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Blogpokal 2014/2015


Gründer: RoterBulle92 | Mitglieder: 25 | Beiträge: 5
Von: MarcelPutz
29.12.2014 | 5312 Aufrufe | 19 Kommentare | 13 Bewertungen Ø 8.8
Blogpokal - MarcelPutz gegen talentfrei
Götter und Göttinen
Die vier größten Helden des Sportjournalismus

Sie beglücken uns seit Jahren mit ihren knallharten Analysen, tiefgründigen Kommentaren und herzzereißenden Jubelschreien: Die Sportjournalisten Deutschlands.

Menschen wie Erik Meijer, Kai Dittmann oder auch Wolff Fuss (der seine Ausbildung zum Marktschreier extra für diesen Job hingeworfen hat) gelten als DIE Popstars, DIE Idole, ja gar die Sexsymbole unserer Zeit.

Doch wer sind die Besten der Besten? Darüber habe ich mir intensiv Gedanken gemacht. Am Ende lief es auf vier heraus, die selbst Bela Rethy und Co. abzuhängen vermochten...

Platz 4: Steffen Simon

Steffen Simon ist einer der größten Taktikkenner der Branche. Vielleicht sogar neben dem unerreichbaren Erik Meijer der Beste.

Stets schafft es Simon, dem Fußballspiel und den Taktiken verschiedener Mannschaften neue, bis dato unbekannte Aspekte abzugewinnen.

So sagte er einst über Guardiolas FC Bayern München: "Sie verlieren ganz bewusst die Bälle, um den Gegner zu locken".

Ein Aha-Erlebnis für viele Fans, denen dieser Gesichtspunkte am bayrischen Spiel bisher noch gar nicht so richtig aufgefallen war und noch immer nicht ist. Selbst bei genauerem Hingucken. Es braucht dazu wohl das Adlerauge eines Steffen Simons!

Der angesprochene selbst weiß übrigens höchstwahrscheinlich nicht mal, welch große Fangemeinde er besitzt. Als man ihn einmal fragte, wie er seine Arbeit als Kommentator beschreiben würde, meinte er nämlich: "Wer diesen Job macht, der sollte, auch aus Selbstschutz, seinen Namen nicht ständig googeln".

Richtig. Sonst würde er noch überheblich oder gar arrogant werden. Eigenschaften, die Steffen Simon so fern sind wie Werder Bremen-Fans der Konsum von Leberkäswecken.

Nur knapp hat Steffen Simon den Einzug in unsere legendäre Top 3 verpasst.

Hier übrigens noch die geniale Satiresendung "Schnauze Simon", in der Steffen Simon einmal mehr seine genialen, nicht zu überbietenden humoristischen Fähigkeiten zur Schau stellen und sämtliche der menschenverachtenden Hater zum schweigen bringen konnte:

Platz 3: Katrin Müller-Hohenstein

Hach was war das für ein toller Moment, als Kathrin Müller-Hohenstein während einer Vorberichterstattung für die Fußballweltmeisterschaft das Internet entdeckte.

"Huuuch", machte sie laut und lachte, "das gibt es ja gar nicht".

Wird der Fußball noch immer in fast allen Bereichen (außer auf dem Gebiet der Kabinenreinigung) von Männern dominiert, stellt Müller-Hohenstein eine der lobenswerten, großartigen Ausnahmen dar.

Natürlich gibt es viele Neider, die behaupten Müller-Hohenstein sei nur eine Quotennegerin.

Doch sie scheinen sich nicht sachlich mit dieser hochintelligenten Dame, die in manchen Momenten wie eine Royale wirkt, auseinanderzusetzen.

Müller-Hohenstein hat nämlich alles was eine gute Sportmoderatorin braucht: Sie kann besser Interviews führen als Jesus predigen (stets bringt sie die Fußballer mit ihren kritischen Fragen ins Schwimmen), sie beherrscht die deutsche Grammatik (was nicht einmal der noch höher eingestufte Gott aller Götter, Marcel Reif, kann!) und sie hat zwei Melonen. Das erwähne ich nur, weil man das als Sportmoderatorin ja schließlich auch braucht. Sonst wäre man ja ein Sportmoderator.

Aber egal!

Hier übrigens ihr Profil in der International Movie Database, in dem all ihre großartigen Erfolge aufgelistet sind:

(b)(linkto)http://www.imdb.com/name/nm2172382/?ref_=fn_al_nm_1">http://www.imdb.com/name/nm2172382/?ref_=fn_al_nm_1(/linkto)(/b)

Platz 2: Marcel Reif

Der Mann mit dem prächtigen Vornamen.

Er ist einer der ganz großen und seit etwa 10 Jahren Chefkommentator von Sky.

Chefkommentator (!!) in einer Mannschaft mit Leuten wie Kai Dittmann, Tom Bayer oder gar Fritz von Thurn und Taxis (was dann doch ein wenig unverständlich ist).

