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Formel 1


Gründer: santiagodiaz | Mitglieder: 116 | Beiträge: 60
14.09.2013 | 7828 Aufrufe | 6 Kommentare | 3 Bewertungen Ø 10.0
"Es ist schön auf meinem Planeten"
Natürlich natürlich
Auf den Spuren des "Iceman"

Der Finne Kimi Räikkönen dürfte auch denen ein Begriff sein, die den Formel-1-Sport spöttisch als sinnlosen Kreisverkehr abstempeln. Das ist erfreulich und schade zugleich, weil Räikkönen als einziger Vertreter dieser Zwangsjacken-befreiten Gattung gilt. Andererseits: Gäbe es viele wie ihn, wäre er kein Unikat mehr.



Wie soll man einen Menschen charakterisieren, der die Frage, was er zu seinem fünften Platz in der Startaufstellung sage, so beantwortet: "Es ist der fünfte Platz in der Startaufstellung." Wie kann man sich jemandem annähern, der auf die Frage, weshalb er Rennfahrer geworden sei, Folgendes erwidert: "Weil ich da nicht so früh aufstehen muss." Was kann man einer Person entnehmen, die auf die Frage nach dem Rallye-Co-Piloten einwirft: "So weiß wenigstens einer im Auto, was er tut."

Das Phänomen des Kimi Matias Räikkönen zu verstehen, bedeutet, die viel besungene Fassade zu durchleuchten, die den "Iceman" zu einem unergründlichen Wesen macht. Angeblich. Aber erfüllen Fassaden nicht für gewöhnlich den Zweck, das Brachliegende zu verdecken und das etwas unschöne, weil unverputzte Fundament zu kaschieren? Und wimmelt es in der Marketing-Maschine Formel 1 nicht von Laienschauspielern, die Rollen ausfüllen (müssen)? Denen der Mund verboten wird und die makellose Repräsentanten sein sollen, aber in Wirklichkeit austauschbar sind wie abgewetzte Reifen? Raikkönen weigert sich, dieses Korsett überzustreifen, er sagt: "Ich bin ganz normal. Ich verhalte mich in der Formel 1 nicht anders als zu Hause."

Mimik ohne Miene



Kimi Räikkönen ist ein Freund klarer Sätze. Und kurzer Sätze. Und weniger Sätze, am Besten gar keiner, aber so leicht lassen sie ihn in der Formel 1 nicht davonkommen. Selbst ihn nicht, der im rasenden Zirkus die Rolle des Dompteurs eingenommen hat. Abseits des grauen Asphaltbandes scheint er die Mission erkoren haben, die lästige Medienplage zu malträtieren. Beispiele gefällig? Bittesehr.

Warum er in die Rennserie zurückgekehrt wäre, wollte man erkunden: "Ich hatte gerade nichts anderes vor." Welche Rituale er im Umgang mit seinem Helm pflege: "Ich putze ihn, damit ich besser sehe." Wie er sich auf einen neuen, unbekannten Kurs vorbereite: "Ich fahre ihn."

Die Journalisten pendeln ständig zwischen purer Verzweiflung über leere Notizblöcke und heimlicher Bewunderung über dieses extreme Maß an Authentizität. Räikkönen ist ein spezieller Vertreter der Branche, just wegen seiner schmallippigen Aussagen, die früher gerne als Arroganz und heutzutage immer öfter als Humor interpretiert werden. Deshalb geht es bei Presserunden mit dem wortkargen Finnen nicht wirklich um Inhalte, sondern darüber, der gegenseitigen Hassliebe zu frönen. Denn eigentlich ist für so einen Ausreißer in der Formel 1 kein Platz. Er hat ja nichtmal Lust auf den alltäglichen Usus, den der Beruf mit sich bringt, Sponsorentermine, Smalltalk, Dauerlächeln. Er redet schlicht nicht gerne. Er ist Finne.

Ringt sich Räikkönen doch einmal dazu durch, der bohrenden Journaille ein paar zusammenhangskompatible Wörter zu bescheren, verzieht er keine Miene. Auch nicht nach gewonnenen Rennen. Der Mund ein Strich, die Backenknochen außer Dienst, das Gesicht schlaff und schläfrig. Kurz: Eine Mimik, deren Bezeichnung nicht zu rechtfertigen ist. Nicht bei Kimi. Und dann diese Tonlage! Monoton und langatmig, sodass es schwer fällt zu folgen und noch schwerer, überhaupt etwas zu verstehen. Räikkönen nuschelt fürchterlich. Ob er das mit Absicht betreibt, kann nicht entschlüsselt werden, wahrscheinlich schon. Fest steht, dass er einst als "PS-Autist" verhöhnt wurde. Nicht nett.

Trotzdem zahlte ihm Ferrari Ende 2009 kolportierte 17 Millionen Euro, damit Räikkönen nicht mehr für sie fährt, und löhnt ihn ab dem kommenden Jahr mit noch schwindelerregenderen Beträgen, damit er wieder im roten Dress auftritt. Erkenne den Fehler.

Planet Kimi



Kimi Räikkönen, das sind fast 34 Jahre Lebenserfahrung, davon elf in der Formel 1, 188 Starts, 16 Pole Positions, 20 Siege und ein Weltmeistertitel, 2007. Soweit die Fakten. Für's Protokoll. Um den Menschen hinter dem Visier zu beschreiben, taugen sie nicht. Begeben wir uns auf Spurensuche.

Der Mann ist ein Paradoxon. Er beschränkt sein Mitteilungsbedürfnis auf das Allernötigste - und doch zelebrieren die Beobachter seine Interviews, Äußerungen, Funksprüche. Er brüskiert mit seiner medialen Abneigung sowohl Arbeitgeber als auch Presse - und ist doch zu einer Marke mit enormer Strahlkraft geworden. Er macht, was er will - und hat es doch in die Legenden-Riege gebracht. Zuletzt: Ausgerechnet er, das kühle Nordlicht, wechselt zum zweiten Mal zu Ferrari, dem heißblütigsten aller Rennställe, in die Höhle des Fernando Alonso und zurück in ein Team, das ihm einst - für Alonso - den Laufpass gab. Andere hätten sich beleidigt abgewandt. Aber Räikkönen ist nicht nachtragend.

Er ist auch kein Provokateur und schon gar kein Politiker, kein Querulant und Revoluzzer. Geld hat er in seiner Karriere mehr als genug verdient, an einem akuten Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom wird es ebenfalls nicht gelegen haben. Das Motiv seines Transfer ist denkbar einfach: Kimi genießt es, Rennen zu fahren. Noch befriedigender ist es, diese zu gewinnen. Was allerdings eine Grundvoraussetzung ist. Als er in Bahrain 2012 sein erstes Comeback-Podium holte, war der Blick wie festgefroren. "Nur Zweiter", knurrte Räikkönen und reiste verärgert ab. Jetzt sah er bei Lotus gewiss Möglichkeiten, aber bei Ferrari offenbar bessere. Red Bull wollte ihn nicht, also war der Schritt zur Scuderia allein konsequent. Als die Sondierungsphase noch im Gange war, erklärte er: "Ich werde das tun, was ich für richtig halte. Ich habe keinen Plan, den hatte ich noch nie. Ich kann nicht garantieren, dass ich die richtige Entscheidung treffe, aber ich bin sicher, dass ich in jedem Fall mit ihr leben kann." Kimi, der Coole.

Die "FAZ" betitelte ihn treffend als "einsilbig, ausdruckslos, schnell." Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali unkte einmal, Räikkönen vegetiere auf seinem eigenen Planeten. Kimis Kommentar: "Ich lebe sehr gut auf meinem Planeten. Es ist schön hier."



Vergangenheit, Vollgas, Vorurteile



Der Ex-Champ gehört weder zum Plus - noch Minuspol im Spannungsverhältnis Formel 1. Er ist eher ein Gegenpol zu allem und jedem. Wie ein freier Partikel schwebt Räikkönen im luftleeren Raum, nicht greifbar für diejenigen, die ihn ändern wollten. "Er ist nicht jedermanns Liebling, aber das muss er nicht sein", sagt Jo Leberer, ein Weggefährte aus alten Sauber-Tagen. "Die Formel 1 ist ein Männersport. Früher hat man ihn mit Frauen und Partys assoziiert. Deshalb ist Kimi so beliebt, auch in Deutschland: Weil er anders ist." Es gibt in der Formel 1 wohl keinen Fahrer, der sich so wenig Mühe gibt, einem Schemata zu entsprechen. Kimi verstellt sich nicht. Kimi ist Kimi. "Ich kümmere mich nicht darum, was andere über mich sagen. Man kann sowieso niemals allen Leuten gefallen. Wichtig ist nur, dass man mit sich selbst zufrieden ist. Ich tue, was sich für mich gut anfühlt."

