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NFL

Fully Charged

Philip Rivers und die Chargers geben momentan den Ton in der NFL an
© getty

9. Philadelphia Eagles (4-1)

(Giants, @Cardinals, @Texans, Panthers)

Und da ist schon das nächste Team, bei dem man trotz hervorragender Bilanz die Augen etwas zukneift, eine Grimasse zieht, den Kopf etwas wippt und sagt: "Jaaaaaa... ich weiß nicht." Die Offensive Line ist angesichts der vielen Verletzungen ein einziger Schweizer Käse, Shady McCoy kommt dementsprechend nicht zum Zug - und Nick Foles hat mehr Turnover als Touchdowns auf dem Konto. Angesichts dieser Probleme sind vier Siege dann wieder top. "Kellyball" - die Kunst, irgendwie dann doch zu gewinnen. Vor allem dank der Special Teams.

10. New England Patriots (3-2)

(@Buffalo, Jets, Bears, Broncos)

"Selbst das feinste Schwert wird irgendwann rosten, wenn es in Salzwasser getaucht ist." Bezog sich Sun Tzu hierbei auf Tom Brady? Der sah in den ersten vier Wochen ganz schön angerostet aus - doch dann folgte die Explosion gegen die Bengals. Auf einmal ist der Optimismus im Patriots-Lager förmlich mit Händen zu greifen, alles scheint möglich. Wir konstatieren: Die Anlagen für dominante Auftritte gegen Top-Gegner sind immer noch vorhanden. Es liegt an Bill Belichick, sie Woche für Woche herauszukitzeln. Oder im Bundesliga-Sprech: Darauf kann man aufbauen!

11. Arizona Cardinals (3-1)

(Redskins, @Raiders, Eagles, @Cowboys)

Liebe Cardinals-Fans, sehen wir es doch einmal so: Angesichts dieser Verletzungs-Epidemie drei Siege aus vier Partien gegen San Diego, die Giants, die Niners und die Broncos - alles andere als Fallobst - da kann man doch mehr als zufrieden sein. Der Traum von der Postseason lebt. Allerdings ist gerade die QB-Situation mehr als bitter: Wenn weder Carson Palmer noch Drew Stanton in den nächsten Tagen fit werden, hilft wohl nicht einmal der so freundlich dreinblickende Spielplan.

12. New York Giants (3-2)

(@Eagles, @Cowboys, Colts, @Seattle)

So kann's gehen in der National Football League: Vor drei Wochen waren die Giants noch ein Kandidat für die Top 30, jetzt kratzen sie an den Top Ten. Das ist einerseits der Offense geschuldet, die das neue Konzept mit kurzen, schnellen Pässen von Eli Manning endlich verinnerlicht hat, zum anderen den schon acht Interceptions der Defense - Liga-Höchstwert. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob der Aufschwung vor allem den Gegnern geschuldet war: Das Programm wird mörderisch.

13. Baltimore Ravens (3-2)

(@Buccaneers, Falcons, @Bengals, @Steelers)

In Indianapolis kann man zwar verlieren, aber die Ravens werden sich ärgern, denn angesichts der vier Colts-Turnover war durchaus mehr drin. So fällt unterm Strich vor allem die fehlende Konstanz auf: Stark gegen Pittsburgh, mäßig in Cleveland, gut gegen die Panthers, dann wieder unter den eigenen Möglichkeiten. Will man die Division gewinnen, muss vor allem die Passing Defense eine Schippe drauflegen: Nur Platz 27 in der Liga.

14. Detroit Lions (3-2)

(@Vikings, Saints, @Falcons, Dolphins)

Laserpointer-Attacken? Kiesel im Schuh? Unbequeme Passatwinde? Irgendeine Erklärung muss es doch geben für die erbärmliche Vorstellung der Lions-Kicker in dieser Saison: vier von zwölf bisher! Die Unterschrift des aus Denver geschassten Matt Prater sollte da Abhilfe schaffen. Bitter: Sowohl Calvin Johnson als auch Reggie Bush verletzten sich gegen die Bills und könnten erst einmal ausfallen. Glück im Unglück: Die kommenden Gegner wären vielleicht auch ohne die beiden Stammkräfte zu schlagen - wenn Prater den Lions-Trend umkehren kann.

15. Pittsburgh Steelers (3-2)

(@Browns, Texans, Colts, Ravens)

Big Ben spielt eine ordentliche Saison, das Running-Back-Duo Bell/Blount überzeugt, die Defense ist guter Liga-Durschnitt. Wie um alles in der Welt kann man dann bitte gegen Tampa verlieren und von den Jaguars an den Rand einer Pleite getrieben werden? Steelers-Fans dürfen auch in den kommenden Wochen mit einer Menge Höhen und Tiefen rechnen, dank eines überschaubaren Restprogramms sollte man aber bis zum Ende um die Playoffs mitkämpfen.

16. Carolina Panthers (3-2)

(@Bengals, @Packers, Seahawks, Saints)

Den Panthers wurde vor der Saison fast unisono ein Absturz prophezeit - doch nach dem ersten Monat führt man die NFC South schon wieder an. Das liegt ganz sicher nicht am Running Game, welches nicht einmal 75 Yards zu Stande bringt. Auch Cam Newton hat in seinen vier Einsätzen noch kein Feuerwerk abgebrannt. Wenn man also weiter auf Platz eins stehen will, ist die Defense gefordert. Die zeigte in Halbzeit zwei gegen Chicago, was in ihr steckt, angesichts der kommenden Aufgaben kann man ihr nur weiterhin viel Glück wünschen.

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