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NFL

NFL - Pats und Packers im Keller, Bucs obenauf: Die Waffenarsenale der 32 Teams im Ranking

SPOX blickt auf die Waffen der 32 Teams im Ranking.

8. Arizona Cardinals

Die Verpflichtung von DeAndre Hopkins katapultiert die Cardinals in die Top-10. Hopkins ist nicht nur ein Top-3-Receiver aktuell, er ist auch das fehlende Puzzleteil, das dieser Cardinals-Offense letztes Jahr gefehlt hat. Damit kann Christian Kirk zurück in die Nummer-2-Rolle rutschen, Larry Fitzgerald erhält mehr Räume im Slot und dahinter können Andy Isabella und Hakeem Butler, der seine Rookie-Saison komplett verletzt verpasste, rangeführt werden. Die Cardinals dürften so auch wieder mehr mit vier Wide Receivern spielen, auf Tight End aber konnte sich Maxx Williams mit einer guten Vorsaison für einen neuen Deal empfehlen. Das Backfield bietet zusätzlich jede Menge Explosivität zum Teil auch durch die Luft, von Kenyan Drake über Chase Edmonds bis zu Rookie Eno Benjamin. Die Cardinals sollten eine sehr gefährliche Offense aufs Feld bringen.

7. Los Angeles Chargers

Keenan Allen ist nicht nur einer der besten Route-Runner ligaweit - er ist rundum einer der besten Wide Receiver. Zusammen mit dem physischen Big-Play-Receiver Mike Williams bildet Allen ein Top-Receiver-Duo, das mit Tight End Hunter Henry zusätzlich stark ergänzt wird. Das Quartett komplettiert Austin Ekeler, seines Zeichens der beste Receiving-Back in der NFL derzeit. In der ersten Garde also sind die Chargers glänzend besetzt, ein Sprung noch weiter nach oben ist aber mit Blick auf die Tiefe nur schwer zu rechtfertigen. Receiver 2 und 3 könnten letztlich Andre Patton sowie wahlweise Joe Reed oder K.J. Hill sein - Fünft- beziehungsweise Siebtrunden-Picks aus diesem Jahr. Hinter Ekeler dürfte Rookie Joshua Kelley die zweite Wahl im Backfield sein und auch Virgil Green als Nummer-2-Tight-End ist maximal unterer Durchschnitt.

6. Buffalo Bills

Die Bills sind und bleiben ein Musterbeispiel dafür, wie man um einen jungen Quarterback herum etwas aufbaut. Mit dem Trade für Stefon Diggs hat man die Generalüberholung des Wide Receiver Corps abgeschlossen - Diggs, Cole Beasley im Slot und John Brown als Speedster und Deep Threat sind eines der besten Receiver-Trios der Liga. Dahinter gibt es mit Isaiah McKenzie, Duke Williams und dem physisch eindrucksvollen, technisch aber noch sehr rohen Rookie Gabriel Davis weitere Optionen. Wackliger kommt die Tight-End-Gruppe daher, wo Dawson Knox als Rookie zwar einige positive Ansätze zeigte, aber die Konstanz noch längst nicht da ist und dahinter gibt es keine echte Alternative. Überraschend dagegen war es, dass die Bills nochmals in ihr Backfield investierten: Trotz einer sehr guten Rookie-Saison von Devin Singletary ist jetzt Drittrunden-Pick Zack Moss, ein exzellenter Contact-Runner, neu in Buffalo.

5. Dallas Cowboys

CeeDee Lamb in Runde 1 des Drafts zu nehmen und damit Value deutlich über Need zu stellen war eine Entscheidung, von der Dallas noch lange profitieren könnte. Die Cowboys hatten bereits letztes Jahr mit Amari Cooper, Michael Gallup und Randall Cobb ein starkes Wide-Receiver-Trio - jetzt ersetzt Lamb Cobb, der als Free Agent nach Houston ging. Cooper, Gallup und Lamb können dabei frei herumgeschoben werden und unterschiedliche Matchups auch im Slot ausnutzen, zusätzlich bietet Tony Pollard eine explosive Receiving-Option aus dem Backfield. Der Platzhirsch dort ist und bleibt Ezekiel Elliott, noch immer einer der komplettesten Backs ligaweit. Die größte Frage mit Abstand ist die Tight-End-Gruppe. Jason Witten ist weg, Blake Jarwin dürfte hier starten. Doch weder er noch die Alternativen Dalton Schultz und Blake Bell sorgen für übermäßige Vorfreude.