Räikkönen trägt eine bewegte Vergangenheit mit sich herum. Die (heuer geschiedende) Ehe mit Jenni Dahlman, der "Miss Skandinavien", der Klatsch und Tratsch, die Vergleiche zu den Beckhams. Besonders aber haftet diese (angedichtete?) Schwäche für Hochprozentiges an ihm wie sein Tattoo am rechten Handgelenk. Wie er etwa, stark angetrunken, von einer Yacht purzelte. Oder wie er in einem Nachtklub sein Hinterteil entblößte und es den begeisterten Fotografen vor die Linsen hielt. Oder wie er im Hotelpool auf einem Plastikdelphin einschlief. Solche Sachen.

Das Tempo ist die Sucht. Motocross, Jetski, Snowboard, immer Vollgas. Kurz nach der Vertragsunterzeichnung bei Lotus trat er 2011 bei einem Schneemobilrennen in Österreich unter dem Pseudonym "James Hunt" an. Beim Grand Prix von Monaco 2012 huldigte er dem verstorbenen Briten mit einem ihm nachempfunden Helmdesign. Räikkönen ist ein bekennender Anhänger Hunts und der wilden 70er im Allgemeinen, doch in der Rückschau gerät selbst der chronisch relaxte Finne ins Grübeln: "Die Typen schienen richtig Spaß gehabt zu haben. Dabei waren die Rennen so unglaublich gefährlich. Ein Fehler - und du konntest sterben. Unser Sport hat sich seitdem verändert. Du stehst permanent unter Beobachtung, die Leute schreiben über dich, was sie wollen." Kimis Kategorie lautet: Miesepetriger Einzelgänger.

So wissen die meisten nicht, dass dieser Lenkrad-Akrobat ein lustiger Zeitgenosse sein kann - im Privaten. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn Räikkönen hantiert seit jeher mit mächtigen Trennwänden. Hier Job, dort Leben. Von den aktuellen Piloten zählt Sebastian Vettel zu den engeren Kontakten. Als sie früher in der Schweiz in der Nachbarschaft wohnten, duellierten sie sich regelmäßig beim Badminton. Vettel verlor jedes Match. "Kimi ist so, wie er ist. Vor allem, was die Wahrheit angeht, wurde ich bei ihm noch nie enttäuscht", sagt er. Ehrlichkeit zählt zu den kostbarsten Eigenschaften des beständigen Schweigers. Jo Lederer nickt: "Seinen Kritikern kann ich nur sagen, dass er ein toller Kerl ist!"



"Lass mich noch ein bisschen schlafen..."



Der finnische Journalist Heikki Kulta begleitet Räikkönen seit dessen Formel-1-Einstieg 2001. Er radiert das gezeichnete Bild aus: "Wir Menschen mögen Klischees, da stören natürlich Differenzierungen. Aber Kimi ist ein sehr freundlicher Mann." Der in einem Plausch zwischen Landsmännern durchaus mal zwanzig Minuten über sich und die Welt und die Formel 1 spricht.

Die Etikette des Sonderlings, des Individualisten, des Eigenbrötlers schüttelt Räikkönen dennoch nicht ab. Will er auch nicht. Was früher, im Regime des Ron Dennis, in Zwistigkeiten mündete, hat sich inzwischen zu einer Strategie verkehrt, die auf den unverwechselbaren PR-Wert des "Icemans" setzt. Räikkönen nimmt sich diese Attitüde heraus, er tat das immer und fiel damit höchst selten auf die Nase. Weil seine Eigenwilligkeit stets von einem gewichtigen Faktor gestützt wurde: Leistung.

Dass er einen Sponsor nach acht Minuten abspeist, dass er Interviews genervt abbricht, dass er die Testarbeit im Simulator ablehnt, all das funktioniert genau so lange, wie der Speed auf der Strecke stimmt. Bislang tat er das, mit Abstrichen der Saison 2009. Kimi Räikkönen hat und hatte das Glück, von einem nahezu unfassbaren Naturtalent zehren zu dürfen. Er ist ein begnadeter Rennfahrer.

Jo Lederer erinnert sich gut an die ersten Gehversuche bei Sauber. Damals war Kimi 21 Jahre jung, aber mental bereits gefestigt. Lederer schwärmt: "Seine Einstellung, seine Körperbeherrschung, seine Ausdauer, seine Helligkeit, seine Aufmerksamkeit, seine Disziplin und seine Willensstärke, in dem Sinne, dass er nicht alles akzeptieren muss - ich wusste, wenn er im Auto auch noch schnell ist, dann wird er ein ganz Großer." Bevor Räikkönen in die Formel 1 aufstieg, hatte er die Winzigkeit von 23 - in Worten: dreiundzwanzig - ernstzunehmenden Rennen absolviert. Im Jahr 2000 startete er in der Formel Renault, beherrschte die Kontrahenten und den 140-PS-Boliden spielerisch. Nun aber musste er ad hoc 900 PS bändigen, ohne eine weitere Zwischenstufe durchlaufen zu haben - nie hatte ein Fahrer einen derartigen Leistungssprung zu bewältigen. Die nötige Superlizenz erhielt Räikkönen nur befristet, mit einer Sondergenehmigung und unter Protest der Gegner.

