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NFL

Deja-Vu im Candlestick Park

Von Sven Kittelmann
Die 49ers lieferten sich mit Green Bay einen Schlagabtausch mit Playoff-Charakter
© getty

Jacksonville Jaguars (0-1) - Kansas City Chiefs (1-0) 2:28 (2:14, 0:7, 0:0, 0:7)

QB: Blaine Gabbert (16/35, 121 YDS, 2 INT) - Alex Smith (21/34, 173 YDS, 2 TD, 1 FUM)

RB: Maurice Jones-Drew (15 CAR, 45 YDS) - Jamaal Charles (16 CAR, 77 YDS, 1 TD)

WR: Cecil Shorts (3 REC, 40 YDS) - Dexter McCluster (3 REC, 43 YDS)

Die Jacksonville Jaguars haben die in sie gesetzten schlechten Erwartungen am ersten Spieltag der NFL mit einem 2:28 gegen die Kansas City Chiefs bestätigt. Die einzigen Punkte der Jaguars resultierten dabei aus einem geblockten Punt durch Mike Thomas, der durch die Chiefs-Endzone zum dritten Safety der frühen Sonntagsspiele flog.

Danach bestätigten die Chiefs und besonders deren neuer Quarterback Alex Smith die in sie gesetzten Hoffnungen nach einer desolaten 2:14-Saison. Smith bediente Donnie Avery und Junior Hemingway noch im ersten Viertel zu Touchdowns in der Endzone.

Zur Halbzeit hatte Running Back Jamaal Charles mit seinem Lauf zum 21:2 die Partie fast schon in trockene Tücher gebracht. Der Interception Return Touchdown von Tamba Hali aus zehn Yards sorgte schließlich für die endgültige Entscheidung zu Beginn des vierten Viertels.

Carolina Panthers (0-1) - Seattle Seahawks (1-0) 7:12 (0:0, 7:3, 0:3, 0:6)

QB: Cam Newton (16/23, 125 YDS, 1 TD) - Russell Wilson (25/33, 320 YDS, 1 TD, 1 FUM)

RB: DeAngelo Williams (16 CAR, 76 YDS) - Marshawn Lynch (17 CAR, 43 YDS)

WR: Steve Smith (6 REC, 51 YDS, 1 TD) - Doug Baldwin (7 REC, 91 YDS)

Mit einem späten Touchdown im letzten Viertel hat Quarterback Russell Wilson den Seattle Seahawks schließlich doch noch zu einem 12:7-Auswärtssieg bei den Carolina Panters verholfen. Das Spiel erwies sich dabei über weite Strecken als zähe Angelegenheit. Zunächst wechselten sich die Mannschaften mit Punts ab, ehe ein Field Goal von Steven Hauschka für die Seahawks und ein Touchdown-Pass von Panthers-Quarterback Cam Newton die ersten Punkte auf die Anzeigetafel brachten.

Newtons Pass auf Steve Smith sollte jedoch der einzige Punktbringer für die Panthers sein, die durch einen Fumble an der gegnerischen Acht-Yard-Linie durch DeAngelo Williams die Möglichkeit zum Sieg in ihrem letzten Spielzug herschenkten.

Chicago Bears (1-0) - Cincinnati Bengals (0-1) 24:21 (7:7, 3:7, 7:7, 7:0)

QB: Jay Cutler (21/33, 242 YDS, 2 TD, 1 INT) - Andy Dalton (26/33, 282 YDS, 2 TD, 2 INT)

RB: Matt Forte (19 CAR, 50 YDS, 1 TD) - BenJarvus Green-Ellis (14 CAR, 25 YDS, 1 TD)

WR: Brandon Marshall (8 REC, 104 YDS, 1 TD) - A.J. Green (9 REC, 162 YDS, 2 TD)

Die Chicago Bears haben eine beeindruckende Vorstellung von Bengals Wide Receiver A.J. Green im letzten Viertel durch einen Touchdown-Pass von Jay Cutler auf Brandon Marshall zu einem 24:21-Sieg drehen können.

Dabei hatten die Gäste aus Cincinnati zur Halbzeit eine 14:10-Führung trotz zweier Interceptions durch Bears-Cornerback Charles Peanut Tillman herausspielen können. In beiden Fällen hatte Quarterback Andy Dalton Green in der Endzone bedienen können. Nach der Pause hatten die Bengals durch Running Back BenJarvus Green-Ellis sogar auf 21:10 erhöhen können.

Doch Chicagos Running Back Maztt Forte sorgte im Gegenzug für das 17:21 das lange Bestand hatte, ehe Cutler, der bereits in der ersten Hälfte mit einem Pass auf Martellus Bennett für Punkte gesorgt hatte, Marshall mustergültig in der Endzone bediente.

