Suche...
NFL

Free Agency Needs - die größten Baustellen der NFC-Teams

SPOX blickt auf die größten Baustellen aller 16 NFC-Teams.

Anm. d. Red.: Die Cap Space Zahlen der Teams stammen von Spotrac vom 2.3.2019 und beinhalten bereits die diesjährigen Draft-Picks der Teams, prognostiziert anhand der jeweiligen Draft-Slots.

Free Agency Needs: NFC West

Los Angeles Rams (13-3)

  • Cap Space: 22,8 Mio. Dollar
  • Erstrunden-Picks: 1 (No. 31)
  • Größte Needs: Edge, D-Line, LB

Bei den Rams wird sehr viel davon abhängen, welche ihrer eigenen Free Agents sie halten - denn hier ist L.A. durchaus prominent besetzt. Es beginnt beim Prunkstück der letzten Jahre, der Offensive Line: Guard Rodger Saffold hat angedeutet, dass er für die Rams auch einen kleinen Rabatt akzeptieren würde, können sich beide Seiten einigen? Defensiv ist der größte Name Ndamukong Suh, hier stellt sich aber womöglich auch eine strukturelle Frage: Wollen die Rams (wieder) in einen zweiten dominanten Interior-D-Liner neben Aaron Donald investieren, oder geht der Blick eher Richtung Edge-Rusher? Auch hier wird L.A. mit Dante Fowler wohl einen Starter verlieren, worauf legen die Rams den Fokus? Linebacker ist zudem eine generelle Problemzone, bereits über große Teile der vergangenen Saison und dahinter ist Free Safety Lamarcus Joyner Free Agent.

Seattle Seahawks (10-6)

  • Cap Space: 33,3 Mio. Dollar
  • Erstrunden-Picks: 1 (No. 21)
  • Größte Needs: O-Line, CB

Mit J.R. Sweezy und D.J. Fluker sind zwei Starting-Guards aus der Vorsaison Free Agents, auch Swing-Tackle George Fant könnte als Restricted Free Agent gehen. Nachdem Seattles Line in der vergangenen Saison endlich merkliche Verbesserungen an den Tag gelegt hatte, laufen die Seahawks Gefahr, wieder Schwachstellen zu bekommen. Stichwort Schwachstelle: Hier ist auch die Defense zu nennen. Frank Clark wird via Franchise Tag gehalten, doch kann Seattle auch K.J. Wright halten? Andernfalls würde der Linebacker-Spot neben Bobby Wagner ein ernsthaftes Thema werden. Ein weiterer potentiell schwerwiegender Free Agent ist Slot-Corner Justin Coleman, der vielleicht Seattles bester Cover-Corner insgesamt letztes Jahr war. Kann man Coleman halten? Ihn adäquat zu ersetzen wird schwer, und dann muss man sich zudem die Frage stellen, ob man seinen Outside-Cornerbacks, allen voran Tre Flowers, mehr Konkurrenz geben will.

San Francisco 49ers (4-12)

  • Cap Space: 68,9 Mio. Dollar
  • Erstrunden-Picks: 1 (No. 2)
  • Größte Needs: Edge, WR, LB

Seit Jahren schon suchen die 49ers einen Edge-Rusher, fanden im Draft allerdings konstant nur Interior Linemen. Gelingt es ihnen, einen der großen Namen dieser Free Agency an Land zu ziehen? Das könnte dieser Defense auf einen Schlag ein komplett anderes Gesicht verleihen. Inside Linebacker ist eine Baustelle, seitdem sich die Niners von Reuben Foster getrennt haben; es braucht einen Partner für Fred Warner. Und auch im Wide Receiver Corps wird San Francisco etwas machen: Marquise Goodwin ist gesetzt und die Niners-Verantwortlichen hoffen, dass Dante Pettis an den Vorjahres-Hype anknüpfen kann, der infolge seiner Verletzung ein wenig auf Eis gelegt wurde. Sein gutes letztes Saison-Drittel gibt hier Hoffnung, doch nachdem sich die Niners schon von Pierre Garcon getrennt haben, scheint es klar, dass hier noch investiert werden wird. Womöglich auch doch mit einem Trade für Antonio Brown, wenngleich die Niners-Verantwortlichen hier bei der Combine sehr bewusst auf die Euphorie-Bremse traten.

Arizona Cardinals (3-13)

  • Cap Space: 38,2 Mio. Dollar
  • Erstrunden-Picks: 1 (No. 1)
  • Größte Needs: O-Line, WR, LB

Die Cardinals sind eines der vielen Teams, das dringend in die Offensive Line investieren muss - in Arizonas Fall ist dieses Investment vermutlich dringender als bei nahezu jeder anderen Franchise. Nur Deshaun Watson (44,7 Prozent seiner Dropbacks) und Josh Allen (43,4 Prozent) standen häufiger unter Druck als Josh Rosen (40,4 Prozent), und auch wenn Verletzungen - Arizona verlor im Laufe des Jahres alle Starter sowie mehrere Backups in der Line - dabei fraglos eine Rolle spielten: Die Cardinals müssen mehrere Spots adressieren. Namentlich in jedem Fall Right Tackle und Left Guard. Auch Outside-Receiver ist ein Fragezeichen, so gut man im Slot mit Christian Kirk und Larry Fitzgerald auch aufgestellt ist. Den zweiten Cornerback-Spot hoffen die Cards durch die Verpflichtung von Robert Alford adressiert zu haben, Linebacker aber war im Vorjahr ebenfalls ein großes Problem. Hier könnte Deone Bucannon gehen. In der Defensive Line sind zudem mit Golden, Mayowa und Gunter drei (Co-)Starter Free Agents.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung