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Von: Cologne91
26.04.2016 | 9286 Aufrufe | 21 Kommentare | 8 Bewertungen Ø 8.9
Wofür steht der Traditionalist ?
Fussball - Produkt oder Lebenssinn
Mit dem Aufstieg von RBL wird sich einiges im Fussball verändern, ein Blick auf die Sorgen des traditionellen Fussball fans.

Hallo lieber Spoxler,

Ich wage mich mal an meinen ersten Blog.

Die Ereignisse am Montag in Kaiserslautern werden alle mitbekommen haben. Willi Orban kehrte zu seinem alten Verein zurück und wurde nicht wirklich herzlich empfangen.

Vorweg: Fadenkreuzplakate sind kein Mittel, um seine Wut über einen Wechsel auszudrücken. Ein solche Aktion ist nicht mit der Meinungsfreiheit wegzureden, hier sind eindeutig Grenzen überschritten worden. Zurecht hat sich der 1 FC Kaiserslautern längst distanziert und wird der Angelegenheit nachgehen. Wieder mal hatte sich die Wut entladen gegen RBL und einen Spieler, der sich diesem Verein/Projekt angeschlossen hatte. Die übliche Debatte des gierigen und unloyalen Spielers stand wieder einmal im Mittelpunkt.

Nach dem ganzen Theater bleibt aber mal wieder die eigentliche Frage offen. Wieso lehnen so viele Fans den Verein Rasenballsport Leipzig ab? Weshalb folgt man der weit verbreiteten Argumentation nicht, sich zu freuen, dass der Konzern Red Bull dem Osten wieder einen Wettbewerbsfähigen Verein schenkt und zeitgleich mit einem hochwertigen Leistungszentrum auch die Jugend fördert?

Die Antwort ist einfach: Rasenball Leipzig steht wie kaum ein anderer Verein für Kommerz und eben eine Entwicklung des Fußballs, die auch in Deutschland unaufhaltsam zu sein scheint. Der Weg zum Produkt und weg vom Lebensgefühl. Während Traditionsvereine, natürlich auch durch eigenes Verschulden, immer öfter in der Bedeungslosigkeit verschwinden, werden 2016/2017 mit Vereinen wie 1899 Hoffenheim und eben Leipzig wohl Teams oben spielen, die sich nur durch einen unverhätlnismäßigen Einsatzes eines Investors auf dem schnellen Weg hochgekauft haben. Dass hier auch Talent und Geschick zugehören, streitet niemand ab; dennoch bleibt ein fader Beigeschmack. 50 plus 1 ist beim ersten Verein, der Druck machte gekippt. RBL wird wohmöglich nicht der einzige Verein bleiben, der so seinen Weg nach oben suchen wird.

Aber wollen wir das? Wollen wir ein englisches Modell, in denen Vereine aufgekauft werden und Vereinsfarben einfach mal so geändert werden? In denen Konzernklubs sich Bundesliga vereine schaffen? Wollen wir Bremen in gelb und Dortmund in grün auflaufen sehen? Wollen wir die Liga den Investoren überlassen und diese dann nach Belieben mit ihnen spielen lassen und auch schnell mal eben abstoßen, wenn es keinen Spaß mehr macht?

Das ist jedenfalls keine Bundesliga die Ich mir wünsche. Aber hier hören die Veränderungen ja nicht auf. Die Liga, die die Fans stets als Mittel zum Zweck sah und gerne mit "den besten Fans der Welt" wirbt, scheint sich nicht wirklich um deren Interessen zu kümmern. Montagsspiele, die einst als Tabu galten, sind plötzlich im Spieltag verankert. Zwar nur 5 Spiele, wie die DFL versichert, aber jeder kann sich denken, dass dies nur der Fuß im Türspalt ist. Das Fans Montags ihren Vereinen nicht folgen können, scheint genauso wenig eine Rolle zu spielen, wie die Tatsache, dass sonntags nun um 18 Uhr angepfiffen wird - eine ebenfalls fanunfreundliche Zeit. Spiele, die von Emotionen leben, können von vielen Fans so nicht besucht werden.

Derbys werden immer öfter auch ohne Zwischenfälle, ohne oder mit stark begrenzter Anzahl an Gästefans durchgeführt.

Zwar wirbt man gerne mit vollen Stadien und toller Stimmung. Wenn es darum geht diese Werte zu schützen, entscheidet man sich dann halt doch für die schöne Geld.

Aber nicht nur die Verbände treiben die komplette Komerzialiserung an, auch Vereine mischen mit. Preise werden durch immer häufigere Spitzenzusätze teurer. Bis zu 60 Euro möchte Bayer Leverkusen nun für Sitzplatzkarten im Gästebereich bei Spielen gegen meinen Effzeh haben. Keine Ausnahme. Stehplatzkarten kosten mancher Orts fast 20 Euro. Wo ist hier die Gerechtigkeit? Soll in Zukunft nur noch der finanziell starke Fan angesprochen werden. Fussball endgültig kein Volkssport mehr?

Dies sind alles Entwicklungen, die dem Fussballfan Sorgen machen sollten. Statt des Fans scheint man, ähnlich wie in England, immer mehr den Konsumenten in Zukunft als Zielperson zu haben. Natürlich lassen sich gewisse Prozesse nicht mehr aufhalten durch die enorme Geldmenge, die sich generieren lässt. Der Traditionalist wird sich auch eingestehen müssen, dass ein Spieltag mit 9 Partien am Samstag um 15:30 nicht mehr machbar ist.

Auf der anderen Seite sollte sich die Liga gut überlegen, ob Sie nicht auch etwas zerstört, dass den Fussball hier von dem in England unterscheidet und zu etwas besonderen macht. Denn Fussball lebt eben nicht nur von Tiki Taka, sondern auch von uns Fans. Von vollen Stadien, von hitziger Atmosphäre und Hexenkesseln, von Fangesängen und Choreographien. Aber man sieht immer häufiger leere Stadien, leere Gästeblöcke und hier frage ich mich, ist das wirklich gut für die Attraktivität der Marke Bundesliga? Werden die Mensche bald immer noch von den besten Fans der Welt reden, wenn Vereine wie Hoffenheim oder Wolfsburg international vertreten sind?

Fusball ist so viel mehr als ein Produkt oder eine Werbetafel. Für manche ist es das ganze Leben, es ist der Ort an dem man zusammen mit Freunden den Verein nach vorne brüllt, zusammen trauert und feiert. An dem es egal ist, ob man arm ode reich, Jurastudent, Arzt oder Maurer ist. Es zählt nur die Liebe zum Verein. Solche Werte müssen geschützt werden.

Leider wird es durch den blinden Hass und die üblichen Parolen ein leichtes sein, die Argumente wegzuwischen. Von der eigentlichen Frage, für welche Werte die Kritiker überhaupt stehen abzukommen und stattdessen über Hass in der Fankurve zu reden.

Zusammengefasst:

Wir verstehen, dass zum Fortschritt auch Veränderungen gehören, aber wir wollen eben keine Liga in der nur noch Konzernklubs wie "Saturn Kiel" , Red Bull Leizig usw. spielen. Wir wollen keine komplett zersplitterten Spieltage und fanunfreundliche Spielzeiten/-ansetzungen, wir wollen keine Preise wie bei Arsenal London, keine leeren Stadien und Gästeblöcke.

Wir wollen einfach nur Fußball, mit 10 Prozent Gästekontingent, Bier und guter Stimmung.

https://vimeo.com/156098008

Wichtig: Es ist ein Denkanstoß und vorallem mein erster und vielleicht letzter Blog, daher zeigt Gnade und zerreisst ihn bitte nicht sofort.

KOMMENTARE
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ausLE
MODERATOR
26.04.2016 | 21:50 Uhr
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ausLE : 
26.04.2016 | 21:50 Uhr
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ausLE : 
Den ersten Blog zu schreiben ist nie einfach. Ich kenne das zu genau.
Gratulation erstmal, daß Du Dich getraut hast.
Und zerreissen wird ihn niemand, solange die Kritik sachlich ist.

Es sind sehr viele Dinge Du da ansprichst, über die man alleine schon einen eigenen Blog schreiben kann.

Ich versuche mal auf ein paar Themen einzugehen.

Anstoßzeiten: Leipzig hatte in der jetzigen Saison die Montagsspiele mit den meisten Kilometern. Ü500km pro Strecke und das 5x. Ich wäre gerne gestern zum Betzenberg gefahren, aber das sind einfach arbeitnehmerunfreundliche Zeiten. Das ist eben die Kehrseite, wenn man als RBL Fußballweit polarisiert, aber die TV-Sender/DFL damit Quote machen wollen bzw machen.

