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Lamb, Mims, Jones und Co.: Das waren die größten Steals im NFL Draft 2020

 
Der NFL Draft liegt hinter uns, die Noten für die Teams wurden vergeben. Doch welche Franchise nahm wo besonders viel Value mit, welche Spieler könnten früher helfen als es ihre Draft-Position vermuten lassen würde. Wir nennen die 25 größten Steals 2020.
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Der NFL Draft liegt hinter uns, die Noten für die Teams wurden vergeben. Doch welche Franchise nahm wo besonders viel Value mit, welche Spieler könnten früher helfen als es ihre Draft-Position vermuten lassen würde. Wir nennen die 25 größten Steals 2020.

Jerry Jeudy (Wide Receiver, Denver Broncos) mit dem 15. Pick: Jeudy war für viele der beste Receiver in der vielleicht besten WR-Klasse aller Zeiten. Am Ende fiel er überraschend in die Mitte der 1. Runde, Denver bekam seinen Wunschspieler ohne Uptrade.
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Jerry Jeudy (Wide Receiver, Denver Broncos) mit dem 15. Pick: Jeudy war für viele der beste Receiver in der vielleicht besten WR-Klasse aller Zeiten. Am Ende fiel er überraschend in die Mitte der 1. Runde, Denver bekam seinen Wunschspieler ohne Uptrade.
CeeDee Lamb (Wide Receiver, Dallas Cowboys) mit dem 17. Pick: Ähnlicher Sachverhalt hier, Lamb zählt zu den größten WR-Talenten der letzten Jahre und galt als felsenfester Top-15-Pick. Dallas schlug zu und steht nun vermutlich mit zwei Star-Receivern da.
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CeeDee Lamb (Wide Receiver, Dallas Cowboys) mit dem 17. Pick: Ähnlicher Sachverhalt hier, Lamb zählt zu den größten WR-Talenten der letzten Jahre und galt als felsenfester Top-15-Pick. Dallas schlug zu und steht nun vermutlich mit zwei Star-Receivern da.
Xavier McKinney (Safety, New York Giants) mit dem 36. Pick: McKinney ist defensiv ein Schweizer Taschenmesser und kann super-flexibel genutzt werden. Er rutschte, wie viele andere Safeties, überraschend ab und fiel den Giants in Runde zwei in die Hände.
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Xavier McKinney (Safety, New York Giants) mit dem 36. Pick: McKinney ist defensiv ein Schweizer Taschenmesser und kann super-flexibel genutzt werden. Er rutschte, wie viele andere Safeties, überraschend ab und fiel den Giants in Runde zwei in die Hände.
Grant Delpit (Safety, Cleveland Browns) mit dem 44. Pick: Delpit galt trotz Tackling-Problemen als bester Free Safety des Drafts und sehr wahrscheinlicher Erstrundenpick. Cleveland bekam ihn in Runde zwei - und das sogar noch nach einem Downtrade.
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Grant Delpit (Safety, Cleveland Browns) mit dem 44. Pick: Delpit galt trotz Tackling-Problemen als bester Free Safety des Drafts und sehr wahrscheinlicher Erstrundenpick. Cleveland bekam ihn in Runde zwei - und das sogar noch nach einem Downtrade.
Trevon Diggs (Cornerback, Dallas Cowboys) mit dem 51. Pick: Zweite Runde, zweiter Steal für die Cowboys, die nach Lamb auch noch einen Need adressieren konnten. Diggs dominierte auf dem College und ist der vielleicht beste Press-Man-Corner im Draft.
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Trevon Diggs (Cornerback, Dallas Cowboys) mit dem 51. Pick: Zweite Runde, zweiter Steal für die Cowboys, die nach Lamb auch noch einen Need adressieren konnten. Diggs dominierte auf dem College und ist der vielleicht beste Press-Man-Corner im Draft.
A.J. Epenesa (Defensive End, Buffalo Bills) mit dem 54. Pick: War eigentlich klar der zweitbeste Pass-Rusher nach Chase Young bis er bei der Combine mies testete. Epenesa fiel dadurch knapp 30 Plätze, für die Bills stimmen hier Value und Need.