Sauber-Teammanager Beat Zehnder schüttelt noch heute den Kopf: "Er hat von Anfang an alle fasziniert. Ihm war es egal, wie das Auto abgestimmt war, er war immer schnell." Jo Lederer erzählt amüsiert eine Anekdote vom Debüt, dem GP Australien 2001. "Es war unglaublich, wie sich Kimi präsentiert hat. Ich dachte, dass irgendwann die Nervosität kommen müsste. Das war ja auch bei den anderen Piloten, selbst bei den Spitzenfahrern der Fall. Sie ist aber nie gekommen. Kurz vorher habe ich ihn noch einmal massiert und er ist dabei eingeschlafen. Eine halbe Stunde vor dem Start habe ich ihn praktisch wecken müssen und er meinte nur: 'Jo, lass mich bitte noch ein bisschen schlafen.'" Später beendete er seine Premiere als Sechster...



Rennfahrer: Einer, der Rennen fährt



Kimi Räikkönen stammt aus Espoo, einer Stadt im Süden Finnlands, wenige Kilometer vor den Toren Helsinkis. Er wuchs in Verhältnissen auf, die man als bescheiden bezeichnen kann. Vater Matti war Straßenarbeiter, gemeinsam mit Mutter Paula und Bruder Rami tourten die Räikkönens an den Wochenenden zu den Kart-Rennen in der Umgebung. Der Beginn des rasanten Aufstiegs.

Räikkönen sieht sich als klassischer Rennfahrer. Und zwar, welch Überraschung, ganz pragmatisch: Ein Rennfahrer soll einer sein, der Rennen fährt. Nichts anderes. "Ich würde es nicht machen, wenn ich es nicht lieben würde. Klar ist es ein Job, aber am Ende kommt es darauf an, ob du magst, was du tust. Und ich liebe es, im Auto zu sitzen, diese Duelle auf der Strecke - das ist der einzige Grund, warum ich überhaupt noch hier bin. Nur des Geldes wegen wäre ich niemals in die Formel 1 zurückgekommen."

Es gibt einige, die schwören, dass deutlich mehr hätte herausspringen müssen als dieser eine WM-Titel mit Ferrari, der außerdem zu einem beträchtlichen Anteil dem Unvermögen von McLaren-Mercedes geschuldet war. Aber 2003 und 2005 verrauchten die Hoffnungen jeweils im Qualm der Motorschäden seines defektgeplagten Silberpfeils. Und generell fehlte Kimi vielleicht diese ultimative Besessenheit im Trainingsraum, diese schiere Professionalität und Hingabe, wie sie ein Michael Schumacher versprühte - behaupten diejenigen, die massiv verschleudertes Potential bemängeln. Räikkönen zuckt die Schultern: "Ich bin Weltmeister geworden. Ich habe das erreicht, was ich immer wollte."

2002 hatte ihn McLaren für 30 Millionen Euro aus dem Sauber-Vertrag herausgekauft, als Nachfolger von Mika Häkkinen. Er blieb fünf Jahre, bekam von Ron Dennis so manchen Rüffel und obendrein den Spitznamen "Iceman" verpasst, weil er einfach nie unruhig werden wollte, selbst dann nicht, wenn der Kessel vor Druck zu platzen drohte. 2007 ersetzte er Schumacher bei Ferrari und feierte im ersten Jahr den Fahrertitel. 2009 war von Motivationsproblemen die Rede, von Lustlosigkeit und Abschiedsgedanken. Ferrari zahlte Räikkönen den noch bis 2010 laufenden Vertrag aus, um das Cockpit für Fernando Alonso räumen zu können. Dass sie ihn nun ein weiteres Mal verpflichten, für zwei Jahre, wirkt wie ein bitteres Eingeständnis - nämlich jenes, es Alonso nicht mehr zuzutrauen, Vettel vom Thron zu stürzen. Mit dem neuen, starken, explosiven Fahrer-Duo schicken die Roten erstmals seit der Saison 1953 zwei Champions ins Rennen. Damals waren es Alberto Ascari und Nino Farina.



Ein kleiner Kimi?