Eintrittspreise: Da bin ich auch gespannt, wie sich das bei Aufstieg hier entwickelt bzw. was uns auswärts erwartet. Die AK kosten hier in LEipzig 15 Eus und für meine DK (Gerade) habe ich auch nur 200 bezahlt. Hinter den Toren kostest es 10-15 Euro, also alles sehr günstig. Aber wie gesagt, auch in dem Bereich wird sich RBL der 1. Liga anpassen. Nur, und das wird vielleicht einige wundern, geschieht das auch in Zusammenarbeit mit den Fans, siehe Aufstieg von Liga 3 in 2.

50+1: Das verstehe ich nicht. RBL hat sich an die Regeln gehalten, die die DFL/DFB ausgibt. Auch die Lizens wurde nach Auflagen erfüllt. Das die Auflagen mMn sehr schwämmig waren, steht auf einen anderen Blatt, aber da kann man RBL keinen Vorwurf machen.

Wir hatten ja unter diversen Artikeln hier schon unsere sachlichen Gespräche und Ansichten. Und das ist auch gut so. Denn am Ende haben auch wir in LEipzig den Wunsch, nach Fußball, Bier und guter Stimmung. Laß uns, also der Verein RBL und deren Fans, erstmal in die Liga 1 aufsteigen (steht ja noch nicht fest). Ich denke, der eine oder andere wird sein jetzige Meinung etwas korrigieren (also zum Positiven hoffe ich)

Falls Du doch noch den Blog ändern willst, unbedingt vorher speichern!!

Weil es Dein 1. Blog ist 10/10

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Cologne91
26.04.2016 | 23:11 Uhr
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Cologne91 : 
26.04.2016 | 23:11 Uhr
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Cologne91 : 
Nicht vom Inhalt ändern, hab ein due in ein die verändert und einen Satz angepasst, der so keinen Sinn gemacht hat und mich gestört hat.

Gemeint war auch eher die Tatsache, dass RBL halt für eine Kommerzialisierung steht. Ich wollte erklären, auch wieso man sich zB auch mit der DFL momentan nicht wirklich versteht. Habe hier dann auch nicht wirklich strukturiert durch den Blog geführt.

Danke, dass du dir Zeit genommen hast den wirren Blog zu lesen und auch drauf eingehst. Finde halt ein Dialog, bringt mehr als den Weg den viele Fans gehen. Da, dachte ich mir, ich versuche mal meine Meinung zu einigen Dingen anzusprechen, ml aus der Fasnacht, da mir diese hier etwas abgeht bei Spox. Hier sind dann doch eher die Konsumenten unterwegs, was nicht böse gemeint ist.

Klar, unter den Terminansetzungen leiden alle, das war auch nicht alles hier gegen RBL, sondern auch gegen die DFL, die mir immer mehr gegen den Strich geht.

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Cologne91
26.04.2016 | 23:17 Uhr
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Cologne91 : 
26.04.2016 | 23:17 Uhr
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Cologne91 : 
Zur 50 plus 1 Sache, da muss man sagen, dass Red Bull ganz klar das Ding für sich entschieden hat. Weil eben wie du sagst die Auflagen sehr schwammig waren, Logo minimal geändert, plötzlich passt es. Da kritisier ich ja auch die DFL nicht RB. Wahrscheinlich, ist man einer Klage von Red Bull aus dem Weg gegangen, die wohlmöglich die Regel komplett gekippt hätte. Aber kann man denn nun wirklich schneller Mitglied bei euch werden ? Bzw. wie sieht es mit Mitbestimmungsrechten für Fans aus ?

Denn am Ende haben auch wir in LEipzig den Wunsch, nach Fußball, Bier und guter Stimmung.

Ich freue mich auch für die Leipziger, die nehme ich aus jeglicher Kritik raus, das hatte ich aber ja auch gesagt und hoffe das weisst du
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lakeofthewoods
27.04.2016 | 20:49 Uhr
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27.04.2016 | 20:49 Uhr
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Welches Schweinderl hätten`S denn gern?
Vielleicht gleich die eierlegende Wollmilchsau?

Wer einfach nur Fußball, Bier und gute Stimmung will, ist vielleicht in der Kreisklasse gut aufgehoben.
Spitzenfußball kostet Geld. Wer den will, muss sich den Bedingungen unterwerfen, die entsprechende Einnahmen generieren.
Spitzenfußball kann man nicht mehr vom Bier- und Würstchenverkauf bezahlen.

