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NFL

Ausblick auf die Free Agency: Das sind die 30 besten Spieler, die auf den Markt kommen

SPOX blickt voraus auf die Free Agency: Diese Schwergewichte könnten zu haben sein!

5. Kenny Golladay, WR, Detroit Lions

Sportlich dürfte es hier keine zwei Meinungen geben. Golladay hat spätestens 2019 den Schritt zum echten Nummer-1-Receiver gemacht und ist ein Paradebeispiel für diese Rolle. Ein physischer X-Receiver mit Speed, der zwar nicht sonderlich viel Separation kreiert, aber am Catch Point unheimlich stark ist.

Die vergangene, aus Lions-Sicht ohnehin komplett verkorkste Saison endete für Golladay mit nur fünf Spielen und 32 Targets verletzungsbedingt. Mit Blick auf die Free Agency muss man sich jetzt zunächst die Frage stellen, ob die Lions einen kompletten Umbruch anstreben und Golladay ziehen lassen - oder ob man ihn im Zweifelsfall zumindest per Franchise Tag halten will, damit Jared Goff auch Unterstützung auf dem Platz erhält.

Golladay ist 27 Jahre alt, er sollte also auch im Rahmen des zu erwartenden Rebuilds in Detroit perspektivisch noch eine große Rolle für die Lions spielen können. Vielleicht vermuten die Lions aber auch, dass sie Golladay nach dem Tag nicht langfristig halten können und entscheiden sich dann lieber jetzt für den klaren Cut im Zuge des Neustarts.

4. Trent Williams, OT, San Francisco 49ers

Je höher man in dieser Liste kommt, desto häufiger muss man wiederholen: Unwahrscheinlich, dass dieser Spieler tatsächlich zu haben sein wird, wenn Mitte März die Free Agency beginnt. Das gilt auch für Trent Williams, der, nachdem er die 2019er Saison noch in Washington ausgesetzt hatte, nach dem Trade zu den 49ers direkt wieder an seine Elite-Leistungen anknüpfte.

Williams wird noch vor Saisonstart 33 Jahre alt, doch Offensive Tackle haben vergleichsweise ein größeres Fenster auf höchstem Niveau. Letztes Jahr war Williams mit seiner Athletik und Beweglichkeit einer der besten Run-Blocking-Tackles der Liga und ließ laut PFF in Pass-Protection gerade einmal 19 Pressures zu. Unter allen Tackles mit mindestens 750 Snaps der siebtbeste Wert.

3. Chris Godwin, WR, Tampa Bay Buccaneers

Wer weiß, wie viel Geld Godwin kassiert hätte, wenn er nach der vergangenen Saison auf den Markt gekommen wäre. Godwin spielte eine fantastische 2019er Saison in der er seinen klaren Breakout hatte, 2019 war er einer der besten und wertvollsten Receiver der Liga.

Die letzte Saison war dann von Verletzungen geprägt, aber Godwin wird in einigen Wochen gerade mal 25 Jahre alt, er war bisher ein extrem konstanter Receiver, und abgesehen von ausgerechnet den diesjährigen Playoffs hatte er ligaweit mit die besten und verlässlichsten Hände.

Ich vermute, dass die Buccaneers Godwin und Barrett unter ihren eigenen Free Agents priorisieren werden, und Godwin notfalls per Tag halten. Sollte das aus welchen Gründen auch immer nicht klappen, würde Godwin als Free Agent zweifellos abräumen; und dann wäre es aber spannend zu sehen, wie und in welcher Rolle die Liga ihn sieht. Godwin kann auch außen spielen, am gefährlichsten ist er aber, wenn er aus dem Slot heraus arbeiten und Coverages antizipieren sowie sezieren kann.

2. Allen Robinson, WR, Chicago Bears

Robinson ist nicht einfach nur ein Nummer-1-Receiver, was ihn per se als Free Agent schon extrem wertvoll (und reich) machen würde. Der 27-Jährige ist ligaweit ein Top-10-Receiver, vielleicht noch mehr als das. Solche Spieler sind auf dem Free-Agent-Markt selten zu haben, dementsprechend spektakulär könnte das Wettbieten dann auch werden. Falls er auf den Markt kommt.

Robinson zieht Double Coverages auf sich, er gewinnt seine Matchups auch isoliert, er kann im Slot und Outside spielen, er schlägt Nummer-1-Cornerbacks und er lässt kaum einen Ball fallen. Über seine drei Jahre in Chicago verzeichnete er sechs Drops bei über 400 Targets. Er könnte eine Offense dramatischer verändern als jeder andere Spieler dieser Liste, abgesehen von Dak Prescott.

In Chicago herrscht bereits zu Beginn der Offseason Alarmstufe rot, GM Ryan Pace und Head Coach Matt Nagy dürften vor der kommenden Saison ligaweit auf den wackligsten Stühlen sitzen. Das wiederum kann zu aus der Verzweiflung geborenen Entscheidungen führen - wie ein möglicher Trade für Carson Wentz. Robinson notfalls per Franchise Tag zu halten würde dementsprechend auch Sinn ergeben.

1. Dak Prescott, QB, Dallas Cowboys

Prescott wäre ohne jeden Zweifel der größte und wertvollste Free Agent dieser Offseason - doch man muss schon klar davon ausgehen, dass die Cowboys ihren Quarterback nicht gehen lassen werden. Zu überdeutlich war nach seiner Verletzung für jeden sichtbar, wie elementar wichtig Prescott für die Offense ist.

Dallas könnte nochmals den Weg über den Franchise Tag wählen - oder aber beide Seiten einigen sich nach den zähen Verhandlungen des Vorjahres dieses Mal.

Die große Diskussion: Prescott ist für mich ein Top-10-Quarterback, der vermutlich niemals ein Top-5-Quarterback sein wird, mutmaßlich aber Top-5-QB-Geld verlangt, welches er auf dem freien Markt zweifellos auch bekommen wird. Hier gilt es, notfalls über die Vertragsdauer, einen Kompromiss zu finden.

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