4. Cleveland Browns

Die Browns gehen 2020 so weit, wie der neue Head Coach Kevin Stefanski sowie Quarterback Baker Mayfield sie führen - denn die Umstände in Cleveland, mit denen die beiden arbeiten dürfen, sind exzellent. Cleveland hat eines der besten Wide-Receiver-Duos in der NFL, wenngleich es hinter Jarvis Landry und Odell Beckham doch einen deutlichen Dropoff gibt. Rashard Higgins wäre am ehesten die Nummer 3, perspektivisch könnte Rookie Donovan Peoples-Jones in diese Rolle wachsen. Doch Cleveland gleicht die hier fehlende Tiefe mit einer starken Tight-End-Gruppe (Hooper, Njoku, Bryant) und einem tiefen Backfield aus. Nick Chubb ist vielleicht der beste Runner in der NFL und sollte perfekt in Stefanskis Offense passen, und Kareem Hunt ist ein exzellenter Contact-Runner mit für seine Position außergewöhnlichen Receiving-Fähigkeiten.

3. New Orleans Saints

Die Verpflichtung von Emmanuel Sanders gibt den Saints endlich den Nummer-2-Receiver als Ergänzung zu Michael Thomas, den sie seit Jahren gebraucht und gesucht haben. Das wird deutlich Druck von Thomas nehmen, Sanders ist ein exzellenter Route-Runner und die Saints haben jetzt endlich eine eingebaute Antwort, wenn Teams Thomas dann doch mal aus dem Spiel nehmen. Tre'Quan Smith rückt damit in die Nummer-3-Rolle, die ihm deutlich besser zu Gesicht stehen sollte, Jared Cook war schon letztes Jahr eine gute Option als Ergänzung und Alvin Kamara ist nach wie vor einer der besten Receiving-Backs der Liga. Und auch wenn man über die erste Garde hinausschaut, gehören die Saints an die Spitze: Latavius Murray ist ein sehr solider Runner in Ergänzung zu Kamara, Drittrunden-Rookie Adam Trautman, für den die Saints teuer hoch tradeten, hat das Potenzial, ein echter, kompletter Tight End zu werden. Und abhängig davon, wie genau man ihn hier bewerten will, ist Taysom Hill eine der spannenderen Game-Plan- und Matchup-Waffen in der NFL.

2. Tampa Bay Buccaneers

Nachdem das Vikings-Duo durch den Diggs-Trade nicht mehr existiert, sollte es kaum noch Diskussionen geben, wenn man sagt: Die Buccaneers haben das beste Wide-Receiver-Duo in der NFL. Mike Evans und Chris Godwin ergänzen sich nicht nur gut, beide sind auch permanent zu Big Plays Downfield oder nach dem Catch in der Lage und beide können auf sich gestellt Matchups gewinnen. Dahinter könnte Rookie Tyler Johnson sehr schnell eine der Positiv-Überraschungen der kommenden Saison werden. Das alleine reicht nicht für einen Platz auf dem Treppchen, doch kann man sehr gut argumentieren, dass Tampa Bay zusätzlich den besten Tight-End-Room der Liga hat. Rob Gronkowski kommt nach einem Jahr Pause physisch frisch zurück, Cameron Brate ist eine sehr solide Nummer 2 und O.J. Howard steckt athletisch beide in die Tasche. Einzig im Backfield ist Tampa Bay im Liga-Vergleich nicht in der Top-5 anzusiedeln, hier könnte Drittrunden-Pick Ke'Shawn Vaughn Ronald Jones schnell Snaps streitig machen. Ein Kandidat, den man hier im Auge behalten sollte, falls er den Kader schafft: Siebtrunden-Pick und Speed-Monster Raymond Calais.

1. Kansas City Chiefs

Sammy Watkins ist die Nummer-3-Waffe dieser Offense - maximal. Das alleine ist ein Statement über die Qualität, die Kansas City um Patrick Mahomes herum aufgebaut hat. Tyreek Hill ist vielleicht die gefährlichste Big-Play-Waffe der Liga, Mecole Hardman ist bereits als Rookie in diesem Ranking nach oben geschossen. Travis Kelce ist einer der beiden besten Tight Ends ligaweit und der Motor dieses Waffenarsenals, das in dieser Offseason ein neues, glänzendes Spielzeug bekommen hat: Running Back Clyde Edwards-Helaire gibt Kansas City eine weitere Matchup-Waffe auch im Passspiel und wird als Runner ergänzt durch Damien Williams, der eine beachtliche zweite Saisonhälfte letztes Jahr insbesondere dann Richtung Playoffs gespielt hat. Die Chiefs haben das gefährlichste Big-Play-Waffenarsenal in der NFL, und sind gleichzeitig aber mit Matchup- und Possession-Waffen ausgezeichnet. Eine spektakuläre Kombination im Gesamtpaket.

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