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Tennis

Australian Open 2018, 2. Runde: Dimitrov übersteht Fünf-Satz-Krimi gegen McDonald

Von SPOX/tennisnet
Dimitrov musste in seiner zweiten Runde hart kämpfen
© getty

Australien Open 2018: Herren - 2. Runde (alle Matches)

  • Rafael Nadal (ESP/1) - Leonardo Mayer (ARG) 6:3, 6:4, 7:6 (4)

Eine weitere souveräne Vorstellung der Nummer eins der Welt: Nadal erarbeitete sich in den ersten beiden Sätzen jeweils früh ein Break, das er auch nicht mehr abgab. Im dritten Satz nahm der Spanier Mayer den Aufschlag zum 5:4 ab und servierte bereits auf das Match, doch der Argentinier kam noch einmal zurück und rettete sich in das Tiebreak, in dem Nadal schließlich das bessere Ende für sich hatte.

  • Grigor Dimitrov (BUL/3) - Mackenzie McDonald (USA) 4:6, 6:2, 6:4, 0:6, 8:6

"Was für ein harter Tag für mich", sagte Dimitrov nach der Partie. Der Bulgare erwischte einen richtig schwachen Tag und hatte gegen McDonald, der noch nie in seiner Karriere auf der ATP-Tour einen Sieg feiern konnte, hart zu kämpfen. Dimitrov unterliefen auffallend viele Fehler, beklagte sich zwischenzeitlich über die Bespannung seiner Schläger, und musste den vierten Satz gar mit der Höchststrafe von 0:6 abgeben. Im Entscheidungssatz brachten beide Spieler ihren Aufschlag bis zum 7:6 durch, ehe die Nummer drei der Welt sich die erste Breakchance erspielte, die er zugleich zum Matchgewinn nutzte.

  • Marin Cilic (CRO/6) - Joao Sousa (POR) 6:1, 7:5, 6:2

Keine Probleme für den US-Open-Sieger von 2014, dessen Sieg gegen Sousa zu keinem Zeitpunkt in Frage stand. Auch, weil sich der Portugiese längerfristig am Fuss behandeln lassen musste. Cilic ließ während der gesamten Partie, die er nach 1:45 Stunden beendete, keinen einzigen Breakball zu - und holte sich selbst fünfmal den Ausfchlag von Sousa.

  • Gilles Muller (LUX/23) - Malek Jaziri (TUN) 7:5, 6:4, 6:7 (5), 3:6, 6:2

Beinahe wäre Gilles Muller auf der falschen Seite der Geschichte gestanden - hatte Jaziri doch schon in Runde eins einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt. Letztlich dauerte es 4:02 Stunden, bis der Veteran aus Luxemburg sich durchsetzen konnte, und das bei Temperaturen nahe der 30 Grad Celsius. Sagenhafte 346 Punkte spielten die beiden Kontrahenten aus, am Ende hatte Gilles Muller exakt zwei mehr gewonnen als Jaziri.

  • Pablo Carreno Busta (ESP/10) - Gilles Simon (FRA) 6:2, 3:0, w.o

Kurzarbeit für den Halbfinalisten der US Open 2017: Carreno Busta profitierte von der Aufgabe von Simon, der das Jahr noch mit einem Turniersieg in Pune (Indien) begonnen hatte. Nach 44 Minuten war die Affäre vorüber, durchaus wichtig für den Spanier, der seit seinem Coup in New York City kaum Erfolgserlebnisse zu vermelden hatte.

  • Jo-Wilfried Tsonga (FRA/16) - Denis Shapovalov (CAN) 3:6, 6:3, 1:6, 7:6 (4), 7:5

Was für ein Kampf von Tsonga, was für eine Enttäuschung für Shapovalov: der junge Kanadier ging zweimal mit einem Satz in Führung, lag in der Entscheidung mit 3:0 vorne und servierte bei 5:3 zum Einzug in die dritte Runde. Dann aber zeigte Shapovalov Nerven - und Tsonga seine ganze Routine. Nach dem Rebreak zum 4:5 ließ der Franzose nichts mehr anbrennen, schloss das Match mit einer Serve-and-Volley-Kombination souverän ab.

  • Ivo Karlovic (CRO) - Yuichi Sugita (JPN) 7:6 (3), 6:7 (3), 7:5, 4:6, 12:10

Zum siebten Mal in seiner Karriere schlug Karlovic über 50 Asse in einem Match (53). Im Vergleich zum vergangenen Jahr, als er in der ersten Runde Horacio Zeballos mit 22:20 im fünften Satz schlug, war Karlovic diesmal richtig flott: Nach vier Stunden und 37 Minuten nutzte er seinen ersten Matchball zum Sieg. Insgesamt kam der Kroate 180 Mal ans Netz und wehrte zehn von elf Breakbällen ab.

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