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NHL

Dallas zerlegt schwaches Montreal

Von SPOX
Die Dallas Stars hatten allen Grund zur Freude
© getty

Die Montreal Canadiens haben sich beim Gastspiel in Dallas eine herbe Klatsche abgeholt, auch die Pittsburgh Penguins unterlagen erneut. Leon Draisaitls Edmonton Oilers mussten sich den Colorado Avalanche geschlagen geben, die Arizona Coyotes feierten hingegen seinen wichtigen Sieg.

Dallas Stars (24-7-2, 50 Pts) - Montreal Canadiens (20-11-3, 43 Pts) 6:2 BOXSCORE

Jason Spezza, Jamie Benn (2), Patrick Sharp, Tyler Seguin, Patrick Eaves: Canadiens-Goalie Mike Condon konnte einem im ausverkauften American Airlines Center im wahrsten Sinne des Wortes leidtun. In den 44:27 Minuten, die der 25-Jährige auf dem Eis stand, ließen es die Stars gleich sechsmal klingeln. Zwar trafen im Gegenzug Daniel Carr und Paul Byron für die Gäste aus Montreal, die siebte Niederlage in den letzten acht Spielen konnten sie damit allerdings nicht verhindern.

"Wir haben vor allem vor heimischer Kulisse zuletzt einige Partien verloren, bei denen wir eigentlich gutes Hockey gespielt haben", sagte Canadiens-Coach Michel Therrien, der für die letzten etwas mehr als 15 Minuten Dustin Tokarski (4) zwischen die Pfosten gestellt hatte, nach der Klatsche in Dallas: "Heute war dies allerdings nicht der Fall."

Auch Kapitän Max Pacioretty fand klare Worte: "Am Anfang des Jahres sind wir mit neun Siegen gestartet", so Pacioretty: "Ich habe keine Ahnung, warum wir inzwischen vergessen haben, wie man dieses Spiel spielt." Es gelte nun "schnellstmöglich Antworten zu finden", so der Left Wing weiter. Bei den Stars sieht die Sache gänzlich anders aus.

Mit 50 Punkten in nur 33 Spielen thront die Truppe von Coach Lindy Ruff an der Spitze der Liga. Entsprechend zufrieden zeigte sich Ruff im Anschluss: "Es ist schön zu sehen, dass wir vor allem in Überzahl die nötigen Treffer erzielen konnte", fand der 55-Jährige lobende Worte: "Wir haben heute die Chancen genutzt, wenn sie sich uns geboten haben." Für Left Wing Benn gab es zudem gleich doppelten Anlass zur Freude. Mit seinen beiden Treffern zog er wieder an Vladimir Tarasenko vorbei und führt die Torschützenliste nun mit 22 Treffern an.

Arizona Coyotes (15-15-2, 32 Pts) - New York Islanders (18-11-5, 41 Pts) 1:0 BOXSCORE

Vor zwei Tagen war die Laune von Coyotes-Coach Dave Tippett noch am Boden, die Leistung seines Teams bei der 5:7-Pleite gegen die Columbus Blue Jackets beschrieb der 54-Jährige schlichtweg als "widerlich". Gegen die Islanders sah das nun ganz anders aus - vor allem da Goalie Louis Domingue, der den kranken Anders Lindback ersetzte, seinen Kasten über die vollen 60 Minuten sauber halten konnte.

"Wir können ja doch verteidigen", sagte Tippett mit einem breiten Grinsen. Für Domingue war es der erste Shutout-Sieg seiner Karriere, 25 Saves standen am Ende zu Buche. Da am anderen Ende des Eises Oliver Ekman-Larsson, an dessen Treffer Tobias Rieder entscheidend beteiligt war, New Yorks Jaroslav Halak (28 Saves) überwinden konnte, war auch die Stimmung auf den Rängen der Gila River Arena nach der Schlusssirene bestens.

"Ich denke, dass wir im Moment nicht unser bestes Hockey spielen", resümierte Islanders-Winger Ryan Strome: "Wir müssen einfach einen Weg finden, den Puck in die Maschen zu befördern. Vor allem gegen ein Team, das zuletzt defensiv so gestrauchelt hat, wie es die Coyotes getan haben." Laut Coach Jack Capuano mangelte es seinem Team vor allem an der Fähigkeit, Chancen zu kreieren.