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A.J. Epenesa (Defensive End, Buffalo Bills) mit dem 54. Pick: War eigentlich klar der zweitbeste Pass-Rusher nach Chase Young bis er bei der Combine mies testete. Epenesa fiel dadurch knapp 30 Plätze, für die Bills stimmen hier Value und Need.
Denzel Mims (Wide Receiver, New York Jets) mit dem 59. Pick: Mims avancierte spätestens nach der Combine zum Liebling der Medien und war für einige ein Top-3-WR im Draft. Am Ende gingen zwölf (!) Receiver vor ihm, die Jets durften sich freuen.
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Denzel Mims (Wide Receiver, New York Jets) mit dem 59. Pick: Mims avancierte spätestens nach der Combine zum Liebling der Medien und war für einige ein Top-3-WR im Draft. Am Ende gingen zwölf (!) Receiver vor ihm, die Jets durften sich freuen.
Kristian Fulton (Cornerback, Tennessee Titans) mit dem 61. Pick: Fulton dominierte auf dem höchsten College-Level und lieferte auch bei der Combine ab. NFL-Teams waren davon aber überraschend unbeeindruckt: Acht CBs gingen vor dem First-Round-Talent.
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Kristian Fulton (Cornerback, Tennessee Titans) mit dem 61. Pick: Fulton dominierte auf dem höchsten College-Level und lieferte auch bei der Combine ab. NFL-Teams waren davon aber überraschend unbeeindruckt: Acht CBs gingen vor dem First-Round-Talent.
Josh Jones (Offensive Tackle, Arizona Cardinals) mit dem 72. Pick: Jones galt trotz technischer Schwächen als vielleicht bester Pass-Protector im Draft. Der Hüne fiel von der 1. bis in die 3. Runde, wo die Cardinals ihr Glück wohl kaum fassen konnten.
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Josh Jones (Offensive Tackle, Arizona Cardinals) mit dem 72. Pick: Jones galt trotz technischer Schwächen als vielleicht bester Pass-Protector im Draft. Der Hüne fiel von der 1. bis in die 3. Runde, wo die Cardinals ihr Glück wohl kaum fassen konnten.
Zack Baun (Linebacker, New Orleans Saints) mit dem 74. Pick: Pass-Rusher? Off-Ball-Linebacker? Bauns Position in der NFL ist noch nicht ganz klar, er hat aber das Talent, um in beiden Rollen zu glänzen. Auch er wurde als Erstrundenpick gehandelt
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Zack Baun (Linebacker, New Orleans Saints) mit dem 74. Pick: Pass-Rusher? Off-Ball-Linebacker? Bauns Position in der NFL ist noch nicht ganz klar, er hat aber das Talent, um in beiden Rollen zu glänzen. Auch er wurde als Erstrundenpick gehandelt
Ben Bartch (Offensive Tackle, Jacksonville Jaguars) mit dem 116. Pick: Bartch kommt aus der NCAA Division III, dominierte dort allerdings komplett und überzeugte auch beim Senior Bowl. In Runde vier überwiegen die Chancen hier klar das Risiko.
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Ben Bartch (Offensive Tackle, Jacksonville Jaguars) mit dem 116. Pick: Bartch kommt aus der NCAA Division III, dominierte dort allerdings komplett und überzeugte auch beim Senior Bowl. In Runde vier überwiegen die Chancen hier klar das Risiko.
K'Von Wallace (Cornerback, Philadelphia Eagles) mit dem 127. Pick: Wallace ist wohl "nur" ein Slot-Cornerback, in dieser Rolle aber vielleicht der beste der Draft-Klasse. Slot-Corner werden immer wertvoller, Wallace könnte von Tag eins an starten.
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K'Von Wallace (Cornerback, Philadelphia Eagles) mit dem 127. Pick: Wallace ist wohl "nur" ein Slot-Cornerback, in dieser Rolle aber vielleicht der beste der Draft-Klasse. Slot-Corner werden immer wertvoller, Wallace könnte von Tag eins an starten.
