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NFL

Mock Draft 1.0: Steelers finden Big Bens Nachfolger

SPOX-Redakteur Adrian Franke wird euch auch in diesem Jahr mit mehreren Mock Drafts auf den Draft einstimmen.

 

17. LOS ANGELES CHARGERS - JAMESON WILLIAMS, WR, ALABAMA

Die Chargers haben die Free Agency genutzt, um aus einigen ihrer größten Schwachstellen Stärken zu machen: Khalil Mack und Sebastian Joseph-Day werden es Brandon Staley erlauben, mit einer leichten Box zu verteidigen und dahinter deutlich flexibler zu agieren - und J.C. Jackson ist der neue Anker in der Secondary, an dem sich die Coverage ausrichten kann.

Vielleicht ist hier trotzdem noch ein Verteidiger ein Thema, ein Linebacker etwa, oder einer der Defensive Tackles - oder ein Right Tackle, diese Baustelle bleibt für den Moment noch. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass die Chargers weiter High-Value-Positionen attackieren und hier den besten Speed-Receiver der Klasse nehmen, welcher ein Element mitbringt, das der Chargers-Offense definitiv noch fehlt.

18. NEW ORLEANS SAINTS - BERNHARD RAIMANN, OT, CENTRAL MICHIGAN

Die implizierte Vermutung hier ist, dass die Saints Terron Armstead nicht halten können. Right Tackle Ryan Ramczyk wurde bereits teuer bezahlt, in der Interior Line werden weitere Spieler bald folgen. Einen günstigen Starting-Left-Tackle für die nächsten Jahre zu finden, um eine dominante Line aufrecht zu erhalten, wäre also nicht die schlechteste Idee.

Raimann, der aus Österreich stammt, hat erst 2020 den Wechsel vom Tight End zum Left Tackle vollzogen. Er wird insofern noch Coaching brauchen, ist aber technisch erstaunlich weit - und bringt eine spektakuläre Athletik für die Position mit.

19. PHILADELPHIA EAGLES - TRENT MCDUFFIE, CB, WASHINGTON

Haason Reddick war das Flash-Signing in der Free Agency, und zusätzlich bekamen die Eagles von Center Jason Kelce die Zusage, dass Kelce eine weitere Saison spielen wird.

Die offensichtlichen Löcher in diesem Kader sehe ich in der Secondary, auf Linebacker und auch ein weiterer starker Receiver fehlt den Eagles. Genug Munition, um diese Problemzonen anzugehen, hat Philadelphia.

20. PHILADELPHIA EAGLES (Mock-Trade mit den Steelers) - DEVIN LLOYD, LB, UTAH

Ich weiß, ich weiß, die Eagles draften keine Linebacker in der ersten Runde. Aber die Eagles haben letztes Jahr auch eine der statischsten Fronts in der NFL gespielt, und dann in der Free Agency viel Geld für Haason Reddick ausgegeben, dessen Pass-Rush-Qualitäten dann wirklich zur Entfaltung kommen, wenn mit Stunts, mit Blitzes und mit Sim-Pressures gearbeitet wird.

Will sagen: Ansätze können sich verändern, Rollenverteilungen können sich verändern, und vielleicht ist die Reddick-Verpflichtung auch ein Hinweis darauf, dass die Eagles defensiv flexibler werden wollen. Lloyd wäre ein weiterer Schritt in diese Richtung: Ein physisch starker Linebacker, der ohne Frage auch mal auf den Quarterback losgelassen werden kann.

+++ TRADE! Die Seahawks traden mit den Patriots und kommen aus Runde 2 hoch +++

21. SEATTLE SEAHAWKS (Mock-Trade mit den Patriots) - DESMOND RIDDER, QB, CINCINNATI

Nach dem Russell-Wilson-Trade haben die Seahawks zwei Picks früh in Runde 2 - die Picks 40 und 41 - und haben natürlich einen Quarterback-Need. Ich kann mir vorstellen, dass Ridder ein Quarterback nach Pete Carrolls Geschmack ist: Ein reifer Leader, der Spiele nicht weg werfen wird, der den Ball auch mal laufen kann und der eine Offense innerhalb ihrer Strukturen umsetzen wird.

Vielleicht wird es Malik Willis mit dem Nummer-9-Pick, vielleicht ignorieren die Seahawks die Quarterback-Position im diesjährigen Draft auch komplett. Mein Bauchgefühl geht aber in die Richtung, dass Ridder oder Ole-Miss-Quarterback Matt Corral per Uptrade oder zu Beginn von Runde 2 der Sweetspot für die Seahawks-Quarterback-Frage sein könnte.

22. GREEN BAY PACKERS (via Raiders) - TREYLON BURKS, WR, ARKANSAS

Davante Adams ist weg und Green Bay braucht jetzt Receiving-Optionen, um die Offense wiederzubeleben. Burks könnte ich mir dabei als sehr guten Fit für LaFleurs Offense vorstellen: Er bringt die Physis mit, um ein echter X-Receiver zu werden, aber auch den Speed, um in Green Bays Screen- und Jet-Sweep-Game eingebunden zu werden. Und eventuell ist es eben auch denkbar - so wie hier - dass die ersten drei bis vier Receiver doch schon in der oberen Hälfte der ersten Runde vom Board gehen.

23. ARIZONA CARDINALS - DEVONTE WYATT, DT, GEORGIA

Die Cardinals waren überraschend passiv bislang in der Free Agency, und legen nahe, dass man in der Kaderplanung strategisch umdenkt. Mehr Fokus auf ein nachhaltigeres Aufbauen des Kaders, weniger Stopfen einzelner Löcher in der Free Agency - und eventuell auch ein gewisser Fokus auf die Compensatory Picks.

Damit bleiben aber auch offensichtliche Baustellen. Guard, Wide Receiver - und Defensive Line. Ein Edge-Rusher wäre hier auch denkbar, genau wie ein Guard. Wyatt könnte aber endlich der Interior-Pass-Rusher sein, den Arizona nun seit einer Weile schon sucht.

24. DALLAS COWBOYS - ZION JOHNSON, OG, BOSTON COLLEGE

Connor Williams ist weg, genau wie Right Tackle La'el Collins. Dallas muss sich in der Offensive Line perspektivisch neu aufstellen. Johnson, der einen rasanten Aufstieg in den letzten Wochen hingelegt hat, wäre ein sehr guter Anfang dafür. Ein physisch eindrucksvoller Spieler, der technisch bereits weit ist und seine Power auch sehr gut aufs Feld bringt.

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