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NHL

Bergeron mit Loch in der Lunge

Von Martin Grabmann
Patrice Bergeron verlor die Stanley Cup-Finals mit 2:4 gegen die Chicago Blackhawks
© getty

Patrice Bergeron von den Boston Bruins ist wegen eines Lochs in seiner Lunge ins Krankenhaus eingeliefert worden. Nach einem Rippenbruch hatte der Center noch am letzten Spiel des Stanley-Cup-Finals gegen die Chicago Blackhawks (2:3) teilgenommen. Wann er das Hospital wieder verlassen kann und wie lange die Reha-Zeit dauern wird, ist noch unklar.

Wie "ESPN" berichtet, ist die neue Verletzung wahrscheinlich nicht unmittelbar in Spiel sechs der Serie aufgetreten. Zuvor hatte Bostons General Manager Peter Chiarelli noch eine Nervenblockadeprozedur, der sich Bergeron wegen seiner durch den Rippenbruch verursachten Schmerzen unterzogen hatte, als Grund für die Verletzung ausgemacht.

Nun vermuten Chiarelli und Trainer Claude Julien allerdings, dass Bergeron sich das Loch in der Lunge erst nach dem Spiel zugezogen hat. Bereits im Vorfeld hatten die Spieler der Bruins ihrem Teamkollegen ihren Respekt für seine Leistung im Finale ausgedrückt.

Kollegen wünschen schnelle Genesung

"Ich wusste nicht von allem, womit er zu tun hatte, aber ich wusste, er hatte große Schmerzen. Aber zu sehen, wie er raus geht und sich mit nur einer Lunge durchkämpft, ist unglaublich und ich weiß wirklich nicht, wie ich das beschreiben soll", sagte Torhüter Tuukka Rask.

Flügelspieler Milan Lucic wünschte sich eine vollständige Genesung von Bergeron: "Hoffentlich kann er die benötigte Pause machen und seine Verletzung zu 100 Prozent heilen lassen, damit er im nächsten Jahr wieder fit ist."

Der 27-jährige Bergeron wurde 2003 von den Bruins im Draft gewählt und spielt seitdem als Center für das Team aus Boston. In den diesjährigen Playoffs erzielte er neun Tore und insgesamt 15 Scorerpunkte in 22 Spielen.

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