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NFL

Week 14 Recap: Saints vs. 49ers mit Spiel des Jahres - Patriots unterliegen Chiefs

Von SPOX
Bei SPOX verpasst ihr Nichts zu Woche 14 in der NFL!

Cleveland Browns (6-7) - Cincinnati Bengals (1-12)

Ergebnis: 27:19 (7:6, 7:7, 10:3, 3:3) BOXSCORE

  • Es war nicht schön und es war mitnichten ein offensiver Befreiungsschlag - im Endeffekt aber erledigten die Browns zuhause gegen Cincinnati eine Pflichtaufgabe gegen einen Division-Rivalen. Auch weil die Defense kritische Plays setzte: Ein 61-Yard-Pick-Six durch Denzel Ward sorgte, kurz nachdem Mayfield (11/24, 192 YDS, 2 INT) selbst eine Interception - die allerdings nicht auf sein Konto ging - verzeichnet hatte, für die ersten Browns-Punkte.
  • In der zweiten Hälfte hielt die Browns-Defense Cincinnati tief in der eigenen Hälfte auf ein Field Goal und beim nächsten Drive endete der Bengals-Drive nach 16 Plays und 74 Yards mit einem Turnover on Downs. Diese Stops und kritischen Turnover waren auch nötig - denn Clevelands Passing-Offense war auch gegen die Bengals-Secondary weit von einem konstanten Rhythmus entfernt.
  • Mayfield hatte, auch bei Turnovern, abermals Pech mit fallengelassenen Pässen, doch abgesehen von Jarvis Landry gibt es derzeit kaum konstante Production aus dem Receiving Corps. Das betrifft auch Odell Beckham, um den es im Vorfeld der Partie abermals Gerüchte gab, wonach er Cleveland angeblich verlassen will. Im Endeffekt war es das Run Game, das die Browns zurück ins Spiel brachte.
  • Doch auch die Bengals konnten den Ball über Joe Mixon (23 ATT, 146 YDS, TD) ungewöhnlich stark laufen; auch die Bengals allerdings hatten im Passspiel Probleme. Die Story dieses Spiels im Nachhinein könnte aber eine Aussage von Mayfield sein - angesprochen auf die Leistenverletzung von Beckham, die ebenfalls vor dem Spiel publik geworden war und nach der Saison eine Operation erfordern wird, stellte Beckham den eigenen medizinischen Stab an den Pranger. Man hätte, so Mayfield, die OP bereits im Training Camp angehen müssen, damit Beckham auf 100 Prozent kommt. Mayfield äußerte sich anschließend auf Social Media nochmals zu dem Vorfall.

Green Bay Packers (10-3) - Washington Redskins (3-10)

Ergebnis: 20:15 (14:0, 0:6, 3:3, 3:6) BOXSCORE

  • Wer einen klaren, souveränen Packers-Sieg über vier Viertel erwartet hatte, wurde ähnlich wie in der Vorwoche im Spiel gegen die Giants enttäuscht. Zwar stand am Ende der Sieg, doch viel länger als Packers-Fans lieb sein kann waren die Redskins in diesem Spiel in Schlagdistanz. Zu Beginn des Schlussviertels war es gerade einmal eine 8-Punkte-Führung für die Hausherren
  • Dabei fing es für Green Bay gut an. Rodgers (18/28, 195 YDS, TD) und die Offense legten früh mehrere Big Plays hin, die Tight Ends waren schnell gut eingebunden und in der Red Zone gab es frühe Touchdowns. Nachdem beide Offenses je drei Drives hinter sich hatten, führte Green Bay 14:0, Washington hatte merkliche Probleme in Pass-Protection und alles schien bereitet für den in Lambeau erhofften deutlichen Heimsieg.
  • Dann aber schlief das Spiel ein wenig ein, zumindest was Green Bays Offense anging. Washington legte seinen ersten Touchdown-Drive hin, die Packers kamen über das Passspiel nicht mehr zu den explosiven Plays und auch nicht zu konstanter Offense; besser lief es, als die Packers vermehrt auf das Run Game setzten. Aaron Jones (16 ATT, 134 YDS, TD) hatte ein eindrucksvolles Spiel, dennoch gelangen Green Bay nach der Halbzeitpause nur zwei Field Goals.
  • Washington kam dadurch spät so gefährlich nahe, dass ein erfolgreicher Onside Kick etwas über eine Minute vor dem Ende einen Game-Winning-Drive ermöglicht hätte. Doch Davante Adams sicherte den Ball und die Packers konnten in die Victory Formation gehen. Washington wartet weiter seit 1988 auf einen Sieg in Lambeau Field.