Colorado Avalanche (17-16-1, 35 Pts) - Edmonton Oilers (14-18-2, 30 Pts) 5:1 BOXSCORE

Stolze 40 Schüsse feuerten die Oilers beim Gastspiel in Colorado auf den Gasten von Avalanche-Goalie Semyon Varlamov ab. Nach 60 Minuten stand trotzdem eine 1:5-Klatsche auf dem Scoreboard. Der 27-jährige Schlussmann der Hausherren ließ das Team von Leon Draisaitl, der in 20:26 Minuten Eiszeit einen Assists verbuchen konnte, stellenweise vom Glauben abfallen. Lediglich Andrej Sekera konnte Varlamov zu Beginn des dritten Drittels überwinden.

"Es ist völlig egal, wie oft sie es probieren", sagte der Mann des Abends, der in den letzten fünf Spielen 177 von 183 Schüssen auf seinen Kasten abwehren konnte, nach seiner Gala-Vorstellung: "Meine Aufgabe ist es, den Puck zu stoppen. Egal, ob es 15 oder 40 sind, ich versuche sie alle zu stoppen." Blake Comeau, Tyson Barrie, Nick Holden, Jarome Iginla und Jack Skille ließen das Pepsi Center fünf Mal jubeln und sorgten gleichzeitig für den sechsten Sieg der Avalanche in Serie.

"Varlamov hat heute einen unglaublichen Tag erwischt", sagte Edmonton-Coach Todd McLellan: "Er war die ganze Nacht da, bis zum bitteren Ende. Er hat ein paar überragende Saves gezeigt." Für die Oilers war es die dritte Niederlage in den letzten drei Partien. Gegen die Winnipeg Jets gelte es laut McLellan "den Trend zu stoppen". Die Chance dazu bietet sich am Montag - und dazu vor heimischer Kulisse.

Pittsburgh Penguins (15-14-3, 33 Pts) - Carolina Hurricanes (13-15-5, 31 Pts) 1:2 BOXSCORE

Die Krise der Pens geht weiter! Auch gegen die Gäste aus Carolina sah das Spiel der Pens über weite Strecken alles andere als gut aus, wenngleich die Hausherren mit 38 Torschüssen stolze 12 mehr als die Hurricanes verbuchen konnten und Coach Mike Sullivan, der auch in seinem vierten Spiel hinter der Bande als Verlierer die Halle verlassen musste, auch vereinzelt Lichtblicke gesehen haben wollte.

Die Hurricanes erwischten zudem den deutlich besseren Start. Jordan Staal und John-Michael Liles, nutzten jeweils Strafen gegen Pittsburghs Adam Clendening und Trevor Daley aus und sorgten nach 20 Minuten für eine 2:0-Führung Carolinas. "Es ist immer schön zu sehen, dass die eigenen Powerplays funktionieren", sagte Staal: "Es hat uns nochmals einen weiteren Motivationsschub gegeben." Neben Staal und Liles überzeugte auch Goalie Cam Ward, der mit 37 Saves maßgeblich zum Sieg der Gäste beitrug.

"Für mich gab es heute auch einige positive Dinge", versuche Sullivan einen positiven Ansatz zu finden: "Das ist es auch, was ich meinen Spielern gesagt habe. Wenn wir weiter an uns arbeiten und unser Spiel verbessern, dann wird sich unsere Situation zum Guten wenden." Mit nunmehr zehn Niederlagen in den letzten 13 Partien und einer Trefferbilanz von 4:15 in den ersten vier Partien unter dem 47-Jährigen ist eine Wende auch bitter nötig. Die Chance dazu bietet sich den Pens bereits am Montag im Duell mit den Blue Jackets.

Buffalo Sabres (14-16-4, 32 Pts) - Chicago Backhawks (19-11-4, 42 Pts) 2:3 SO BOXSCORE

St. Louis Blues (20-10-4, 44 Pts) - Calgary Flames (15-15-2, 32 Pts) 3:2 BOXSCORE

Columbus Blue Jackets (13-19-3, 29 Pts) - Philadelphia Flyers (14-12-7, 35 Pts) 3:2 SO BOXSCORE

New Jersey Devils (16-13-4, 36 Pts) - Anaheim Ducks (12-14-5, 29 Pts) 1:2 BOXSCORE

Toronto Maple Leafs (11-13-7, 29 Pts) - Los Angeles Kings (20-10-2, 42 Pts) 5:0 BOXSCORE

Nashville Predators (16-11-6, 38 Pts) - Minnesota Wild (17-8-6, 40 Pts) 3:2 BOXSCORE

Die NHL im Überblick

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