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NFL

Team-Needs für Free Agency und Draft - Patriots, Bills, Jets und Dolphins: Die AFC East

SPOX blickt auf die Offseason-Team-Needs aller NFL Team - los geht's mit der AFC East.

 

New York Jets (7-9)

Die wichtigsten eigenen Free Agents: LT Kelvin Beachum, WR Robby Anderson, SCB Brian Poole, OG Alex Lewis.

Die größten Baustellen:

Offensive Line: Wenn man die Situation in der Jets-O-Line kurz zusammenfassen will, würde das in etwa so gehen: New Yorks Pass-Blocking war 2019 im Liga-Keller zu finden - und die beiden tendenziell besten Pass-Blocker werden Free Agent. Anders formuliert, die Jets müssen in die Offensive Line investieren, und zwar dringend.

Center und Guard, wo Kelechi Osemele und Ryan Kalil ihre Startplätze im Laufe der Saison abgeben mussten, wären die ersten Ansätze; und das auch nur, falls Beachum gehalten werden kann. Andernfalls klettert Left Tackle schnell die Prioritäten-Liste hoch. Adam Gase braucht eine gute Offensive Line, damit seine Offense eine Chance hat, das gilt auch für Sam Darnold.

Wide Receiver: Hier lässt sich nahtlos an den O-Line-Punkt anknüpfen: Die Jets hatten letztes Jahr mehr oder weniger zwei Lichtblicke im Receiving Corps: Jamison Crowder und Robby Anderson. Crowder ist ein sehr verlässlicher, produktiver Slot-Receiver, Anderson ist Free Agent. Sollten die Jets ihn nicht halten, würde der Bedarf noch deutlich größer; doch selbst falls Anderson bleibt, braucht es hier Upgrades.

Schluss mit Demariyus Thomas, Schluss damit, zu hoffen, dass Quincy Enunwa eine Nummer 1 werden kann: Wenn Darnold und Gase Erfolg haben sollen, brauchen sie bestmögliche Umstände. Dazu gehört ein deutlich besseres Receiving Corps.

Outside Cornerback: Das Thema zieht sich auch hier durch - der beste Spieler einer wackligen Positionsgruppe wird Free Agent. Die Jets sollten unbedingt versuchen, Slot-Cornerback Brian Poole zu halten - und könnten dennoch zusätzlich in zwei neue Starter investieren. Darryl Roberts, Nate Hairston und die einstige große Free-Agency-Verpflichtung Trumaine Johnson, das sollten nicht die Optionen für die Outside-Corner-Plätze sein.

Edge-Rush: Jordan Jenkins und Tarell Basham waren letztes Jahr die beiden gefährlichsten Jets-Edge-Rusher, mit etwas Galgenhumor könnte man auch sagen: Safety Jamal Adams ist der beste Pass-Rusher New Yorks. Edge-Rush ist seit einer gefühlten Ewigkeit ein Need bei den Jets, das Experiment mit Drittrunden-Pick Jachai Polite war vorüber, ehe es wirklich begonnen hatte.

Mögliche Team-Fits: Die Jets wollen (und müssen?) unter Adam Gase jetzt angreifen, auch um alles zu versuchen, während Sam Darnold unter dem günstigen Rookie-Vertrag spielt. Hier könnten sich also erfahrene, kurzzeitigere Lösungen anbieten. Wie etwa ein Chris Harris, der die Broncos mutmaßlich verlassen wird. Auch der gerade in Chicago entlassene Prince Amukamara würde die Secondary stabilisieren. Baltimores Jimmy Smith könnte ebenfalls eine Option sein.

Alle drei sind je mindestens 31 Jahre alt und werden keine Monster-Verträge verlangen, wären aber immense Upgrades für die Jets-Secondary. Die würde man auch in der Offensive Line finden, beispielsweise mit Joe Thuney oder Graham Glasgow, sollten die Lions den flexiblen Interior-O-Liner ziehen lassen.

Und selbst die alljährliche Edge-Rusher-Baustelle könnte Gang Green in der Free Agency womöglich angehen, falls Dante Fowler (Rams), Yannick Ngakoue (Jaguars) oder - ein Preisregal darunter - ein Spieler wie Robert Quinn (Cowboys) auf den Markt kommt.

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