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NFL: Fünf Fragen zum Trade von Rob Gronkowski zu den Tampa Bay Buccaneers

Rob Gronkowski spielt 2020 für die Tampa Bay Buccaneers in der NFL.

5. Was sind die Folgen des Gronk-Trades für die Patriots?

Pragmatisch betrachtet - der einzige Weg, wie Head Coach Bill Belichick irgendetwas betrachtet - haben die Patriots für einen Spieler, den sie essenziell nicht hätten einsetzen können, einen Viertrundenpick geschenkt bekommen. Von daher ist der Gronk-Trade für sie ein gutes Geschäft.

New England geht damit Stand Mittwochmorgen mit zwölf Picks in den Draft, sechs in den ersten vier Runden. Sehr viel Munition also für diverse Szenarien.

Die Patriots könnten all diese Picks nutzen, diverse Baustellen zu beackern. Tight End wäre eine solche. Seit Gronkowskis Rücktritt ist dies eine Position, die bei den Patriots unterdurchschnittlich besetzt ist und Brady im Vorjahr schon merklich Probleme bereitet hatte.

An Position 23 wäre vermutlich Tight End Cole Kmet von Notre Dame zu haben, wollen die Patriots also genau hier Verstärkung, ginge dies wohl direkt im Draft. Ein wirkliches Erstrunden-Talent gibt es unter den Tight Ends im diesjährigen Draft jedoch nicht.

Sie könnten jedoch auch versuchen, hochzutraden und vielleicht einen Quarterback verpflichten, der an 23 nicht zu haben wäre - etwa, falls Tua Tagovailoa tatsächlich etwas abrutscht. Die Tight-End-Position bliebe dann allerdings weiterhin eine Schwachstelle.

Grundsätzlich jedoch gibt es, sollte der 139. Pick nicht gerade zu einem Glücksgriff oder Trade führen, keine großen Konsequenzen für die Patriots, was dieses Gronk-Comeback betrifft. Er war bereits zuvor schon kein Thema mehr in der Teamplanung, sodass dieser Abgang nun keinen Einfluss haben wird.

Im stillen Kämmerlein allerdings dürfte es schon den einen oder anderen Verantwortlichen in Foxborough/MA - und selbstredend zahlreiche Fans - komisch vorkommen, sein Top-Offensiv-Duo des vergangenen Jahrzehnts nun in Rot und in Florida womöglich groß aufspielen zu sehen.

Doch so ist das Geschäft in der NFL.

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