Tyler Biadasz (Center, Dallas Cowboys) mit dem 146. Pick: Biadasz' Pass-Blocking ist ein kleines Fragezeichen, als Run-Blocker zählt er jedoch zu den besten O-Linern der Klasse. Wurde eigentlich an Tag zwei gehandelt, könnte in Dallas direkt starten.
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Tyler Biadasz (Center, Dallas Cowboys) mit dem 146. Pick: Biadasz' Pass-Blocking ist ein kleines Fragezeichen, als Run-Blocker zählt er jedoch zu den besten O-Linern der Klasse. Wurde eigentlich an Tag zwei gehandelt, könnte in Dallas direkt starten.
Bryce Hall (Cornerback, New York Jets) mit dem 158. Pick: Hall wäre 2019 vermutlich ein Erstrundenpick gewesen, kehrte jedoch ans College zurück und verletzte sich dort. Er attackiert den Ball aggressiv und könnte in New York sofort starten.
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Bryce Hall (Cornerback, New York Jets) mit dem 158. Pick: Hall wäre 2019 vermutlich ein Erstrundenpick gewesen, kehrte jedoch ans College zurück und verletzte sich dort. Er attackiert den Ball aggressiv und könnte in New York sofort starten.
Tyler Johnson (Wide Receiver, Tampa Bay Bucaaneers) mit dem 161. Pick: Johnson ist der vielleicht beste Route-Runner nach Jeudy dieser Klasse. Speed und Explosivität fehlen, im Slot sollte er aber eine Waffe sein - erst Recht mit Tom Brady als QB.
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Tyler Johnson (Wide Receiver, Tampa Bay Bucaaneers) mit dem 161. Pick: Johnson ist der vielleicht beste Route-Runner nach Jeudy dieser Klasse. Speed und Explosivität fehlen, im Slot sollte er aber eine Waffe sein - erst Recht mit Tom Brady als QB.
Curtis Weaver (Edge Defender, Miami Dolphins) mit dem 164. Pick: Weaver dominierte auf dem College, das Niveau der Gegner sowie Weavers Athletik waren jedoch überschaubar. Wurde als Zweitrundenpick gehandelt und fiel letztlich bis in Runde fünf.
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Curtis Weaver (Edge Defender, Miami Dolphins) mit dem 164. Pick: Weaver dominierte auf dem College, das Niveau der Gegner sowie Weavers Athletik waren jedoch überschaubar. Wurde als Zweitrundenpick gehandelt und fiel letztlich bis in Runde fünf.
Bradlee Anae (Edge Defender, Dallas Cowboys) mit dem 179. Pick: Verbuchte für Utah in den vergangenen zwei Jahren 24 Sacks, ist athletisch aber äußerst limitiert. Dass Anae fallen könnte, wurde daher erwartet, allerdings nicht bis ans Ende der 5. Runde.
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Bradlee Anae (Edge Defender, Dallas Cowboys) mit dem 179. Pick: Verbuchte für Utah in den vergangenen zwei Jahren 24 Sacks, ist athletisch aber äußerst limitiert. Dass Anae fallen könnte, wurde daher erwartet, allerdings nicht bis ans Ende der 5. Runde.
Netane Muti (Guard, Denver Broncos) mit dem 181. Pick: High-Risk-High-Reward-Pick! Muti verpasste die vergangenen zwei Jahre fast komplett verletzt, war zuvor aber vor allem als Run-Blocker dominant. In der 6. Runde überwiegt das Potenzial das Risiko.
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Netane Muti (Guard, Denver Broncos) mit dem 181. Pick: High-Risk-High-Reward-Pick! Muti verpasste die vergangenen zwei Jahre fast komplett verletzt, war zuvor aber vor allem als Run-Blocker dominant. In der 6. Runde überwiegt das Potenzial das Risiko.