Besonders ins Auge fallen bei Reif natürlich die zahlreichen gewonnen Preise. Einst erhielt er für seine geniale Moderation des Champions League Spiels zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund, bei der ein Tor umkippte ("noch nie hätte ein frühes Tor einem Spiel so gut getan wie heute") den bayrischen Fernsehpreis und wurde für den deutschen nominiert.

Eine Schande ist, wie ich finde, dass dieser aus Polen stammende Prachtkerl noch nie den Integrationsbambi gewonnen hat. Vielleicht weil er nicht so gut rappen kann. Wobei es nicht verwundern würde, wenn er selbst da immer die richtigen Töne treffen würde.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er mittlerweile schon wieder aus Deutschland abgehauen ist und sich in die Schweiz verkrochen hat (wo man ja Ausländer stets mit einer Willkommensparty begrüßt).

Aber wir wollen ja nicht negativ über ihn reden.

Kritiker von Reif, falls es solche wirklich geben sollte, was mich verwundern würde, sollten sich auch einmal zu Gemüte führen, welch Widerständen Reif für seinen Job als Sportkommentatoren entgegenwirken musste.

So hat er seit Kindheitstagen eine Robbenophobie. Im Zoo verwechselte er schon als Dreijähriger Robben immer mit anderen Tieren, so sagte er oft lauthals wenn man an deren Gehege stand: "Oh! Da! Ribery!".

Ein Problem, das er bis heute noch hat. Auch wenn er es manchmal, wenn auch selten, überwindet.

Reif sagte übrigens einst, als man ihn fragte, von welchem Verein er denn nun Fan sei (es gibt viele Spekulationen darüber):

"Wissen Sie der größte Fan bin ich immer noch von mir selbst".

Und ich denke das dürfte alle Probleme mit der Grammatik überstrahlen

Platz 1: Friedrich Leonhard Ignatius Josef Maria Lamoral Balthasar von Thurn und Taxis

Schon als er vor vielen Jahren mit seinem sagenumworbenen Schnauzbart auf die Welt kam, wussten die Menschen allesamt, dass Fritz von Thurn und Taxis etwas besonderes ist.

Seine ersten drei Worte waren Mama, Papa und huuuuiiii.

Schon früh, früher als alle anderen Kinder, erlernte er die Fähigkeit zu subtrahieren und addieren. Probleme gab es mit der Multiplikation, aus diesem Grund entschied er sich dafür Sportmoderator zu werden.

Er wollte rumkommen in der Welt und nicht nur die ganze Zeit in seinem Schloss rumhängen.

Heute gilt Thurn und Taxis als einer der größten Dichter und Denker unserer Zeit.

Okay manchmal kommt er altersbedingt ein wenig durcheinander, aber ansonsten kann man es nicht verleugnen: Dieser Mann ist ein Poet.

Aussprüche wie "Lewandowski sagt es war mein Busen", "er ist ein Schnibbler, der Oberbayer Thomas Müller" oder auch "Er hat ein bisschen seine Jungfräulichkeit verloren, der Mirko Slomka... wenn Sie wissen, wie ich das meine" gelten als wegweisend für die Zukunft des Sportjournalismus.

Wenn man Fritz von Thurn und Taxis nach seinem Erfolgsgeheimnis fragt, nennt er gerne die lange Unterhose, die er zu Spielen, die im Winter bei eiskalten Temperaturen stattfinden, stets anzuziehen pflegt.

Während andere Kommentatoren nur noch bibbern, bleibt Thurn und Taxis cool.

Jegliche Arroganz ist im übrigens fern. Er mischt sich gerne unters Volk, so pflegt er James Bond Filme zu besuchen und läuft an Fasching gerne als Cowboy verkleidet durch die Kölner Innenstadt.

Als seine größten Erfolge gelten die Nominierung für den Goldenen Löwen 1997 . Zudem wurde er mehrmals auf dem Cover der Bravo Girl abgebildet. Oder? Müsste jedenfalls so sein, das brauche ich jetzt ja wohl nicht zu recherchieren. Ein Blick auf seinen muskukösen Körper genügt.

Niemand anders könnte auf dem ersten Platz dieser Rangliste stehen, etwas anderes zu behaupten wäre schlicht und einfach Blasphemie.

Oder wie Thurn und Taxis selbst diesen Blog wahrscheinlich abrunden würde:

"Die zweite Halbzeit übertragen wir von Sky für Sie natürlich auch, meine Damen und Herren! Das ist für uns eine Selbstverständlichkeit!".

Hier das emotionale Siegesvideo von König Fritz dem I.

KOMMENTARE
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RoterBulle92
02.01.2015 | 23:24 Uhr
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02.01.2015 | 23:24 Uhr
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Also der Blog von Marcel ist schon sehr gut, das einzige Problem ist einfach dass talentfrei etwas außergewöhnliches abgeliefert hat. Vielleicht etwas untypisch für den Blogpokal aber trotzdem um eine Kleinigkeit besser als der hier!

Stimme an TF
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ausLE
MODERATOR
02.01.2015 | 20:59 Uhr
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ausLE : 
02.01.2015 | 20:59 Uhr
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ausLE : 
Echt Marcel
Oh, wenn ich das gewusst hätte, dann ....