Minnesota Vikings (9-4) - Detroit Lions (3-9-1)

Ergebnis: 20:7 (7:0, 10:0, 0:0, 3:7) BOXSCORE

  • Am Ende der ersten Hälfte stand eine 17:0-Führung für die Hausherren - zwischenzeitlich hatte man mehrfach den Eindruck, dass diese Führung deutlicher aussehen müsste. Minnesota spielte in seiner Rolle als klarer Favorit in jeder Hinsicht über weite Strecken extrem konservativ. Das Play Action Passspiel klappte sehr gut, so kam auch der erste Touchdown der Partie zustande. Ansonsten aber setzte man stark auf den Run und war scheinbar zufrieden damit, das Spiel in die Hände der eigenen Defense zu legen.
  • Es war auch nicht so, als würde das nicht funktionieren: Der Pass-Rush setzte Rookie David Blough (24/40, 205 YDS, TD, 2 INT) konstant unter Druck, Minnesota hatte bereits in der ersten Hälfte vier Sacks und dabei 36 Yards Raumverlust erzielt - die Lions auf der anderen Seite standen zur Pause bei einem Raumgewinn von 59 Passing Yards. Danielle Hunter alleine hatte drei Sacks nach zwei Vierteln. Und dennoch brauchte es nach einem späten Lions-Field-Goal-Fehlschuss einen 44-Yard-Pass zu Diggs, gefolgt von einem kurzen Cook-TD-Run, um zur Halbzeitpause eine etwas beruhigende Führung aufs Scoreboard zu bringen.
  • Das war es dann jedoch auch weitestgehend für die Vikings-Offense, die in der zweiten Hälfte weiter rein auf Sicherheit bedacht schien. Und die Lions-Offense? An Thanksgiving hatte Blough noch die Bears-Defense überrascht, davon war dieses Mal nicht viel zu sehen. Vielmehr wirkte er in der Pocket deutlich verlorener und hatte große Probleme mit der Vikings-Defense. Seine Interception im dritten Viertel war ein absurder Overthrow. Der Touchdown-Pass nach dem mit Abstand besten Drive kam zu spät.
  • Erwähnenswert noch aus Sicht der Hausherren: Minnesotas große Schwachstelle sind die Outside Cornerbacks, diese Baustelle könnte für die Vikings in den Playoffs besonders teuer werden. Offensichtlich will Coach Mike Zimmer bis dahin noch an seiner Secondary arbeiten - Minnesota rotierte konstant seine Outside-Cornerbacks durch; Xavier Rhodes, Mike Hughes und Trae Waynes fanden sich alle mal auf dem Feld, mal auf der Bank wieder.

Tampa Bay Buccaneers (6-7) - Indianapolis Colts (6-7)

