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NFL: Alliance of American Football - so lief der Start

Christian Hackenberg erlebte einen Horror-Start in die AAF.
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Divisions, Stadien, Gehalt, Playoffs - so funktioniert die AAF

Offiziell angekündigt wurde die AAF am 20. März 2018, die ursprüngliche Idee stammt von Filmemacher Charlie Ebersol. Er hat sich mit Bill Polian, Troy Polamalu und J.K. McKay NFL-Prominenz für seine Beratung, für das Netzwerk und für die öffentliche Aufmerksamkeit geholt.

Ein großer Unterschied zu vielen anderen Konkurrenz-Ligen zur NFL? Die AAF will genau das nicht sein. Eher erhält sie den Anstrich einer Entwicklungsliga, einer Komplementär-Liga zur NFL, um vor allem Spielern, die für den Sprung in die NFL noch nicht ganz bereit sind, eine Bühne zu bieten, die nicht mit dem NFL-Spielplan kollidiert und die im Idealfall ein zusätzlicher Talent-Pool für die NFL sein kann.

Co-Gründer Polian brachte es ganz konkret mit zwei Positionsgruppen auf den Punkt: "Wir entwickeln Quarterbacks nicht auf die Art und Weise, wie wir es sollten. Und wir entwickeln Offensive Linemen nicht auf die Art und Weise, wie wir es sollten." Etabliert sich die AAF, könnte das ihre Identität werden: Ein Talent-Pool und eine Testwiese für Regeländerungen.

Die Verträge der Spieler sind dabei einheitlich. Jeder Spieler erhält einen Dreijahresvertrag mit einem Gehalt in Höhe von 70.000 Dollar im ersten, 80.000 Dollar im zweiten und 100.000 Dollar im dritten Jahr.

Davon ist nichts garantiert und jeder Vertrag hat eine automatische Ausstiegsklausel, wenn der Spieler ein NFL-Angebot hat. Das gilt nicht für andere Ligen wie die CFL oder die 2020 startende XFL. Eine weitere Besonderheit: Wer ein Jahr in der Liga spielt, erhält ein einjähriges Stipendium für den zweiten Bildungsweg. Zudem gibt es Boni-Zahlungen.

Die Saison mit den acht Teams erstreckt sich über zehn Spieltage, woraus vier Playoff-Teams hervorgehen. Das Championship Game wird Ende April im Sam Boyd Stadium bei Las Vegas ausgetragen.

AAF: So sehen die zwei Divisions aus

Eastern Conference
TeamStadtHead Coach
Atlanta LegendsAtlanta, GeorgiaKevin Coyle
Birmingham IronBirmingham, AlabamaTim Lewis
Memphis ExpressMemphis TennesseeMike Singletary
Orlando ApollosOrlando, FloridaSteve Spurrier
Western Conference
TeamStadtHead Coach
Arizona HotshotsTempe, ArizonaRick Neuheisel
Salt Lake StallionsSalt Lake City, UtahDennis Ericson
San Antonio CommandersSan Antonio, TexasMike Riley
San Diego FleetSan Diego, KalifornienMike Martz

AAF: Wo spielen die acht Teams?

  • Arizona Hotshots: Sun Devil Stadium, 57.078 Plätze
  • Atlanta Legends: Georgia State Stadium, 24.333 Plätze
  • Birmingham Iron: Legion Field, 71.594 Plätze
  • Memphis Express: Liberty Bowl Memorial Stadium, 58.325 Plätze
  • Orlando Apollos: Spectrum Stadium, 44.206 Plätze
  • Salt Lake Stallion: Rice-Eccles Stadium, 45.807 Plätze
  • San Antonio Commanders: Alamodome, 64.000 Plätze
  • San Diego Fleet: SDCCU Stadium, 70.561 Plätze
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