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NBA

Nowitzkis Gefühle für Heat nahe an Hass

Von SPOX
Dirk Nowitzki (r.) und Dwyane Wade lieferten sich 2011 erbitterte Finals
© getty

Dirk Nowitzki wird in diesem Leben kein Fan mehr der Miami Heat. In einem Radio-Interview verneinte er zwar, dass er Hass auf den Meister verspüre, aber sein Gefühl käme da nahe heran. Unterdessen bestätige Mavs-Besitzer Mark Cuban, dass bereits erste Treffen mit Free Agents feststehen.

"Ich verspüre im Alltag eigentlich nicht wirklich Hass. Ich bin ein lockerer Mensch, aber wahrscheinlich kommt es da nahe heran", sagte der Superstar der Dallas Mavericks lachend in einem Radio-Interview mit "ESPN" angesprochen auf den Meister. Für Superstar LeBron James fand er dagegen lobende Worte. "LeBron ist der beste Spieler auf diesem Planeten. Er kann einfach alles. Er reboundet, kann fünf Positionen verteidigen, er agiert als Spielmacher aus dem Dribbling heraus. Dazu kommen seine Passfähigkeiten. Er hat das ganze Paket", sagte Nowitzki.

Die Mavs lieferten sich zwei verbitterte Finalserien mit den Heat 2006 und 2011. 2006 unterlagen die Texaner nach einer 2-0-Führung noch mit 4-2. Damals nannte Miamis Superstar Dwyane Wade Nowitzkis fehlende Führungsqualitäten als Grund für die Niederlage.

Fünf Jahre später folgte dann die Revanche der Mavericks. Auch diese Serie wurde von Scharmützeln begleitet. So nahmen Wade und James Nowitzki seine Erkältung nicht ab und äfften die Hustenanfälle des Deutschen in der Öffentlichkeit nach.

Nowitzki stichelt gegen Wade

Dallas ist bis heute das einzige Team, das die Heat seit der Ankunft der Big Three in einer Playoff-Serie schlagen konnte. Diese Tatsache ließen Wade und Coach Erik Spoelstra unlängst unter den Tisch fallen, als sie nach Spiel 7 der diesjährigen Finals gegen die San Antonio Spurs die Serie als "die härteste Serie, in der wir jemals drin waren", bezeichneten.

"Vielleicht hätte er lieber sagen sollen "die härteste Serie, die sie gewonnen haben'", frotzelte Nowitzki, um den Rivalen dann doch noch zu loben: "Auf jeden Fall, in der Art und Weise wie sie sich in Spiel 7 gekämpft haben, das war schon eine unglaubliche Serie, aber wir haben sie damals gekriegt."

Unterdessen bestätigte Mavs-Besitzer Mark Cuban, dass er bereits einige Termine für Treffen mit Free Agents feststehen. "Wir fliegen nach L.A. Wir haben ein paar Meetings mit einigen unterschiedlichen Spielern." Ins Detail wollte Cuban allerdings nicht gehen, um eine Strafe der NBA zu entgehen. Offiziell ist eine Kontaktaufnahme der Spieler seitens der Klubs erst am 1. Juli erlaubt.

Cuban verrät Mavs-Plan

Außerdem verriet der Milliardär, dass Dallas in diesem Sommer einen anderen Plan als im Vorjahr verfolgt. "Wir haben jedem klar gemacht, dass wir uns verschiedene Optionen überlegt haben. Es gibt nicht nur einen Weg. Letztes Jahr haben wir viel mit Einjahresverträgen gearbeitet, um für dieses Jahr bereit zu sein, nicht nur wegen der großen Namen. Es gibt aber noch ein paar andere Namen, die wir wirklich mögen", erklärte Cuban gegenüber den "Dallas Morning News". Nowitzki nannte als Beispiel für solche Spieler Brandon Jennings, Al Jefferson und Andre Iguodala. Die Denver Nuggets könnten dabei seiner Meinung nach als Vorbild dienen.

"Wir haben unsere Herangehensweise in den letzten 13 Jahren nicht verändert, nur um etwas zu verändern. Wenn sich etwas auftut, das Sinn macht, werden wir es tun. Es ist ganz einfach, wenn es einen Deal gibt, der uns daran hindert, einem Free Agent einen Maximum-Vertrag zu geben, werden wir das auch machen. Wir sind offen für alles.", berichtete Cuban weiter über die festgelegte Strategie.

Doch weiterhin gilt Superstar Dwight Howard als der Wunschkandidat der Mavs. Nowitzki hatte gestern berichtet, dass er bereits Kontakt zum Center hatte und Dallas ihn gerne im Team hätte. Aus diesem Grund tradeten sich die Mavericks beim Draft auch von Position 13 auf 18 zurück, um weitere Kosten einzusparen. Zudem wurde mit Jared Cunningham ein weiterer Spieler abgegeben.

Wieviel Dallas dadurch einspart, wollte Cuban allerdings nicht verraten. Ein weiteres Zünglein an der Waage ist Shawn Marion. Der Veteran muss sich bis heute entscheiden, ob er per Early Termination Option aus seinem Vertrag aussteigt und Free Agent wird oder weiter bei Dallas unter Vertrag steht. Marion würde in dem Fall in der kommenden Saison 9,3 Millionen Dollar verdienen. Sollte The Matrix nicht aus seinem Vertrag aussteigen, werden die Mavs wohl versuchen, den Tweener zu traden.

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