Cookie-Einstellungen
NHL

5! Rangers so stark wie lange nicht

Von SPOX
Gegen Philadelphia verpasste Hendrik Lundqvist seinen nächsten Shutout nur knapp
© getty

Die New York Rangers geben den Philadelphia Flyers einen Vorgeschmack auf ein mögliches Playoff-Duell. Durch ihren Erfolg bei den Minnesota Wild halten die Vancouver Canucks ihre Postseason-Hoffnungen aufrecht. Anaheim bezwingt die Calgary Flames.

Das Spiel der Nacht:

New York Rangers (41-29-4, 86 Pts) - Philadelphia Flyers (38-27-7, 83 Pts) 3:1 BOXSCORE

Fünf Mal in Folge hatten die Rangers seit 2012 nicht mehr gewonnen. Entsprechend überfällig war ein vergleichbarer Lauf. Zumal mit Philadelphia ein direkter Konkurrent aus der Metropolitan Divison und möglicher Erstrundengegner in den Playoffs im Madison Square Garden zu Gast war. Und wie sendet man ein amtliches Zeichen Richtung Konkurrenz? Richtig, man geht in Führung, baut selbige aus und fährt am Ende einen souveränen Sieg ein.

Als Jakub Voracek knapp zwei Minuten vor dem Ende erstmals für die Flyers traf, führte New York bereits komfortabel mit 3:0. Im Grunde war also nicht viel passiert. Hendrik Lundqvist wird sich aber dennoch wenigstens ein wenig geärgert haben. Schließlich verhinderte Voracek mit seinem Treffer den zweiten Shutout es des Schweden innerhalb von drei Spielen. Allzu sehr wollte sich der Goalie ob seiner 30 Saves und New Yorks fünftem Sieg in Folge allerdings nicht mit verpassten persönlichen Erfolgen aufhalten.

"Das war unglaublich wichtig. Wir haben ein extrem gutes Spiel abgeliefert", so Lundqvist. "Wir müssen nur so weitermachen, nicht zu viel nachdenken und uns weiter auf die Details konzentrieren." Der Erfolg bescherte den Rangers nicht nur die längste Siegesserie seit gut zwei Jahren, er lässt ihr Polster auf den direkten Verfolger im Playoff-Rennen auch auf drei Punkte anwachsen.

Die übrigen Spiele:

Minnesota Wild (37-25-11, 85 Pts) - Vancouver Canucks (34-30-10, 78 Pts) 2:5 BOXSCORE

Selten bedeuten Siege so viel wie in den finalen Wochen der Regular Season. Stichwort: Playoffs. Und für Vancouver geht es derzeit tatsächlich um alles. Postseason oder eben nicht Postseason ist derzeit die Frage in Vancouver. Irgendwie sollen die Coyotes und Stars noch für den letzten Wildcard-Platz der Western Conference eingeholt werden. Verlieren? Verboten!

Nur gut also, dass David Booth Vancouvers Schicksal selbst in die Hand nahm. Der Left Wing erzielte sowohl das 1:0 als auch das 2:1 der Canucks und benötigte dabei nicht einmal eine Vorlage eines Kollegen. Zack Kassian, Daniel Sedin und Ryan Kessler legten nach und entschieden so das Spiel. "Das war unglaublich wichtig. Für uns heißt es derzeit Do-or-Die", weiß auch Alex Burrows um die Situation seiner Canucks. "Hätten wir dieses Spiel verloren, wären wir wohl aus dem Rennen gewesen."

Der Erfolg in Minnesota war bereits Vancouvers fünfter aus den vergangenen sechs Spielen. Hätte man zuvor nicht 11 von 12 Partien verloren, Phoenix und Dallas hätten wohl kaum einen respektive vier Punkte Vorsprung auf die Canucks.

Calgary Flames (30-36-7, 67 Pts) - Anaheim Ducks (47-18-7, 101 Pts) 2:3 BOXSCORE

Das 2:7 vor zwei Wochen waren schmerzhaft. Schließlich dürfen sich die Ducks immerhin viertbestes Team der Liga nennen, während Calgarys Playoff-Hoffnungen eher theoretischer Natur sind. Motiviert dürfte Anaheim also gewesen sein. Allein, reichen wollte das zunächst nicht. Zwar gingen die Gäste durch Nick Bonino in Führung, nach Jiri Hudlers Treffer Sekunden vor Ende des zweiten Drittels waren die Flames allerdings abermals auf dem Weg Richtung Überraschung.

Damit hatten die Ducks dann jedoch auch schon genug gesehen. Die nächste Pleite wäre angesichts des knappen Rennens um Rang eins der Pacific Division - San Jose hat zwei Punkte Vorsprung, jedoch auch zwei Spiele mehr absolviert - schlicht zu viel gewesen. Dass am Ende dann auch tatsächlich der knappe Sieg stand, lag neben Goalie Jonas Hiller (32 Saves) an Andrew Cogliano, der das entscheidende 3:2 erzielte.

"Das sind definitiv zwei der wichtigsten Punkte der Saison", erklärte der Siegtorschütze im Anschluss. "Im Schlussdrittel noch einen Rückstand aufzuholen, zeigt, in welche Richtung wir uns als Team bewegen. Das war ein echter Statement-Sieg."

Der Spielplan der NHL im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung