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NFL Week 12 Roundup: Patriots gewinnen Defensiv-Schlacht gegen Cowboys - Verrücktes Finish für Saints

Von SPOX
Stephon Gilmore überragte beim Sieg der Patriots über die Cowboys.
© getty
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Buffalo Bills (8-3) - Denver Broncos (3-8)

Ergebnis: 20:3 (3:0, 3:0, 7:3, 7:0) BOXSCORE

  • Der zweite deutliche Sieg in Folge für die Bills, die weiter auf bestem Wege sind, trotz einiger schwieriger ausstehender Partien ein Playoff-Ticket zu buchen. Gegen Denver war es insbesondere Buffalos Defense, die den Weg zu diesem ungefährdeten Heimsieg ebnete.
  • Broncos-Quarterback Brandon Allen (10/25, 82 YDS, INT; 2 ATT, 8 YDS) wirkte weitestgehend verloren und sah kein Land gegen eine sehr gute Bills-Secondary. Auch Courtland Sutton (1 REC, 27 YDS) konnte dieses Mal nicht so dominieren wie noch gegen die Vikings und selbst im Run Game (17 ATT, 85 YDS) knackte Denver die 100-Yard-Marke nicht.
  • So reichte den Bills eine durchschnittliche Leistung der eigenen Offense. Die ersten beiden, jeweils sehr langen, Drives endeten lediglich in Field Goals, Nummer drei dann mit einer Interception von Josh Allen (15/25, 185 YDS, 2 TD, INT; 9 ATT, 56 YDS), als er seinen Receiver deutlich überwarf. Doch Buffalo hatte hier Spielraum für Fehler, und als Allen schließlich nach der Halbzeitpause Beasley komplett offen über die Mitte zum Touchdown fand, war das bereits die Vorentscheidung. Ein schneller TD-Drive nach einem guten Punt-Return machte endgültig den Deckel drauf.
  • Doch wurde in diesem Spiel auch Geschichte geschrieben: Frank Gore überholte mit einem 6-Yard-Run im Schlussviertel Barry Sanders und steht jetzt auf Platz 3 der All-Time Rushing-Yard-Liste. Zur Spitze fehlen aber noch rund 1.500 Yards auf Walter Payton sowie rund 3.000 auf Emmitt Smith.

Tennessee Titans (6-5) - Jacksonville Jaguars (4-7)

Ergebnis: 42:20 (0:0, 7:3, 28:8, 7:9) BOXSCORE

  • Die Jaguars erlebten im dritten Viertel ihr blaues Wunder. In knapp sechs Minuten kassierten sie vier Touchdowns und gaben damit das Spiel komplett aus der Hand. Los ging es mit einem 1-Yard-Touchdown-Pass auf Offensive Tackle Dennis Kelly, der als Extra-Tight-End aufgestellt war. Derrick Henry lief für einen 74-Yard-Touchdown und legte kurz darauf noch einen 7-Yard-Score nach. Dazwischen lag ein Fumble der Jaguars beim Kick-Off. Zudem fand Ryan Tannehill noch A.J. Brown für einen 65-Yard-TD.
  • Zwischen Henrys (19 CAR, 159 YDS, 2 TD) Touchdowns lagen ganze 16 Sekunden an offizieller Spielzeit. Das war die drittkürzeste Zeit zwischen zwei Scores in den vergangenen 30 Jahren. Lediglich Shaun Alexander (9 Sekunden, 2002) und LaDainian Tomlinson (15 Sekunden, 2006) benötigten weniger Zeit.
  • Tannehill (14/18, 259 YDS, 2 TD / 2 RUSH TD) eröffnete das Scoring im Spiel mit einem 21-Yard-Touchdown-Lauf und legte vierten Viertel noch einen Score drauf. Damit gelang ihm Besonderes: Mit 2 Rushing Touchdowns und 2 Touchdown-Pässen ist er der erste Titans-Quarterback, dem dies gelang, seit Steve McNair 2001. Auch Letzterer schaffte dies gegen Jacksonvielle.
  • Die 28 Punkte, die Tennessee im dritten Viertel erzielte, sind die meisten in einem Viertel für die Franchise seit 1991 - damals gelangen den Houston Oilers 28 Punkte Punkte im zweiten Viertel gegen Denver.

New England Patriots (10-1) - Dallas Cowboys (6-5)

Ergebnis: 13:9 (7:0, 3:6, 0:0, 3:3) BOXSCORE

  • Die Top-Defense der NFL hat die Top-Offense der NFL geschlagen. Die Patriots profitierten dabei gerade zu Beginn von Fehlern der Cowboys. Zuerst vergaben diese ein 46-Yard-Field-Goal durch Brett Maher, dann blockten die Patriots einen Punt, woraufhin Tom Brady Rookie N'Keal Harry für dessen ersten NFL-Touchdown fand - Harry ist damit der 75. Spieler, der einen TD-Pass von Brady in der NFL gefangen hat. Nach einer Interception von Stephon Gilmore erhöhte New England durch ein Field Goal von Nick Folk auf 10. Anschließend gab es auf beiden Seiten nur noch Field Goals.
  • Das Wetter spielte eine große Rolle. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, starkem Wind und strömendem Regen verunglückten zahlreiche Pässe. Zudem waren Field Goals Richtung Nordseite des Gillette Stadiums ein Problem: Folk vergab zwei seiner drei Kicks in die Richtung, Maher seinen einzigen.
  • Das Duell zwischen Cowboys-Wide-Receiver Amari Cooper und Patriots-Cornerback Gilmore ging eindeutig an den All-Pro-Corner: Gilmore fing eine Interception, die in die Richtung von Cooper geworfen wurde und hielt Cooper ohne jeglichen Catch im Spiel (2 Targets). Das war Cooper zuvor in seiner Karriere nur dreimal passiert - zuletzt im Oktober 2018 in Diensten der Raiders gegen die Seahawks. Gilmore wiederum hat nun zum dritten Mal in dieser Saison keinen Catch in einem Spiel zugelassen. Zuletzt gab er einen Catch in Baltimore in Woche 9 ab.
  • Durch diesen Sieg haben die Patriots zum 17. Mal in Serie mindestens zehn Spiele in einer Saison gewonnen. Das ist ein neuer NFL-Rekord. Zudem gewannen sie ihr 21. Heimspiel in Serie, was ein neuer Franchise-Rekord ist.

San Francisco 49ers (10-1) - Green Bay Packers (8-3)

Ergebnis: 37:8 (10:0, 13:0, 7:8, 7:0) BOXSCORE

Los Angeles Rams (6-5) - Baltimore Ravens (9-2)

Ergebnis: 6:42 (0:14, 6:14, 0:7, 0:7) BOXSCORE

Houston Texans (7-4) - Indianapolis Colts (6-5)

Ergebnis: 20:17 (0:0, 10:10, 3:7, 7:0) BOXSCORE