Cleveland Browns (0-1) - Miami Dolphins (1-0) 10:23 (0:3, 7:3, 3:7, 0:10)

QB: Brandon Weeden (26/53, 289 YDS, 1 TD, 3 INT, 1 FUM) - Ryan Tannehill (24/38, 272 YDS, 1 TD, 1 INT)

RB: Trent Richardson (13 CAR, 47 YDS) - Daniel Thomas (8 CAR, 14 YDS, 1 TD)

WR: Jordan Cameron (9 REC, 108 YDS, 1 TD) - Brian Hartline (9 REC, 114 YDS, 1 TD)

Drei Interceptions und ein Fumble von Quarterback Brandon Weeden haben den Cleveland Browns beim 10:23 gegen die Miami Dolphins eine erneute Niederlage zum NFL-Auftakt beschert. Dabei hatte Weeden bei seinen Ballverlusten Glück, dass die Dolphins kaum Kapital aus seinen Fehlern schlugen und die Browns nach einem Weeden-Pass auf Jordan Cameron mit einer 7:6-Führung in die Pause gingen, nachdem nur Kicker Caleb Sturgis zweimal für Miami gepunktet hatte.

Doch in der zweiten Halbzeit sorgte Weedens Gegenüber Ryan Tannehill mit einem Pass auf Brian Hartline bereits für die Dolphins Führung, die Running Back Daniel Thomas im vierten Viertel noch ausbauen sollte. Für den Endstand sorgte schließlich erneut Sturgis.

Detroit Lions (1-0) - Minnesota Vikings (0-1) 34:24 (3:7, 10:7, 14:10, 7:0)

QB: Matthew Stafford (28/43, 357 YDS, 2 TD, 1 INT, 1 FUM) - Christian Ponder (18/28, 236 YDS, 1 TD, 3 INT, 1 FUM)

RB: Reggie Bush (21 CAR, 90 YDS, 101 REC-YDS, 1 REC-TD) - Adrian Peterson (18 CAR, 93 YDS, 2 TD)

WR: Nate Burleson (6 REC, 78 YDS) - Jerome Simpson (7 REC, 140 YDS)

Die Detroit Lions haben sich durch einen 78-Yard-Lauf durch Ausnahme-Running Back Adrian Peterson nicht beeindrucken lassen und einen 34:24-Erfolg im NFC-North Duell gegen die Minnesota Vikings feiern können. Dabei feierte Neuzugang Reggie Bush ein erfolgreiches Debüt im Lions Trikot, bei dem er die 100-Yard-Marke durch die Luft knackte und am Boden nur knapp verpasste.

Peterson, der bei seiner ersten Ballberührung des Spiels für den langen Touchdown-Lauf gesorgt hatte, konnte sich im weiteren Verlauf des Spiels weniger einbringen und unterstrich seine Ambitionen, in dieser Saison wieder auf über 2000 Yards am Boden zu kommen, nicht. Die erste Halbzeit gehörte jedoch mit zwei Touchdowns noch ihm und auch auf der Gegenseite war es Running Back Joique Bell, der neben zwei Field Goals von David Akers für die Punkte sorgte.

Bell zog schließlich mit Peterson nach Touchdowns durch, ehe Bush aufdrehte und einen kurzen Pass von Quarterback Matthew Stafford über 77 Yards zum 27:17 für die Lions in die Vikings-Endzone trug. Auch Peterson konnte noch einmal kontern, indem er einen Pass von Christian Ponder zum 27:24 fing, ehe Joseph Fauria erneut von Stafford bedient wurde und für den Endstand sorgte. Zur tragischen Figur bei den Siegern wurde Calvin Johnson, dem gleich zwei Touchdown-Fänge - zu Recht - aberkannt wurden.

Indianapolis Colts (1-0) - Oakland Raiders (0-1) 21:17 (7:0, 7:7, 0:3, 7:7)

QB: Andrew Luck (18/23, 178 YDS, 2 TD, 1 Rush-TD) - Terrelle Pryor (19/29, 217 YDS, 112 Rush-YDS, 1 TD, 2 INT)

RB: Vick Ballard (13 CAR, 63 YDS) - Darren McFadden (17 CAR, 48 YDS, 1 TD)

WR: Reggie Wayne (8 REC, 96 YDS, 1 TD) - Rod Streater (5 REC, 70 YDS)

Die Indianapolis Colts haben den lauffreudigen Raiders-Quarterback Terrelle Pryor im Zaum gehalten und auch dank der Abgeklärtheit des eigenen Spielmachers Andrew Luck ihre Auftaktpartie gegen die Oakland mit 21:17 gewonnen.

Luck und die Colts, im letzten Jahr überraschender Playoff-Teilnehmer, hatten schnell das Heft im heimischen Lucas Oil Stadium in die Hand genommen und waren durch erfolgreiche Pässe auf Reggie Wayne und Dwayne Allen 14:0 in Führung gegangen, ehe Raiders Running Back Darren McFadden und Kicker Sebastian Janikowski Oakland auf 14:10 herangebracht hatten.

Im vierten Viertel drehte Pryor, der am Ende auf 112 Yards am Boden kam, noch einmal richtig auf und sorgte schließlich mit einem Pass auf Denarius Moore für die 17:14-Führung der Raiders. Doch es war Luck, der den Überblick an der gegnerischen Endzone behielt und als sich die Verteidiger Oaklands mit seinen Wide Receivern, Tight Ends und Running Backs beschäftigten, den entscheidenden Touchdown aus 19 Yards hereinlief.

Der NFL-Spielplan

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