saison nicht mit voller Leistung fuhr, um die Haltbarkeit zu verbessern (so hieß es zumindest von den Verantwortlichen), kann man hier also einen Sprung nach vorne erwarten. Den Anschluss an die Spitzengruppe traue ich dem britisch-japanischen Gespann jedoch nicht zu. Ansonsten scheint das Kräfteverhältnis in etwa gleich geblieben zu sein. Einzig Williams ist in meinen Augen zurückgefallen. Da bleibt abzuwarten was bis Australien noch an neuen Teilen kommt.

HiP:
Auf den ersten Eindruck scheint Ferrari näher an Mercedes herangekommen zu sein, ich denke hier ist noch nichts passiert was echten Aufschluß für die ersten Rennen geben kann. Mercedes wirkt extrem zuverlässig und Ferrari extrem schnell. Aktuell ist auch eine Phase wo noch viel experimentiert wird und daher sind die Testfahrten nur bedingt aussagekräftig.

Roy:

Ich weiß nicht. Habe nicht alles im Detail verfolgen können, aber dass ein Force India mal meilenweit auf und davon zog, ist sicher nicht repräsentativ für die Saison. Schön wärs, wenn ich falsch liege. Aussagekräftiger als die Netto-Zeiten dürfte jedoch die Kilometeranzahl von Mercedes sein, schon beeindruckend, was die Sternträger da in puncto Zuverlässigkeit boten. Es würde mich _sehr_ wundern, wenn die Spitze nicht wieder in Silber funkelt.


Kurze und knappe Frage, doch äußerst interessantes Thema: Neues Qualifyingformat = mehr Spannung?

HiP: Ist wirklich schwer zu sagen, ob man damit die erhoffte zusätzliche Spannung reinbringen kann, hier liegt Vieles sicher an der technischen Umsetzbarkeit und ob die Teams nicht doch entsprechende Lücken finden, was unzweifelhaft zu weiteren Diskussionen führen wird.. Grundsätzlich finde ich den Gedanken das Qualifying spannend und attraktiv zu halten nicht schlecht, doch ich habe nicht wirklich die Notwendigkeit gesehen, für mich gibt es ganz andere Baustellen die es nötiger haben bearbeitet zu werden, zB die Boliden an sich, wo die Regeln eher wie Flickwerk wirken, als wie sinnvolle Planung. Und ich hätte die Regeländerung erst dann wirklich verkündet, wenn die technischen Vorraussetzungen da und vor allem ausgiebig getestet sind. So wirkt es ein wenig wie mit der heißen Nadel gestrickt.

Roy:

In meinen Augen purer Aktionismus. Es wird krampfhaft versucht, die F1 wieder spannend(er) zu machen, aber wer hat sich bitteschön über das bisherige Quali beschwert? Das ist mit Abstand das kleinste Problem. Sollte die neue Version kommen, wann auch immer, halte ich es für gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Das brauchts nicht. Dann wuseln wahllos 20 Autos herum, und keiner blickt, was eigentlich vor sich geht, weil man als Zuschauer den Überblick verliert. Könnte ich mir jedenfalls vorstellen.

robson2951989:

Ich denke man sollte es mal aus der Perspektive der Zuschauer an der Strecke sehen, für die ist in der Quali bisher wenig geboten weil die allermeisten Teams nur einen wirklich schnellen Run pro Quali-Abschnitt probieren. Es waren selten viele Autos gleichzeitig auf der Strecke und durch die großen Abstände zwischen den Teams war das Ergebnis auch ziemlich vorhersagbar. Ich halte das veränderte System für eine brauchbare Idee um die Teams zu zwingen mehrere oder längere Runs mit Cooldown-Laps zu fahren da man nicht bis zum Ende warten kann. Es wird das Kräfteverhältnis nicht auf den Kopf stellen aber mehr Action und die eine oder andere Überraschung bieten wenn sich Teams verkalkulieren. Ich halte den Gedanken der hinter der Änderung steht für richtig, ob man das in der Praxis vernünftig umgesetzt bekommt und das Feld unter Kontrolle behält (Stichwort impeding) steht wieder auf einem anderen Blatt, die Nachrichten der letzten Tage zeichnen da leider ein verheerendes Bild.

