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Kann Lamar Jackson sein Niveau halten? So ging es für seine MVP-Vorgänger weiter

 
Lamar Jackson überraschte in der Vorsaison die ganze NFL und krönte sich zum MVP. Wird er dieses Niveau auch 2020 halten können? Wir zeigen euch alle MVPs in diesem Jahrtausend und verraten, wie sie sich im Folgejahr präsentieren konnten.
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Lamar Jackson überraschte in der Vorsaison die ganze NFL und krönte sich zum MVP. Wird er dieses Niveau auch 2020 halten können? Wir zeigen euch alle MVPs in diesem Jahrtausend und verraten, wie sie sich im Folgejahr präsentieren konnten.
2000: Marshall Faulk (RB, St. Louis Rams) - Faulk kam als Teil der Greatest Show on Turf 2000 auf 26 Total Touchdowns und mehr als 2000 Total Yards. Der Running Back wiederholte diese Zahlen 2001 fast identisch, MVP wurde aber Teamkollege Kurt Warner.
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2000: Marshall Faulk (RB, St. Louis Rams) - Faulk kam als Teil der Greatest Show on Turf 2000 auf 26 Total Touchdowns und mehr als 2000 Total Yards. Der Running Back wiederholte diese Zahlen 2001 fast identisch, MVP wurde aber Teamkollege Kurt Warner.
2001: Kurt Warner (QB, St. Louis Rams) - Trotz 22 Interceptions krönte sich Warner 2001 zum zweiten Mal zum MVP. Im Folgejahr spielte er jedoch deutlich schlechter und verlor seinen Starterposten. 2004 wurde der Quarterback von den Rams entlassen.
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2001: Kurt Warner (QB, St. Louis Rams) - Trotz 22 Interceptions krönte sich Warner 2001 zum zweiten Mal zum MVP. Im Folgejahr spielte er jedoch deutlich schlechter und verlor seinen Starterposten. 2004 wurde der Quarterback von den Rams entlassen.
2002: Rich Gannon (QB, Oakland Raiders) - Im Alter von 37 Jahren spielte Gannon 2002 seine wohl beste Saison aller Zeiten. Ein Jahr später präsentierte er sich aber deutlich schwächer, nach sieben Matches stoppte ihn eine Schulterverletzung.
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2002: Rich Gannon (QB, Oakland Raiders) - Im Alter von 37 Jahren spielte Gannon 2002 seine wohl beste Saison aller Zeiten. Ein Jahr später präsentierte er sich aber deutlich schwächer, nach sieben Matches stoppte ihn eine Schulterverletzung.
2003: Steve McNair (QB, Tennessee Titans) als Co-MVP - McNair führte die NFL 2003 in Passer Rating an und wurde trotz zwei verpassten Spielen zum MVP gewählt. Ein Jahr später machten ihm Verletzungen schaffen, 2006 gaben ihn die Titans nach Baltimore ab.
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2003: Steve McNair (QB, Tennessee Titans) als Co-MVP - McNair führte die NFL 2003 in Passer Rating an und wurde trotz zwei verpassten Spielen zum MVP gewählt. Ein Jahr später machten ihm Verletzungen schaffen, 2006 gaben ihn die Titans nach Baltimore ab.
2003: Peyton Manning (QB, Indianapolis Colts) als Co-MVP - Mit 29 Touchdowns und 10 Interceptions spielte Manning 2003 seine bis dahin wohl beste Saison in der NFL. Im darauffolgenden Jahr pulverisierte der Sheriff diese Zahlen allerdings problemlos.
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2003: Peyton Manning (QB, Indianapolis Colts) als Co-MVP - Mit 29 Touchdowns und 10 Interceptions spielte Manning 2003 seine bis dahin wohl beste Saison in der NFL. Im darauffolgenden Jahr pulverisierte der Sheriff diese Zahlen allerdings problemlos.
2004: Peyton Manning (QB, Indianapolis Colts) - Mit 49 Passing Touchdowns führte Manning die Liga mit großem Abstand an. Auch in den darauffolgenden Jahren spielte er herausragend, auch wenn er kein MVP wurde. 2006 gewann er seinen ersten Super Bowl.
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2004: Peyton Manning (QB, Indianapolis Colts) - Mit 49 Passing Touchdowns führte Manning die Liga mit großem Abstand an. Auch in den darauffolgenden Jahren spielte er herausragend, auch wenn er kein MVP wurde. 2006 gewann er seinen ersten Super Bowl.
2005: Shaun Alexander (RB, Seattle Seahawks) - Mit fast 1900 Rushing Yards und 27 Rushing Touchdowns lief Alexander die NFL 2005 in Grund und Boden. Dieses Niveau erreichte er jedoch nie wieder. Alexander kam nie mehr auf 1000 Yards in einer Saison.
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2005: Shaun Alexander (RB, Seattle Seahawks) - Mit fast 1900 Rushing Yards und 27 Rushing Touchdowns lief Alexander die NFL 2005 in Grund und Boden. Dieses Niveau erreichte er jedoch nie wieder. Alexander kam nie mehr auf 1000 Yards in einer Saison.
2006: LaDainian Tomlinson (RB, San Diego Chargers) - Tomlinson spielte 2006 eine noch beeindruckendere Saison als Alexander 2005 (knapp 2300 Yards, 31 TDs). 2007 machte er einen Schritt zurück, zählte aber immer noch zu den besten Spielern der Liga.
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2006: LaDainian Tomlinson (RB, San Diego Chargers) - Tomlinson spielte 2006 eine noch beeindruckendere Saison als Alexander 2005 (knapp 2300 Yards, 31 TDs). 2007 machte er einen Schritt zurück, zählte aber immer noch zu den besten Spielern der Liga.
2007: Tom Brady (QB, New England Patriots) - Mit 50 Touchdown-Pässen und fast 5000 Passing Yards zerlegten Brady und die 16-0-Patriots 2007 die komplette NFL. 2008 verletzte sich Brady allerdings im Saisonauftakt am Knie und fiel den Rest der Saison aus.
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2007: Tom Brady (QB, New England Patriots) - Mit 50 Touchdown-Pässen und fast 5000 Passing Yards zerlegten Brady und die 16-0-Patriots 2007 die komplette NFL. 2008 verletzte sich Brady allerdings im Saisonauftakt am Knie und fiel den Rest der Saison aus.
2008: Peyton Manning (QB, Indianapolis Colts) - Ohne Brady als Konkurrenz holte sich Manning - trotz "nur" 4000 Yards und 27 Touchdown-Pässen - seinen dritten MVP-Titel. 2009 präsentierte sich der Colts-QB noch stärker und wurde erneut zum MVP gewählt.
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2008: Peyton Manning (QB, Indianapolis Colts) - Ohne Brady als Konkurrenz holte sich Manning - trotz "nur" 4000 Yards und 27 Touchdown-Pässen - seinen dritten MVP-Titel. 2009 präsentierte sich der Colts-QB noch stärker und wurde erneut zum MVP gewählt.
2009: Peyton Manning (QB, Indianapolis Colts) - Manning führte seine Colts zu 14 Saisonsiegen und verbesserte sich in fast allen Statistiken. Im darauffolgenden Jahr spielte er individuell zwar ähnlich stark, Indy gewann jedoch nur zehn Saisonspiele.
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2009: Peyton Manning (QB, Indianapolis Colts) - Manning führte seine Colts zu 14 Saisonsiegen und verbesserte sich in fast allen Statistiken. Im darauffolgenden Jahr spielte er individuell zwar ähnlich stark, Indy gewann jedoch nur zehn Saisonspiele.
2010: Tom Brady (QB, New England Patriots) - Damit war Brady wieder am Zug: TB12 führte seine Patriots zu 14 Siegen und führte die NFL in Touchdowns und Passer Rating an. 2011 spielte er kaum schwächer, musste sich im MVP-Rennen aber geschlagen geben.
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2010: Tom Brady (QB, New England Patriots) - Damit war Brady wieder am Zug: TB12 führte seine Patriots zu 14 Siegen und führte die NFL in Touchdowns und Passer Rating an. 2011 spielte er kaum schwächer, musste sich im MVP-Rennen aber geschlagen geben.
2011: Aaron Rodgers (QB, Green Bay Packers) - Mit absurden 48 Touchdowns bei nur 6 Interceptions in 15 Spielen führte A-Rod Green Bay zu 15 Siegen. 2012 agierte er auf einem ähnlichen Niveau, die Packers gewannen aber nur noch elf Spiele.
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2011: Aaron Rodgers (QB, Green Bay Packers) - Mit absurden 48 Touchdowns bei nur 6 Interceptions in 15 Spielen führte A-Rod Green Bay zu 15 Siegen. 2012 agierte er auf einem ähnlichen Niveau, die Packers gewannen aber nur noch elf Spiele.
2012: Adrian Peterson (RB, Minnesota Vikings) - Mit 6 Yards pro Carry und mehr als 2000 Rushing Yards krönte sich Adrian Peterson 2012 zum MVP. Eine solche Saison konnte der Running Back zwar nicht wiederholen, war 2013 und 2015 aber ein Top-Runner.
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2012: Adrian Peterson (RB, Minnesota Vikings) - Mit 6 Yards pro Carry und mehr als 2000 Rushing Yards krönte sich Adrian Peterson 2012 zum MVP. Eine solche Saison konnte der Running Back zwar nicht wiederholen, war 2013 und 2015 aber ein Top-Runner.
2013: Peyton Manning (QB, Denver Broncos) - Mannings fünfter Streich! Mit 55 Touchdown-Pässen und fast 5500 Yards stellte er bis heute gültige Rekorde auf. 2014 spielte der Sheriff bereits schwächer, ehe seine Leistungen 2015 endgültig einbrachen.
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2013: Peyton Manning (QB, Denver Broncos) - Mannings fünfter Streich! Mit 55 Touchdown-Pässen und fast 5500 Yards stellte er bis heute gültige Rekorde auf. 2014 spielte der Sheriff bereits schwächer, ehe seine Leistungen 2015 endgültig einbrachen.
2014: Aaron Rodgers (QB, Green Bay Packers) - Mit 38 Touchdowns bei nur 5 Interceptions krönte sich Rodgers 2014 zum zweiten Mal zum MVP. Den MVP-Titel konnte A-Rod seitdem zwar nicht mehr gewinnen, hielt sein sehr hohes Niveau jedoch noch zwei Jahre.
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2014: Aaron Rodgers (QB, Green Bay Packers) - Mit 38 Touchdowns bei nur 5 Interceptions krönte sich Rodgers 2014 zum zweiten Mal zum MVP. Den MVP-Titel konnte A-Rod seitdem zwar nicht mehr gewinnen, hielt sein sehr hohes Niveau jedoch noch zwei Jahre.
2015: Cam Newton (QB, Carolina Panthers) - Mit 45 Total Touchdowns und einer 15-1-Bilanz eroberte Newton die NFL 2015 im Sturm. Dieses Niveau konnte er jedoch nicht halten: Newton erreichte nie wieder 30 Touchdowns oder mehr als elf Saisonsiege.
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2015: Cam Newton (QB, Carolina Panthers) - Mit 45 Total Touchdowns und einer 15-1-Bilanz eroberte Newton die NFL 2015 im Sturm. Dieses Niveau konnte er jedoch nicht halten: Newton erreichte nie wieder 30 Touchdowns oder mehr als elf Saisonsiege.
2016: Matt Ryan (QB, Atlanta Falcons) - Ryan führte die NFL 2016 in nahezu jeder erdenklichen Pass-Statistik an, ohne Kyle Shanahan als seinem Offensive Coordinator ließ er im Folgejahr jedoch nach. 2018 meldete sich Ryan allerdings stark zurück.
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2016: Matt Ryan (QB, Atlanta Falcons) - Ryan führte die NFL 2016 in nahezu jeder erdenklichen Pass-Statistik an, ohne Kyle Shanahan als seinem Offensive Coordinator ließ er im Folgejahr jedoch nach. 2018 meldete sich Ryan allerdings stark zurück.
2017: Tom Brady (QB, New England Patriots) - Mit mehr als 4500 Passing Yards sowie 32 Touchdown-Pässen sicherte sich Brady 2017 seinen dritten MVP-Titel. So starke Zahlen vermochte er anschließend nicht mehr aufzulegen, es blieb bei drei MVP-Titeln.
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2017: Tom Brady (QB, New England Patriots) - Mit mehr als 4500 Passing Yards sowie 32 Touchdown-Pässen sicherte sich Brady 2017 seinen dritten MVP-Titel. So starke Zahlen vermochte er anschließend nicht mehr aufzulegen, es blieb bei drei MVP-Titeln.
2018: Patrick Mahomes (QB, Kansas City Chiefs) - Mit mehr als 5000 Passing Yards und 50 Touchdowns zerlegte Patrick Mahomes die NFL 2018 nach Belieben. 2019 verpasste er zwei Spiele in der Regular Season, krönte sich aber zum Super-Bowl-Champion.
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2018: Patrick Mahomes (QB, Kansas City Chiefs) - Mit mehr als 5000 Passing Yards und 50 Touchdowns zerlegte Patrick Mahomes die NFL 2018 nach Belieben. 2019 verpasste er zwei Spiele in der Regular Season, krönte sich aber zum Super-Bowl-Champion.
Und 2020? Wird Jackson seine herausragende Vorsaison bestätigen können? Oder kann sich Patrick Mahomes seinen zweiten MVP-Titel sichern? Die Wettquoten für den MVP-Titel in der kommenden Saison könnt ihr hier einsehen.
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Und 2020? Wird Jackson seine herausragende Vorsaison bestätigen können? Oder kann sich Patrick Mahomes seinen zweiten MVP-Titel sichern? Die Wettquoten für den MVP-Titel in der kommenden Saison könnt ihr hier einsehen.

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