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NFL

Starter Serie: Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders - die AFC West

Gelingt Patrick Mahomes und den Chiefs in der kommenden Saison der nächste Super-Bowl-Einzug?

Kaum ein Team erfährt in dieser Offseason derart viel Hype wie die Los Angeles Chargers. Justin Herbert kommt aus seiner eindrucksvollen Rookie-Saison, während der neue Head Coach Brandon Staley nach einer exzellenten Saison als Defensive Coordinator bei den Rams ebenfalls sehr hoch im Kurs steht. Die Frage jetzt lautet: Ist dieser Hype schon berechtigt?

In jedem Fall wollen die Chargers das Fenster um Herberts Rookie-Vertrag ganz offensichtlich ausnutzen. L.A. investierte in dieser Offseason kräftig, allen voran um die poröse Line zu reparieren. Gelingt damit der Sprung in die Playoffs?

Los Angeles Chargers: Starter-Projection Offense

PositionSpielerPositionSpieler
Quarterback:Justin HerbertLeft Tackle:Rashawn Slater
Running Back:Austin EkelerLeft Guard:Oday Aboushi
Wide Receiver:Mike WilliamsCenter:Corey Linsley
Wide Receiver:Tyron JohnsonRight Guard:Matt Feiler
Slot-Receiver:Keenan AllenRight Tackle:Bryan Bulaga
Tight End:Jared Cook

Los Angeles Chargers: Starter-Projection Defense

PositionSpielerPositionSpieler
Edge:Joey BosaCornerback:Michael Davis
Defensive Tackle:Linval JosephCornerback:Chris Harris
Defensive Tackle:Jerry TillerySlot-Cornerback:Asante Samuel Jr.
Edge:Uchenna NwosuSafety:Derwin James
Linebacker:Kenneth MurraySafety:Nasir Adderley
Linebacker:Drue Tranquill

Chargers-Kader: Stärken, Schwächen und Beobachtungen

  • Mit Dan Feeney, Forrest Lamp und Sam Tevi hatten die Chargers letztes Jahr drei Offensive Linemen, die individuell je mindestens 30 Quarterback-Pressures zugelassen hatten. Trey Pipkins beendete die Saison mit derer 27, absolvierte aber auch nur zehn Spiele. Zum Vergleich: In der Packers-Line 2020 ließ in der Regular Season kein einziger Spieler mehr als 25 Pressures zu. Nach der Pass Block Win Rate von ESPN waren nur die Giants 2020 schlechter als die Chargers.
  • Feeney, Lamp und Tevi sind inzwischen nicht mehr im Team, genau wie Guard Trai Turner, der angeschlagen eine desolate Saison spielte, wenn er auf dem Feld stand. All diese Spots wurden teilweise drastisch verbessert: Corey Linsley - aus besagter Packers-Line - war letztes Jahr einer der besten Center in der NFL, Feiler und Aboushi helfen den Chargers, auf den Guard-Spots zumindest ins Liga-Mittelfeld zu klettern. Feiler kann auch Right Tackle spielen. Und Rookie Rashawn Slater bringt mit seiner Agilität und Athletik immenses Potenzial mit.
  • Kurzum: Zumindest hier ist der Hype berechtigt, die Offensive Line sollte aus dem absoluten Liga-Keller mindestens ins obere Liga-Mittelfeld klettern, mit dem Potenzial für noch mehr. Die spannende Folgefrage ist dann, ob Herbert analog dazu ebenfalls den nächsten Schritt machen kann. Denn so spektakulär er unter Druck letztes Jahr war - und man kann argumentieren, dass Herbert ligaweit der beste Quarterback unter Druck war - aus sauberer Pocket war er noch merklich inkonstant. Unter anderem seine Accuracy muss hier noch besser werden, unter Joe Lombardi dürfte die Offense auch mehr im Kurzpassspiel über die Mitte von ihm verlangen.
  • Die Waffen dafür haben sie in jedem Fall. Keenan Allen ist ohnehin eine Bank in der Mitte des Feldes, Austin Ekeler einer der wenigen Running Backs, der regelmäßig tatsächlich auch als Slot-Receiver agieren und diese Räume besetzen kann. Jared Cook ist zumindest als Receiving-Option kein Downgrade gegenüber Hunter Henry, Tyron Johnson war so etwas wie die Entdeckung der Vorsaison. In 3-Receiver-Sets dürfte er sich mit Rookie Josh Palmer um den dritten Platz streiten.
  • Hier ist allerdings ohnehin davon auszugehen, dass die Chargers deutlich vielseitiger in ihren Personnel-Groupings werden, nachdem es letztes Jahr eine relativ "reguläre" 11- und 12-Personnel-Offense war. Das dürfte einer der Aspekte sein, den Lombardi aus New Orleans mitbringt.

  • Während Jahr 2 von Justin Herbert ligaweit mit Spannung erwartet wird, wird es auch interessant zu sehen sein, inwieweit sich Brandon Staleys Defense übertragen lässt, wenn man nicht über Aaron Donald und Jalen Ramsey verfügt. Der Trend hin zu mehr Cover-4/Cover-6 Strukturen ist nicht von der Hand zu weisen, hier dürften die Chargers ebenfalls vorne mit dabei sein. Kann Derwin James darin eine eigene Matchup-Waffe darstellen, wie es Ramsey auf seine Art letztes Jahr unter Staley war?
  • Denn: Einen Elite-Corner haben die Chargers nicht. Harris hat letztes Jahr abgebaut, auch Casey Hayward hatte für seine Verhältnisse eine schwächere Saison und wurde dann entlassen. Harris und Davis können dennoch ein gutes Corner-Duo bilden, mit Rookie Asante Samuel als X-Faktor im Slot. Ganz so stabil wie das was die Rams hier letztes Jahr insgesamt in der Secondary zu bieten hatten, ist es aber sicher nicht.
  • Wenn man die Rams-Parallele auch auf die Front ausdehnt, wäre Joey Bosa der logische "Gegenpart" zu Aaron Donald. Donald ist in einer eigenen Liga, aber Bosa für sich gehört in die Elite-Edge-Rusher-Gruppe. Aber woher kommt die Hilfe? Melvin Ingram ist weg, die Hoffnung dürfte sein, dass Uchenna Nwosu seine Breakout-Saison hinlegt. Das gilt auch für die Linebacker-Gruppe und Drue Tranquill, der Denzel Perryman ersetzt.
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