Turbulence:

Ich kann mich da nur HiP und Roy anschließen, die Formel 1 hat wirklich wichtigere Probleme zu lösen. Im schlimmsten Fall hat man sich sogar ein neues geschaffen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das System wirklich funktioniert. Was passiert wenn die Session mit einer roten Flagge unterbrochen wird? Wie ahndet man das Behindern eines anderen Fahrzeugs? Da gibt es einfach zu viele offene Fragen. Ich hätte mir eher eine Änderung der Reifenregeln im Qualifying gewünscht. Mein Vorschlag wäre: Jedes Auto bekommt für das Qualifying drei Reifensätze. Die sechs letzten Teams des aktuellen Konstrukteurs-WM-Standes bekommen drei weiche Sätze, die ersten sechs nur zwei Weiche und dafür einen harten Satz (bei Regen dann zwei Sätze Regen und zwei Sätze Intermediates). Im Rennen wird auf frischen Reifen freier Wahl gestartet. Man hätte ein bestimmtes Maß an Überraschungspotenzial, dadurch, dass die Großen vielleicht nicht schon zu Beginn die guten Reifen verbrauchen wollen, und trotzdem einen vernünftigen und übersichtlichen Modus. Das wäre in meinen Augen das, was sich die Fans wünschen.

140, 160, 180 oder 200cm breite Autos? Eine von vielen Fragen bei der die Regelmacher in der Formel 1 auf einen grünen Zweig kommen müssen. Wie sähe denn euer Traumwagen für 2017 aus?

Turbulence:

Mein Traumauto würde sich stark von den aktuellen Wagen unterscheiden. Das einzige was ich beibehalten würde, wäre die aktuelle Power Unit. Das Benzinlimit würde ich auf 120l pro Rennen hochsetzen, obwohl dies wahrscheinlich kein Team ausreizen würde, weil der Zeitgewinn pro Runde nicht das zusätzliche Gewicht wettmachen würde. Der Auspuff wandert wieder unter das Chassis. Zusammen mit einem früher und stärker eingezogenen, angeblasenen Diffusor würden die Autos massiv an Abtrieb dazu gewinnen. Dadurch kann man die Flügel an Front und Heck vereinfachen. Das führt zu weniger Luftwiderstand bei gleichzeitig höherem Abtriebslevel. Die Folge: Die Autos werden schneller. Wie genau der Frontflügel vereinfacht werden soll, weiß ich nicht, eine Limitierung der Flaps und eine geringere Breite wären meine Ideen. Dazu sollten die Nasen wieder etwas angehoben und freier gestaltbar werden, denn mal ehrlich, bis auf ein, zwei Designs sind die jetzigen unansehnlich. Der Heckflügel soll wieder wie in den frühen 2000er Jahren werden. Tiefer, breiter und ohne DRS. Damit hier aber nicht zu viel Abtrieb generiert wird sollte die Fläche des Flügelelements beschränkt werden. Zusammen mit der Vereinfachung des Frontflügels sollten Gegner wieder leichter hinterherfahren und auch ohne Hilfe von DRS auf der Geraden überholen können, da man in den Kurven näher dranbleiben kann. Die Breite des Chassis sollte wieder an die 200cm heranreichen, die Länge kann gleichbleiben. Die Reifen werden wie geplant breiter, sowohl vorne als auch hinten. Hier könnte man auch über Niederquerschnittsreifen nachdenken, die meiner Meinung nach gar nicht so schlecht aussahen. Das Cockpit bleibt auch weiterhin offen, einfach aus dem Grund, dass z.B. das Halo-System weder ästhetisch, noch effektiv gegen umherfliegende Teile (außer Reifen) ist. Ich möchte nicht, dass irgendein Fahrer verletzt wird, aber das offene Cockpit gehört einfach zur Formel 1.

