NHL

NHL: Ex-Profi Seidenberg beschreibt chaotische Lage aufgrund der Coronakrise in New York

SID
Holte 2011 mit den Boston Bruins den Stanley Cup: Ex-NHL-Star Dennis Seidenberg.

Der ehemalige Eishockey-Profi Dennis Seidenberg beschreibt die Lage in New York in Zeiten der Coronakrise als chaotisch. "Es sieht ziemlich katastrophal aus, speziell in den Krankenhäusern", sagte der 38-Jährige, der mit seiner Familie 25 km östlich der Metropole in Garden City lebt, im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst.

Auch außerhalb New Yorks bestimmt die Pandemie das Bild, "wenn man auf die Straße geht, ist alles leer. Die Geschäfte sind zu, in Restaurants gibt es nur Take away", berichtete Seidenberg, der seine NHL-Karriere bei den New York Islanders im vergangenen Jahr beendet hatte.

Seidenberg, der beim Stanley-Cup-Sieg 2011 mit den Boston Bruins den größten Erfolg seiner Laufbahn feierte, überbrückt die seit 12. März anhaltende Zwangspause in der NHL mit ein paar Runden auf dem Golfplatz, beim Kochen und verbringt viel Zeit mit seinen drei Kindern. "Da heißt es am Morgen zwei Stunden Hausaufgaben machen auf dem iPad", sagte Seidenberg, der sich danach im Garten mit dem Nachwuchs in verschiedensten Sportarten misst.

Dass die Zwangspause auf dem Eis bald ein Ende haben wird und die NHL ihren Spielbetrieb wieder aufnimmt, hält Seidenberg trotz der Pandemie für wahrscheinlich. "Die Liga will am Ende der Saison auf jeden Fall einen Stanley-Cup-Sieger haben. Sie werden alles tun, um irgendwie die Spiele in der regulären Saison und die Play-offs zu Ende zu bringen", sagte Seidenberg.

Es gebe viele verschiedene Möglichkeiten und es sei "sehr interessant, was da passiert in den nächsten paar Wochen", meinte der gebürtige Schwenninger, der den Islanders nach seinem Karriereende im Bereich der Spielerentwicklung erhalten geblieben ist.

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