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NHL

Blackhawks schicken Quick auf die Bank!

Von SPOX
Die Blackhawks sind nur noch zwei Siege vom Stanley Cup Final entfernt
© getty

Die Chicago Blackhawks gewinnen Spiel 2 des Western Conference Finals gegen die Los Angeles Kings mit 4:2 und gehen in der Best-of-Seven-Serie mit 2-0 in Führung. Für Kings-Superstar-Goalie Jonathan Quick ist nach der Hälfte des Spiels Feierabend.

Chicago Blackhawks - Los Angeles Kings 4:2 (2:0, 2:1, 0:1) - Serie: 2-0

Tore: 1:0 Shaw (2.), 2:0 Seabrook (20.), 3:0 Bickell (28./PP), 4:0 Handzus (30.), 4:1 Carter (39.), 4:2 Toffoli (59./PP)

Die Blackhawks gewannen nicht nur Game 2 und stellten damit in der Serie auf 2-0, sie schafften dabei etwas ganz Außergewöhnliches. Sie verjagten den in den Playoffs bis dato wieder so überragenden Kings-Superstar-Goalie Jonathan Quick auf die Bank!

Nachdem Andrew Shaw (4. Playoff-Tor) und Brent Seabrook im ersten Drittel eine 2:0-Führung herausgeschossen hatten, legten Bryan Bickell (6. Playoff-Tor) und Michal Handzus im zweiten Drittel innerhalb von nicht mal 2 Minuten nach - 4:0! Und damit beendete Chicago auch gleichzeitig Quicks Arbeitstag nach nicht mal der Hälfte des Spiels. Für Quick (13 Saves) kam Backup Jonathan Bernier in die Partie.

Die Kings betrieben zwar in der Folge durch Jeff Carter (6. Playoff-Tor) und Rookie Tyler Toffoli noch etwas Ergebniskosmetik, aber mehr war für den amtierenden Champion gegen die überlegenen Blackhawks nicht drin. Chicago demonstrierte einmal mehr seine bemerkenswerte Tiefe im Kader.

Kings-Serie gerissen

Brandon Saad und Patrick Sharp (jetzt 14 Scorerpunkte in 14 Spielen) sammelten jeweils 2 Assists. Jonathan Toews und Patrick Kane verbuchten jeweils einen Scorerpunkt. Dass die beiden größten Stars in der Postseason nach wie vor kaum Tore erzielen (Kane: 2, Toews: 1), können die Blackhawks locker kompensieren.

Zumal Goalie Corey Crawford (29 Saves) erneut eine sehr solide Vorstellung ablieferte und von den Fans im United Center mit "Co-rey! Co-rey!"-Sprechchören gefeiert wurde. Wie außergewöhnlich die 4 Tore der Blackhawks waren? Für die Kings endete damit die NHL-Rekordserie von 34 Playoff-Spielen in Folge mit höchstens drei Gegentoren.

Das Problem der Kings liegt ganz klar in der Offensive. In 15 Playoff-Spielen hat L.A. nur mickrige 29 Tore zustande gebracht. Positiv war mal wieder die Leistung von Defender Slava Voynov (2 Assists, jetzt 9 Scorerpunkte in den Playoffs), aber es kommt insgesamt einfach viel zu wenig offensiv.

Richards fehlt verletzt

Dass Kings-Playoff-Topscorer Mike Richards in Spiel 2 auch noch kurzfristig verletzt ausfiel, war eine zusätzliche Schwächung. Richards (10 Scorerpunkte) hatte in Spiel 1 kurz vor Schluss einen Hit von Dave Bolland abbekommen. Die Kings, die auswärts jetzt in den Playoffs bei 1-7 stehen, müssen hoffen, dass sie dank ihrer Heimstärke zurück in die Serie finden.

Spiel 3 findet am Dienstag im Staples Center in L.A. statt, wo die Kings 14 Spiele in Folge gewonnen haben. In der ersten Runde gegen St. Louis verloren die Kings ebenfalls die ersten beiden Spiele auswärts, nur um die Serie mit vier Siegen in Serie zu drehen.

"Wir müssen einen Weg finden. Sie haben ihren Job zuhause gemacht. Jetzt müssen wir nach Hause gehen und auch unseren Job machen", sagte Quick.

Der Playoff-Spielplan

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