Donovan Peoples-Jones (Wide Receiver, Cleveland Browns) mit dem 187. Pick: Hochexplosiver Spieler, der auf dem College aber nie die 700-Yard-Marke geknackt hatte. An Tag zwei wäre er ein Reach gewesen, in Runde sechs gilt er als Steal.
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Donovan Peoples-Jones (Wide Receiver, Cleveland Browns) mit dem 187. Pick: Hochexplosiver Spieler, der auf dem College aber nie die 700-Yard-Marke geknackt hatte. An Tag zwei wäre er ein Reach gewesen, in Runde sechs gilt er als Steal.
James Proche (Wide Receiver, Baltimore Ravens) mit dem 201. Pick: Proche hat tolle Hände und Ball Skills und dominierte bei SMU. Sein Potenzial gilt als limitiert, im Slot könnte er aber schon sehr früh helfen.
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James Proche (Wide Receiver, Baltimore Ravens) mit dem 201. Pick: Proche hat tolle Hände und Ball Skills und dominierte bei SMU. Sein Potenzial gilt als limitiert, im Slot könnte er aber schon sehr früh helfen.
Jauan Jennings (Wide Receiver, San Francisco 49ers) mit dem 217. Pick: Jennings spielte einst QB, soll in der NFL aber Receiver sein. Seine Technik ist noch sehr roh, nach dem Catch ist aber schon jetzt ein Monster. Passt perfekt zu den 49ers.
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Jauan Jennings (Wide Receiver, San Francisco 49ers) mit dem 217. Pick: Jennings spielte einst QB, soll in der NFL aber Receiver sein. Seine Technik ist noch sehr roh, nach dem Catch ist aber schon jetzt ein Monster. Passt perfekt zu den 49ers.
Geno Stone (Safety, Baltimore Ravens) mit dem 219. Pick: Einer der besten Cover-Safeties der Klasse, der tief und im Slot verteidigen kann. Seine Combine war schwach, einen Absturz in Runde sieben hatte aber kaum jemand kommen sehen.
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Geno Stone (Safety, Baltimore Ravens) mit dem 219. Pick: Einer der besten Cover-Safeties der Klasse, der tief und im Slot verteidigen kann. Seine Combine war schwach, einen Absturz in Runde sieben hatte aber kaum jemand kommen sehen.
K.J. Hill (Wide Receiver, Los Angeles Chargers): Hill ist klein und kein Speedster, im Slot könnte er durch seine guten Hände und sein Route-Running aber früh eine Rolle in der NFL finden. Könnte bei den Chargers schon 2020 wichtige Snaps bekommen.
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K.J. Hill (Wide Receiver, Los Angeles Chargers): Hill ist klein und kein Speedster, im Slot könnte er durch seine guten Hände und sein Route-Running aber früh eine Rolle in der NFL finden. Könnte bei den Chargers schon 2020 wichtige Snaps bekommen.
Eno Benjamin (Running Back, Arizona Cardinals) mit dem 222. Pick: Ein Running Back als Steal - ja, das gibt es! Benjamin ist äußerst agil und ein sehr guter Pass-Catcher. Seine Power ist überschaubar, doch auch so passt er perfekt in Arizonas Scheme.
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Eno Benjamin (Running Back, Arizona Cardinals) mit dem 222. Pick: Ein Running Back als Steal - ja, das gibt es! Benjamin ist äußerst agil und ein sehr guter Pass-Catcher. Seine Power ist überschaubar, doch auch so passt er perfekt in Arizonas Scheme.
Kenny Willekes (Edge Defender, Minnesota Vikings) mit dem 225. Pick: Willekes ist kein herausragender Pass-Rusher, doch er spielt stets mit hoher Intensität und ist einer der besten Run-Defender der Klasse. In Runde sieben ist das toller Value.
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Kenny Willekes (Edge Defender, Minnesota Vikings) mit dem 225. Pick: Willekes ist kein herausragender Pass-Rusher, doch er spielt stets mit hoher Intensität und ist einer der besten Run-Defender der Klasse. In Runde sieben ist das toller Value.
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