Im übrigen geht mir die Jammerei der sogenannten Traditionsvereine auf die Nerven.
Was da in Kaiserslautern abgegangen ist, ist eine Unverschämtheit sondergleichen. Die leben nur noch, weil sie jahrelang am Tropf des Steuerzahlers hingen. Ohne zum FCK umgeleitete Steuergelder würden die ihre Derbies gegen Pirmasens spielen. Aber wegen des privaten Sponsors in Leipzig die Klappe aufreissen.

Kürzlich hatte ich eine Diskussion mit einem gestörten 59+1er, der mir stolz berichtete, man würde das Spiel in Leipzig boykottieren. Ganz ehrlich, es war lustig. Ich habe ihn gefragt, wo er den Unterschied zwischen Mateschitz und Ismaik sehen würde. Als Antwort kam nicht einmal heiße Luft.
Dabei ist es ganz einfach. Der eine macht es richtig, der andere sich nur wichtig.

Man darf auch mal über den Zaun des eigenen (geistigen) Kleingartens schauen. Vor allem, wenn man einen Blog schreiben will.
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tomnuetten
27.04.2016 | 23:36 Uhr
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tomnuetten : 
27.04.2016 | 23:36 Uhr
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tomnuetten : 
Ich mag RB nicht (weder das Getränk noch die Marketingabteilung) und bin auch kein freund des Fußballprojekts in Leipzig.

Normalerweise muss ein Verein gut arbeiten und das über Jahre hinweg um Stück für Stück das Interesse der Sponsoren zu erhalten. Schafft man es mit geringen Mittel gute Resultate zu erzielen kommen die Sponsoren und man kann wachsen. Bestes Beispiel unter anderem Mainz, die das Stück für Stück erarbeitet haben, aber auch "mein" Verein Freiburg hat sich immer weiter nach oben gearbeitet und kann nun Gehälter und Transfersummen bezahlen die man sich vor einigen Jahren nie erträumen hätte können.

Leipzig ist eben ein Beispiel (so wie auch Hoffenheim) wo das ganze andersrum läuft. Es wird extrem viel Geld in ein Sache reingepumpt und damit kommt dann der sportliche Erfolg (das ist keine Garantie und es müssen logischerweise Fachmänner am Werk sein damit das so funktioniert wie es bsp. in Leipzig oder Hoffenheim von statten ging)

Das kommt halt bei vielen Vereinen nicht gut an weil sie eben Angst haben den Platz in der 1. Liga (obwohl sie herausragend arbeiten) zu verlieren. Zum Beispiel Freiburg ist so ein Verein...

Jene die aber (meistens) am lautesten und geschmacklosesten Schreien sind oftmals Traditionsvereine die Jahre lang daneben gewirtschaftet haben und entweder von der Finanzspritze einzelner Menschen leben (Kühne, Ismaik...) oder eben vom Steuerzahler (unter anderem Lautern) vor der Versenkung gerettet wurden. Nein Tradition alleine ist kein Merkmal und wenn man es nicht schafft die vielen Vorteile (große Anhängerschaft, bessere Sponsoren usw) zu nutzen dann kann man es eben nicht anderen in die Schuhe schieben.

Der Fußball lebt von Stimmung, Auswärtsfans und vollen Stadien. Darum bin ich erst Recht der Meinung, das man nicht zuviele dieser künstlichen Projekte in Liga 1 haben kann. Natürlich entwickelt sich da auch was über die Jahre, aber wenn man mal schaut was in Wolfsburg oder Hoffenheim los ist..
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gside
27.04.2016 | 23:40 Uhr
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gside : 
27.04.2016 | 23:40 Uhr
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gside : 
Verstehe die Aufregung zwecks 50+1 bis heute immer noch nicht.
1. die sogenannten "Traditionsvereine" hatten genug Zeit sich gut aufzustellen - siehe Bayern oder neuerdings auch der BVB
2. kommt es mir so vor als würde den Vereinen durch die Auflösung von 50+1 vorgeschrieben ihre Mehrheitsanteile zu verkaufen, woher kommt diese Auffassung? Nur weil sich die Engländer dazu bereit erklären muss es hier doch nicht genau so laufen.
3. gibt es in der 1. und 2. Bundesliga genug Beispiele die diese Regel ab absurdum führen
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tomnuetten
28.04.2016 | 00:01 Uhr
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tomnuetten : 
28.04.2016 | 00:01 Uhr
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tomnuetten : 
Teil 2:

Ich kritisiere nicht Leipzig Fans. Ich kann das nachvollziehen das man in der Stadt und der Umgebung gerne einen Profiverein haben möchte. Nur kann ich es eben nicht für gut heissen das die Verantwortlichen das Ganze in der Form durchwinken. Es gibt gewisse Regeln die man selbst verfasst hat und es ist schon lächerlich wenn man sieht wie man diese eigenen Regeln zurechtbiegt damit der Osten in naher Zukunft mal wieder ein Fußballverein in Liga 1 hat..