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MarcelPutz
02.01.2015 | 20:24 Uhr
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MarcelPutz : 
02.01.2015 | 20:24 Uhr
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MarcelPutz : 
@ausLE:

Scheiß auf's Finale. Mein einziges Ziel war es nach sechs Fehlversuchen oder so mal deine Stimme zu erhalten. Das habe ich letztes Mal geschafft, somit war die Motivation natürlich komplett weg
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ausLE
MODERATOR
02.01.2015 | 19:00 Uhr
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ausLE : 
02.01.2015 | 19:00 Uhr
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ausLE : 
Neues Jahr, neues Glück.

Mhm, als ich den Blog von TF gelesen habe, dachte ich mir, ja, der ist gut der Henry-Blog, aber reicht das für den Blogpokal? Das könnte MarcelPutz also locker schaffen. Aber so richtig hast Du mich mit den Göttern+Göttinen nicht überzeugt. Das ist hier schliesslich die Chance auf das Finale!!

Somit geht meine Stimme an talentfrei

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Karrramba
MODERATOR
02.01.2015 | 15:03 Uhr
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Karrramba : 
02.01.2015 | 15:03 Uhr
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Karrramba : 
Hi Marcel,
Immer wieder tolle Arbeit die du hier lieferst wie ich finde.
Nun werd ich trozzdem das zweite mal gegen dich und für deinen Gegner voten,
Talentfreis Blog hat mich persönlich halt allein wegen des Themas etwas mehr gefesselt. Ich denke auch nicht dass es unbedingt Blogpokaltypische oder untypische Beiträge gibt.
Solltest du ausscheiden fände ich es Klasse wenn du später in dieser Saison nochmal einsteigst. Lese deine Dinger hier echt gerne.

Also : Stimme geht an Talentfrei
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Der_Typ
02.01.2015 | 03:14 Uhr
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Der_Typ : 
02.01.2015 | 03:14 Uhr
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Der_Typ : 
Putz's Blog ist gut und die Idee ist richtig geil. Leider habe ich den Eindruck, als wenn Putz nicht das volle Potenzial der Idee ausgeschoepft hat und daher nicht wie auf sein sonst gewohntes Leistungsniveau kommt.

Von daher geht meine Stimme diese Woche an Talentfrei. Meine Meinung zu dem Blog hatte ich ja schon vorher gepostet, im Endeffekt hat die Hommage aber einfach mehr "Fleisch" zu bieten.
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Schnumbi
31.12.2014 | 17:33 Uhr
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Schnumbi : 
31.12.2014 | 17:33 Uhr
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Schnumbi : 
Besser als Dawizzle hätte ich es nicht beschreiben können.

Für mich liegt beim Blogpokal der Fokus auf Kreativität.

Der Blog von Talantfrei ist sicherlich sehr gut und hätte einen Platz in der PL Ruhmeshalle verdient.

Marcel hat es mit seinen typischen Putz Humor, geschafft mich mehr zu überzeugen.

Im Endeffekt reine Geschmackssache aber meine Stimme bleibt bei Marcel.

Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
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Dawizzle
31.12.2014 | 16:29 Uhr
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Dawizzle : 
31.12.2014 | 16:29 Uhr
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Dawizzle : 
Ganz schnell auch meine Stimmabgabe:

Auch wenn ich es immer hasse, wenn ich sowas lese: ich denke, das könnt ihr beide wohl etwas besser.
Dennoch sind schöne Blogs herausgekommen, die vielleicht nicht absolut Blogpokal-typisch sind. Aber wie der liebe Voegi mal sinngemäß schrieb "Wenn man sich die Frage stellt, ob ein Blog in den Blogpokal passt, dann passt der Blog in den Blogpokal."

Nichtsdestotrotz muss ich mich entscheiden.
Ich entscheide mich, weil ich am Ende doch grundlegend diesen Witz über den Pathos wähle, für MarcelPutz und hoffe, dass er ins Finale einzieht.

Ansonsten wünsche ich Euch allen noch einen guten Rutsch und hoffe, dass alle Eure Wünsche im neuen Jahr in Erfüllung gehen würden. 2014 hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht mit euch. Danke.
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MarcelPutz
30.12.2014 | 20:24 Uhr
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MarcelPutz : 
30.12.2014 | 20:24 Uhr
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MarcelPutz : 
Dies ist ein Aufruf.

Ich bin der letzte verbliebene Wangener, der über eine Internetverbindung und somit Kontakt zur Außenwelt verfügt.

Der Schnee hat seine Klauen nach uns gestreckt, die Allgäuer Wettergötter Horst und Barbara haben sich gegen uns verschworen.

Wir werde alle sterben!

Bitte hel...
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Gnanag
30.12.2014 | 19:37 Uhr
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Gnanag : 
30.12.2014 | 19:37 Uhr
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Gnanag : 
Obwohl Talentfrei's Blog sehr gut war, mag ich einfach Putz Humor zu sehr. Der Teil über TUT ist mal wieder richtig klasse. Meine Stimme bleibt hier.
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