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NBA

NBA: Kristaps Porzingis nimmt an Dallas Mavericks Revanche - Wolves träumen nach Sieg in Denver von den Playoffs

Von Robert Arndt
Kristaps Porzingis erzielte gegen die Dallas Mavericks 24 Punkte.

Oklahoma City Thunder (22-56) - Detroit Pistons (22-56) 101:110 (BOXSCORE)

  • Tanking-Showdown in OKC und das Team mit mehr Erfahrung in solchen Dingen unterlag am Ende souverän. Dabei versuchten die Pistons auch einiges, so spielten Cade Cunningham, Saddiq Bey und Isaiah Stewart in einem Back-to-Back nur im ersten Viertel. Frische Beine hatte dagegen Killian Hayes, der Ex-Ulmer legte mit 26 Punkten (12/25), 8 Assists und 5 Steals in 40 Minuten einen neuen Karrierebestwert auf.
  • Detroits Guard-Play machte den Unterschied aus, auch Frank Jackson (26) spielte groß auf, dazu versenkte Isaiah Livers (17) vier seiner fünf Dreier und schnappte sich 11 Rebounds. Saben Lee (11, 12 Assists) kam von der Bank ebenfalls auf ein Double-Double.
  • Für die Thunder war Theo Maledon (28, 10/22) der beste Scorer, dazu verbuchte der erst kürzlich mit einem Zehntagesvertrag ausgestattete Forward Jaylen Hoard (11 Punkte) 20 Rebounds, sechs davon am offensiven Brett. OKC lag zeitweise mit 22 Punkten hinten und konnte es am Ende nicht mehr spannend machen.

San Antonio Spurs (32-45) - Portland Trail Blazers (27-50) 130:111 (BOXSCORE)

  • Pflicht erfüllt, die Spurs bleiben auf Platz zehn im Westen und hatten wie erwartet überhaupt keine Probleme mit den Blazers, die über das Wochenende in San Antonio bleiben und am Sonntag noch einmal gegen die Spurs antreten werden. San Antonio musste zwar kurzfristig auf All-Star Dejounte Murray (krank) verzichten, der Ausfall wurde aber im Kollektiv aufgefangen.
  • Neun Spieler erzielten mindestens 9 Punkte, die besten Scorer waren Devin Vassell (22, 9/15) und Keldon Johnson (21, 6/10, 6 Assists). Murray-Ersatz Tre Jones (9, 9 Assists, 0 Turnover) machte es sehr solide, das gleiche traf auch einmal mehr auf Center Jakob Pöltl (13, 6/10, 6 Rebounds) zu.
  • San Antonio führte im zweiten Viertel bereits mit 28 Punkten, unter anderem durch drei Dreier von Johnson am Stück, danach wurde es nicht mehr spannend. Keon Johnson (20) war bei den Gästen der fleißigste Punktesammler. Durch die Niederlage ist Portland nun auch offiziell aus dem Rennen um das Play-In. Damit geht auch die längste aktive Playoff-Serie (8) zu Ende, diese halten nun die Boston Celtics alleine (nun 8).

Denver Nuggets (46-32) - Minnesota Timberwolves (44-34) 130:136 (BOXSCORE)

  • Es war ein Must-Win-Spiel für die Timberwolves und Minnesota gewann tatsächlich zum dritten Mal in Folge gegen Denver. Damit wurde der Tiebreaker gesichert und die Chance am Leben gehalten, doch noch einen direkten Playoff-Platz zu ergattern. 2 Spiele beträgt nun der Rückstand auf die Nuggets, welche noch ein interessantes Restprogramm vor sich haben (2x Lakers, Spurs, Grizzlies).
  • Für Minnesota lieferte die Big Three geschlossen ab. Vor allem Karl-Anthony Towns (32, 11/18, 9 Rebounds) setzte früh ein Zeichen, der Center versenkte seine ersten sechs Würfe (16 PTS) im ersten Viertel und wurde erst durch Foulprobleme gestoppt. Auch D'Angelo Russell (24, 6/12) begann stark und machte vermutlich sein bestes Spiel seit Wochen.
  • So führten die Wolves fast die komplette Spielzeit, nur zum Ende des dritten Viertels gingen die Nuggets durch einen Dreier durch Bones Hyland (14, 7 Assists) kurzzeitig in Front. Dennoch war die Bank der Nuggets mal wieder ein großes Problem, vor allem DeMarcus Cousins (3, 4 TO, 5 Fouls in 4:37 Minuten) war quasi nicht spielbar. In den Boogie-Minuten erlangten die Gäste wieder die Kontrolle und behielten dann auch in der Crunchtime die Nerven.
  • Anthony Edwards, der in den ersten 36 Minuten nur einen seiner 10 Würfe getroffen hatte, erzielte 14 seiner 18 Punkte (6/15 FG, 8 Rebounds, 7 Assists) im Schlussviertel, Patrick Beverley gelangen in dieser Phase 3 seiner 6 Steals. So wurden die Nuggets letztlich auf Distanz gehalten, daran konnte auch der erneut bärenstarke Nikola Jokic (38, 14/21, 19 Rebounds, 8 Assists, +4) nichts ändern. Gute Spiele zeigten auch Aaron Gordon (24, 9/11) und Monte Morris (23, 8/12), das große Problem aus Nuggets-Sicht war die Bank.

Los Angeles Lakers (31-46) - New Orleans Pelicans (34-43) 111:114 (SPIELBERICHT)

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