Ergebnis: 38:35 (14:10, 7:17, 7:8, 10:0) BOXSCORE

  • Für Indianapolis bleibt es derzeit Woche für Woche bereits eine schwere Aufgabe, auf den Skill-Positions zumindest einigermaßen für individuelle Gefahr zu sorgen. Für Eric Ebron ist die Saison beendet, T.Y. Hilton fiel erneut aus. Immerhin aber kehrten Marlon Mack und Parris Campbell in Tampa Bay zurück - und das Duell zweier Teams, die im Endeffekt vermutlich beide nichts mit den Playoffs zu tun haben werden, wurde zumindest vor allem eines: unterhaltsam.
  • Jameis Winston (33/45, 456 DS, 4 TD, 3 INT) lieferte ein Spiel ab, das quasi ein Sinnbild seiner ganzen Karriere darstellte: Er hatte - teilweise absurde, wenngleich zumindest eine stark von Linebacker Darius Leonard mit einem angetäuschten Rush gespielt war - mehrere üble Picks über die Mitte, darunter ein Pick Six von Leonard. Er warf zum dritten (!) Mal dieses Jahr beim ersten Wurf eine Interception. Doch er lieferte eben auch die Big Plays, wenngleich Tampa infolge zweier Turnover schnell erstmal 0:10 hinten lag.
  • Ein 10-Play-Drive über 75 Yards endete in der Endzone, Winstons nächster Pass war ein 61-Yard-Touchdown auf Mike Evans, der Desir davongelaufen war - sich dabei allerdings am Oberschenkel verletzte und nicht mehr zurückkam. Nach seinem Pick Six legte Winston einen weiteren Touchdown-Drive vor der Halbzeitpause nach, und als Winston nach einer kurzen Verletzungspause aufgrund einer Handverletzung nach der Halbzeit zurückkam, ließ er prompt den nächsten Touchdown folgen.
  • Es war also ein Spiel, in dem Big Plays gefragt waren; die angeschlagenen Colts konnten nicht ausreichend schritthalten. Natürlich gab es einzelne Big Plays und Brissett (19/36, 251 YDS, 2 TD; 4 ATT, 26 YDS) lieferte eines seiner besten Saisonspiele ab. Doch in der zweiten Hälfte kam zu wenig von der Offense. Aus Winstons dritter Interception folgte ein Drive mit -4 Yards und einem verschossenen Field Goal, zum Abschluss gab es das Turnover on Downs. Die Big Plays der Bucs machten letztlich den Unterschied aus, am Ende sogar auch noch im Run Game.

Atlanta Falcons (4-9) - Carolina Panthers (5-8)

Ergebnis: 40:20 (3:, 10:10, 17:0, 10:10) BOXSCORE

  • Kein Duell war im Vorfeld dieses Spieltags schwieriger einzuschätzen. Für Carolina war es das erste Spiel nach der Entlassung des langjährigen Head Coachs Ron Rivera, neben Quarterback Cam Newton fiel unter anderem auch Tight End Greg Olsen in der Offense aus. Atlanta derweil könnte in puncto Trainerentlassung bald nachziehen - vor drei Wochen hatte die Falcons-Defense und insbesondere Der Pass-Rush das direkte Duell komplett dominiert.
  • Es entwickelte sich dann auch eine Partie mit vielen Fehlern, zumindest aufseiten der Panthers. Kyle Allen (27/40, 288 YDS, TD, 2 INT) hatte mehrfach Turnover-Glück, und defensiv häuften sich nach einer Weile die Coverage Busts. Matt Ryan (20/34, 313 YDS, 2 TD) fand Julio Jones mehrfach zu Big Plays, Atlanta konnte den Ball gegen die schwache und zusätzlich durch Verletzungen dezimierte Panthers-Run-Defense sogar einigermaßen laufen.
  • So entwickelte sich eine zunehmend einseitige Partie, in der Atlanta immer weiter davonzog - ein 93-Yard-Touchdown von Ryan auf Zaccheaus war die Vorentscheidung, danach entglitt den Panthers das Spiel immer mehr.
  • Direkt beim folgenden Kickoff verloren die Panthers den Ball via Fumble, Allens Interception wenig später sorgte für weitere Falcons-Punkte und obwohl Calvin Ridley verletzt raus musste, fielen Carolinas Defense keine Antworten mehr ein. Die Panthers sind mit der Niederlage auch offiziell aus dem Playoff-Rennen eliminiert.

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