Räikkönens Rallye-Ausflug verlief erfolglos. Auf ungewohntem Terrain wurde der Finne zum Crash-Piloten. Dafür riss sein Lotus-Comeback 2012 die versammelte Szene von den Sitzen: Aus dem Stand auf WM-Rang drei! Gleichzeitig verblüffte der mittlerweile 33-jährige mit Statements, die man so gar nicht vom kurz angebundenen Nordlicht kannte. Wenn die Gelegenheit passte, sprach er erstaunlich offen über Privates. Wie den Kinderwunsch: "Natürlich möchte ich Vater werden, aber ich halte es im Moment nicht für den richtigen Zeitpunkt. Kinder sind nur einmal klein, aber wenn man in der Formel 1 fährt, ist man selten zu Hause und bekommt das alles nicht mit. Ich glaube auch, dass es nicht der richtige Ort für Familie und Kinder ist. Das ganze Umfeld ist nicht das, was ich mir für sie vorstelle."

Persönlich, sagt er, habe die Entwicklung vom Newcomer zum Routinier keine Parameter verschoben: "Die Leute denken, dass sich eine Person auf eine bestimmte Weise ändern muss. Klar, man wird älter, aber ich habe versucht, der Gleiche zu bleiben. Ich sage, was ich denke - egal, ob die Dinge gut oder schlecht laufen. Ich war schon immer geradeaus."

Der Kimi. Ein Original. Natürlich natürlich.



Bildquelle: spox.com

KOMMENTARE
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Desno
22.09.2013 | 16:14 Uhr
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Desno : 
22.09.2013 | 16:14 Uhr
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Desno : 
Kein Problem ;)

Jo zum einen realitätsfremd, zum anderen macht das aber auch den reiz der Formel 1 aus, dass alle unterschiedliches Material haben. Sonst wäre es auch irgendwie langweilig meiner Meinung nach. Und irgendwelche Ausreden findet immer einer bei so einem komplexen Sportart wie dem Motorsport. Auch wenns wirklich mal schön wäre das zu sehen.
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RoyRudolphusAnton
17.09.2013 | 23:40 Uhr
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17.09.2013 | 23:40 Uhr
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Danke dir fürs Stöbern

Für mich ist er zumindest der Coolste - und im kleinen Zirkel der Besten. Es wäre zu schön, Vettel, Alonso, Hamilton und ihn mit identischem Material zu erleben - aber leider ist das auch mehr als realitätsfremd...
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Desno
17.09.2013 | 20:53 Uhr
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Desno : 
17.09.2013 | 20:53 Uhr
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Desno : 
Zum Glück hab ich die Quelle wo ich das mal gelesen habe noch gefunden in den weiten des Internets :D
http://www.spiegel.de/sport/formel1/grosser-preis-von-ungarn-kimi-raeikkoenen-faehrt-immer-staerker-a-847067.html
-> da ist beides dabei

Achso und was mir noch so in den Sinn gekommen ist: Für mich ist diese ganze Diskussion wer denn der beste Fahrer sei hinfällig, für mich ist es einfach Kimi! Wer nach 23 Autorennen im Jugendbereich und von 140 PS auf 900PS ohne Probleme umsteigt ist einfach der beste!
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RoyRudolphusAnton
17.09.2013 | 10:04 Uhr
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17.09.2013 | 10:04 Uhr
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Ah, das ist interessant, danke für die Info. Ich hatte bei der Recherche so etwas Ähnliches gefunden, aber nur auf Wikipedia. Da hieß es, Kimi hätte bei einem Unfall mal ein Stimmband verloren und würde unter seiner Fistelstimme leiden. Ich habs dann nicht in den Text genommen, weil es eben keine andere Quelle gab.

Woher weißt du das so im Detail, wenn ich fragen darf?
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Desno
16.09.2013 | 17:06 Uhr
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Desno : 
16.09.2013 | 17:06 Uhr
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Desno : 
Ich hab mal ne witzige Anekdote zu seiner stoischen Ruhe gelesen. Die McLaren Mercedes Mediziner haben an ihm mal Pulsmessgeräte angebracht, aber sein Puls ist nicht in die Höhe geschnellt, nichtmal bei riskanten Manövern oder Unfällen! :D

Zum Thema mit seiner stimme, Kimi hat als Kind einmal einen Fahhradunfall gehabt, wo er mit seinen Hals auf den Lenker gefallen ist und er sich dabei die Stimmbänder gequetscht hat. Davon haben sich die bis heute auch nicht vollständig erholt. Das ist auch ein Grund warum er nicht so viel redet, weil ihm das auch teilweise Probleme bereitet.
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Voegi
MODERATOR
14.09.2013 | 14:44 Uhr
1
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Voegi : 
14.09.2013 | 14:44 Uhr
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Voegi : 
wunderbares porträt. sensationell geschrieben. chapeau!
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