HiP:

Gute Frage, ganz sicher würde ich denn Sound wieder satter machen, den Auspuff zurück unters Auto. Ich bin ja optisch ein Riesenfan von breiten und ausladenen Heckflügeln. Gerne wieder die Autos ingesamt wieder etwas breiter und bitte diese ganzen futuristischen Kinkerlitzchen weglassen. Wie mein Vorrdener schon sagte, natürlich offenes Cockpit, denn das ist Formel 1. Ich würde jedoch gerne DRS behalten, ich finde es ist eine interessante und spannende Komponente. Bitte keine verstellbaren Flügel während des Rennens.

Roy:

Ich könnte das ganz bündig beantworten: alles auf den Stand von vor 15 Jahren. Ich erkenne nichts, was damals schlechter als heute war (okay, die Kosten) Die Autos waren wunderschön, schnittig, mit den richtigen Proportionen, ein V10 schnurrte im Heck, es gab Reifen zum Attackieren und Strecken, die nicht alles verziehen. Logisch, ich säusle in vergangenen Zeiten, aber die damaligen Jahre faszinieren mich immer noch.
Und, für mich essentiell wichtig: Bitte, bitte keine Konstruktion rund ums Cockpit. Das muss offen bleiben. Ich verweigere mich nicht der Evolution in der Sicherheit, aber das Halo-System würde die Formel 1 de facto zu einer anderen Serie transformieren. Ganz zu schweigen vom ästhetischen Gräuel. Ein Restrisiko wird immer mitfahren, egal, was an die Wagen geschraubt wird (oder auch nicht). Jeder, der sich darauf einlässt, weiß und akzeptiert das. Aber ich persönlich würde nicht akzeptieren, wenn die DNA dieses Sports zerstört wird.

robson2951989:

Ich muss gestehen dass für mich das Aussehen der Autos nie die entscheidende Rolle gespielt hat, für mich war immer das Wichtigste die besten Fahrer der Welt in den schnellsten Rennwagen der Welt zu sehen, da waren manche Lösungen eben hässlich wie die Nasen einiger 2014-er Autos. Von wenigen Ausnahmen abgesehen (z.B. dem 97-er Tyrrell oder auch anderen Autos mit X-Wing) fand ich kaum einen Wagen wirklich hässlich. Und selbst wenn ich doch mal die Nase gerümpft habe so war ich doch immer fasziniert von den Lösungen die gerade die Aerodynamik-Abteilungen gefunden haben, zum Beispiel beim Design der hässlichen Fahrzeugnasen mit Verlängerung oder der Stufennase.
Es scheint so zu sein dass sich die Mehrheit ein aggressiveres Aussehen wünscht, das könnte man wohl mit wenig Aufwand erreichen und ist ja auch schon angedacht (breitere Reifen, breiteres Chassis, von mir aus auch etwa 2m). Beim Halo-System bin ich zwiegespalten, ich sehe schon eine Notwendigkeit den Kopf des Fahrers besser zu schützen denn es gab auch vor Jules Bianchis tragischem Unfall einige Situationen in denen Fahrer nur durch reines Glück nicht getroffen wurden. Da fallen mir zum Beispiel der Startcrash in Belgien 2012 oder Schumis Crash mit Liuzzi in Abu Dhabi 2010 ein. Mal davon abgesehen dass die F1 Vorreiter für andere Serien sein könnte die einen solchen Schutz noch dringender bräuchten, z.B. IndyCar. Wenn es allerdings für die Zuschauer oder Fahrer ein totales No-Go ist (was sich leider abzeichnet) lässt man es besser bleiben. In einer idealen Welt könnte man ein Halo-System entwickeln das weder Zuschauer noch Fahrer stört aber das scheint schwierig bis umöglich zu sein.


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hsv_in_portugal
08.03.2016 | 23:04 Uhr
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08.03.2016 | 23:04 Uhr
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Ich hoffe euch gefällt der Blog und ihr diskutiert fleissig mit ...
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