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NBA

Ein alter Mann im Texas-Rodeo

Dirk Nowitzki konkurriert in der Southwest Division unter anderem mit den San Antonio Spurs

San Antonio Spurs

POINT GUARD: Tony Parker, Patty Mills, Dejounte Murray

SHOOTING GUARD: Danny Green, Manu Ginobili, Jonathan Simmons, Bryn Forbes

SMALL FORWARD: Kawhi Leonard, Kyle Anderson, Davis Bertrans

POWER FORWARD: LaMarcus Aldridge, David Lee

CENTER: Pau Gasol, Dewayne Dedmon

Darum wird die Saison ein Erfolg: Gregg Popovich ist der beste Head Coach der Liga. Die Umstellung von Tim Duncan auf Pau Gasol auf Center wird daher kein Problem sein. Im Gegenteil: Der Spanier harmoniert prächtig mit LaMarcus Aldridge und entlastet zudem Tony Parker als zweiter Playmaker von der Birne.

Mit Kawhi Leonard steht der - zusammen mit LeBron J. aus C. - beste Two-Way-Spieler der Liga bereit. Mit immer noch jungen 25 Jahren hat er den Zenit seiner Entwicklung noch lange nicht erreicht und wird mit LMA das gefürchtete Duo bilden, auf das schon viele in der letzten Saison gewartet haben.

Die Veteranen Parker und Ginobili zeigen, was mit Spielwitz und Erfahrung noch möglich ist und erklären den Jungspunden Kyle Anderson oder Dejounte Murray, worauf es ankommt. Die für Gasol geopferte Kadertiefe wird durch die Neuzugänge David Lee und Dewayne Dedmon zumindest im Frontcourt aufgefangen, während im Backcourt der Australier Patty Mills seine Olympia-Form konserviert hat und Danny Green nach seiner Rückkehr wieder zum gefürchteten Scharfschützen der vergangenen Jahre mutiert.

Darum wird die Saison ein Misserfolg: Auch mit seinen gefühlt 54 Jahren war Duncan immer noch ein defensiver Faktor, der nicht so einfach kompensiert werden kann. In dieser Hinsicht ist Gasol ein Downgrade, obwohl er mit seiner Spielintelligenz die fehlende Athletik wettmachen kann.

Stichwort Athletik: Diese fehlt im Roster an allen Ecken und Enden (Leonard mal ausgeklammert). Besonders der Backcourt hat Probleme gegen schnelle Gegenspieler, was gegen die Top-Teams des Westens tödlich ist. Bitter: Mit Green fällt ein starker Flügelverteidiger für mehrere Wochen aus. Mit einem vergleichsweise schweren Startprogramm sind viele Niederlagen vorprogrammiert.

Mit Boris Diaw fehlt nicht nur eine Espresso-Maschine im Locker Room, sondern auch eine Allzweckwaffe auf dem Court. Pop konnte die Spielzeit seiner Starting Five zuletzt immer wohl dosieren, da er sich auf seine Bank verlassen konnte. Diesen Luxus kann er sich in diesem Fall nicht mehr gönnen. Wollen die Spurs bis zuletzt an der Spitze mitmischen, müssen sie auch in der Regular Season ans Limit gehen.

Prognose: 1. Platz in der Southwest Division

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