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NHL

Rookie legt Oilers lahm - Greiss top

Von SPOX
Garret Sparks feierte ein überragendes NHL-Debüt für die Maple Leafs
© getty

Die Edmonton Oilers haben bei den Toronto Maple Leafs verloren, ein neuer Goalie erweist sich dabei als äußerst harte Nuss. Thomas Greiss erhält nach dem Sieg der Islanders ein Lob, auch die Rangers und die Ducks jubeln.

Toronto Maple Leafs (8-11-5, 21 Pts) - Edmonton Oilers (8-15-2, 18 Pts) 3:0 BOXSCORE

Garret Sparks wird den Oilers in Erinnerung bleiben. In unangenehmer Erinnerung, versteht sich. Der 22-Jährige vernagelte seinen Kasten mit 24 Saves - und das in seinem ersten NHL-Spiel. Er ist damit der erste Goalie in der Geschichte der Maple Leafs, dem bei seinem Debüt ein Shutout gelang.

"Hier wird ja schon eine ganze Zeit lang Eishockey gespielt. Deshalb ist das schon ziemlich cool", freute sich Sparks, der als Ersatz für den verletzten James Reimer vom AHL-Klub Toronto Marlies rekrutiert wurde. "Ich freue mich für den Jungen", sagte Leafs-Coach Mike Babcock: "Im Leben geht es darum, seine Gelegenheiten zu nutzen. Das hat er heute getan."

Für die Tore waren freilich andere Herren zuständig. Leo Komarov (7.) brachte Toronto in Überzahl in Führung (Leon Draisaitl saß auf der Strafbank), im Schlussdrittel legten Nazem Kadri (48.) und erneut Komarov (59.) nach. Eine herausragende Vorstellung bot auch James van Riemsdyk, der zu allen drei Treffern die Vorlage lieferte.

Bei den Oilers, die gemeinsam mit Calgary mit 18 Punkten das schlechteste Team der Liga sind, ging dagegen wenig. Trainer Todd McLellan attestierte seiner Truppe ein insgesamt zu zaghaftes Vorgehen und ein schwaches Zweikampfverhalten. Draisaitl stand 18:37 Minuten auf dem Eis, gab zwei Torschüsse ab und wies eine Plus-Minus-Bilanz von 0 auf.

New York Islanders (13-8-4, 30 Pts) - Colorado Avalanche (9-14-1, 19 Pts) 5:3 BOXSCORE

Zum zweiten Mal in Folge stand Thomas Greiss im Kasten der Islanders, zum zweiten Mal in Folge verließ das Team aus New York das Eis als Sieger. Der Füssener kam beim Sieg gegen Colorado auf 25 Saves.

Die Entscheidung fiel zu Beginn des dritten Drittels, als die starke vierte Reihe der Islanders zuschlug. Cal Clutterbuck und Casey Cizikas machten innerhalb von gut sechs Minuten aus einem 2:2 ein 4:2. Nick Holden verkürzte anschließend zwar noch einmal, doch Ryan Strome machte den Deckel drauf.

"Wir haben viele Dinge richtig gemacht. Wenn du hart arbeitest, wirst du normalerweise belohnt. Derzeit verdienen es sich die Jungs, belohnt zu werden", meinte Coach Jack Capuano und ergänzte in Richtung Greiss: "Unser Goalie war extrem gut."

New York Rangers (17-6-2, 36 Pts) - Carolina Hurricanes (8-12-4, 20 Pts) 4:3 BOXSCORE

Bis 22 Minuten vor dem Ende führten die Rangers mit 4:1, dann machte sich das nach zuletzt drei Niederlagen in Folge etwas angeschlagene Selbstvertrauen bemerkbar. Victor Rask und Chris Terry verkürzten bis zur 49. Minute auf 3:4 - das große Zittern begann.

Letztlich konnten sich die Rangers bei Henrik Lundqvist bedanken, der auf 33 Saves kam und mehrere tolle Paraden zeigte. "Darauf können wir aufbauen", sagte der schwedische Torhüter: "Das Ende war für uns wichtiger als der Anfang. Es war wichtig zu sehen, dass wir so eine Partie über die Runden bringen können."

Bester Scorer der Rangers, die 14 Torschüsse weniger als die Gäste abgaben (22:36), war Center Derick Brassard mit einem Treffer und einem Assist.

Anaheim Ducks (9-11-5, 23 Pts) - Vancouver Canucks (9-9-7, 25 Pts) 4:0 BOXSCORE

Eine ausgeglichene Teamleistung und ein hervorragender Goalie waren der Schlüssel zum Sieg der Ducks. Gleich zehn Profis schafften es gegen Vancouver auf das Scoreboard, kein einziger zwei Mal. Zudem schaffte John Gibson mit 25 Saves den dritten Shutout seiner Laufbahn.

"Das war heute ein in allen Mannschaftsteilen gutes Spiel von uns", befand Center Ryan Kesler. Zudem machte Anaheim zu perfekten Zeitpunkten die Tore. Shawn Horcoff erzielte nach 79 Sekunden das 1:0, drei Sekunden vor Ende des ersten Drittels erhöhte Rickard Rakell im Powerplay.

Im Schlussdrittel besorgten Jakob Silfverberg und Corey Perry den Endstand. Vancouver blieb erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer.

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