Ein weiterer Punkt der mich generell stört (nicht nur an RB) ist das in der 1. Liga kaum noch wirkliche Fußballvereine aufeinandertreffen. Es ist ja leider Mode vom (früher normalen) e.V. abzurücken und mindestens die Profiabteilung auszugliedern. Ich halte es da mit dem Trainer meines "Vereines"

"Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren." - Christian Streich


Leipzig wäre absurderweise sogar mal wieder ein eingetragener Verein (so viel ich weiß) in Liga 1, nur entscheidet da eben der Verein alleine wer Mitglied werden darf und wer nicht und so waren es zumindest beim Aufstieg in die 2. Liga ganze 12 vollwertige Mitglieder die wählen durften. Komischerweise alle einem gewissen Konzern nahestehend...


Die Zerstückelung des Spieltages ist ja schon seit langem ein schleichender Prozess und wird mit dem zusätzlichen Montagsspiel (das die 2. Liga ja schon seit Jahren erleiden muss) nicht aufhören. Es wird halt versucht zu melken was geht und letzten Endes ist es doch der Liga schnuppe ob ein paar Tausend Fußball Fans weniger in den Stadien stehen solange an der Glotze genug einschalten und die VIP Logen fleissig gefüllt sind. Nur glaube ich das eben viele die Glotze anschalten oder in der VIP Loge sitzen um eben gerade dieses "Spektakel" zu sehen. Dazu gehören übrigends auch Gästefans, die man leider Gottes oft genug schikaniert.
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Dortmund_ftw
28.04.2016 | 00:09 Uhr
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Dortmund_ftw : montagsspiele
28.04.2016 | 00:09 Uhr
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Dortmund_ftw : montagsspiele
im großen und ganzen stimme ich dir zu aber ich weiß echt nicht was die leute immer mit den montagsspielen haben. dienstags, mittwochs und donnerstags ist es kein problem durch europa zu jetten aber montags geht das nicht oder was? wiegesagt: versteh ich nicht und bitte um aufklärung.
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Scholl_7
28.04.2016 | 08:40 Uhr
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Scholl_7 : 
28.04.2016 | 08:40 Uhr
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Scholl_7 : 
Zerstückelung der Spieltags kann ich auch nicht nachvollziehen.
Hier kopiert man nur Spanien und England anstatt einen eigenen Weg zu gehen.

Meiner Meinung nach würde die Bundesliga vom Erhalt der Konferenz stark profitieren.
Die Konferenz sollte man als Produkt vermarkten und als Alleinstellungsmerkmal der großen Ligen präsentieren!
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flaminghomer
28.04.2016 | 09:17 Uhr
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28.04.2016 | 09:17 Uhr
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@tomnuetten: Sehr gute Worte von dir, die ich fast komplett so unterschreiben würde.
Nur eine Sache: Seit dem Aufstieg in die zweite Liga hat auch RBL ausgegliedert, in der zweiten Liga tritt also kein e.V. an, sondern die "RasenBallsport Leipzig GmbH".

Ansonsten: Was mich an der Diskussion immer so stört ist die Vereinfachung dass man entweder für 50+1 und Traditionsvereine oder dagegen sein kann. Das ist doch totaler Quatsch. Traditionsverein bedeutet mir z.B. nichts. Wenn so ein Verein schlecht wirtschaftet und daher sportlich irgendwann untergeht ist das nur richtig so. Wenn kleine Vereine, wie Mainz oder Freiburg, gut wirtschaften und oben mitspielen genauso. Dieser sportliche Aufstieg sollte aber, meiner Meinung nach, nicht erkauft werden, sondern erarbeitet werden. Klar, dann dauert es länger, aber dafür wachsen die Strukturen und die Fanbasis auch organisch mit und wir haben nicht solche Situationen wie in Hoffenheim oder Ingolstadt.
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