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NBA

NBA: Frust in Utah! Phoenix Suns schlagen Jazz mit Blitz-Comeback - Luka Doncic verpasst Finale der Regular Season

Von Ruben Martin
Die Phoenix Suns haben ein Comeback gegen die Utah Jazz geschafft.

Dallas Mavericks (51-30) - Portland Trail Blazers (27-54) 128:78 (BOXSCORE)

  • Wie zu erwarten hatten die Mavs keine Mühe, sich mit dem Sieg gegen die Blazers das Heimrecht in der ersten Runde der Playoffs im Westen zu sichern. Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass Luka Doncic für das Saisonfinale gegen die Spurs am Sonntag fehlen wird, wo Dallas mit einem Sieg noch die Warriors vom dritten Platz verdrängen könnte.
  • Doncic wurde mit seinem 16. technischen Foul der Spielzeit bestraft, als er sich bei der letzten Aktion des ersten Viertels über einen ausbleibenden Foulpfiff beschwerte. Er ließ seinen Frust im dritten Abschnitt raus und erzielte dort 25 seiner 39 Punkte bei 7/14 aus der Distanz sowie 11 Rebounds und 7 Assists.
  • Dallas stellte schon mit 36:13 im ersten Viertel klar, wer das bessere Team ist. Im Schlussabschnitt erzielte Portland sogar nur noch neun Punkte. Dwight Powell (18) blieb ohne Fehlwurf aus dem Feld, Davis Bertans (6) spielte 6 Assists. Maxi Kleber schonte seinen angeschlagenen Knöchel. Drew Eubanks führte Portland mit 18 Punkten (8/14 FG) an.

Utah Jazz (48-33) - Phoenix Suns (64-17) 105:111 (BOXSCORE)

  • Die Suns versauen die Party in Salt Lake City und sorgen für Frust bei den Jazz! Phoenix gelang das Comeback nach einem Rückstand von 17 Punkten zu Beginn des vierten Viertels, das sie mit 36:13 dominierten. Devin Booker avancierte zum Topscorer des Spiels mit 33 Punkten bei 13/26 aus dem Feld.
  • Mit 13 unbeantworteten Punkten glichen die Suns das Spiel mit knapp 3:20 Minuten zu spielen aus, spätestens ab diesem Zeitpunkt war den Jazz die Panik anzumerken. Das Gegenteil galt für Mikal Bridges, der wenig später für einen Dunk und ein Three-Point-Play zum Korb kam und somit die Entscheidung brachte.
  • Während bei den Suns im Schlussabschnitt jeder zu treffen schien, tauchte Donovan Mitchell dort komplett unter (0/6 FG). Er beendete den Abend mit nur 18 Punkten bei 7/21 aus dem Feld und 5 Assists, nach der Niederlage hämmerte er seine Fäuste auf den Tisch des Kampfgerichts. Weder Mike Conley (13, 4/13 FG, 8 Assists) noch Jordan Clarkson (9, 2/10) konnten Mitchells Einbruch kompensieren.
  • Bojan Bogdanovic (21) war der beste Scorer der Jazz, Rudy Gobert steuerte 16 und 12 Rebounds bei. Auf der Gegenseite brillierte Chris Paul mal wieder als Dirigent der Offense mit jeweils 16 Punkten und Assists, Deandre Ayton (19, 10 Rebounds) steuerte ein Double-Double bei. Phoenix traf die Hälfte seiner Feldwürfe, während Utah nicht einmal 40 Prozent versenkte.
  • Die gute Nachricht für die Jazz ist, dass die Niederlage für ihre Platzierung auf den Playoffplätzen im Westen höchstwahrscheinlich irrelevant sein wird. Utah ist dank seinem Tiebreaker gegen die Nuggets weiter auf dem fünften Platz und wird diesen auch behalten mit einem Sieg gegen die Blazers am Sonntag. Portland schont all seine Leistungsträger bereits und hat die vergangenen zehn Spiele verloren.

Los Angeles Lakers (32-49) - Oklahoma City Thunder (24-57) 120:101 (BOXSCORE)

  • Erster Schritt zu einem möglichst versöhnlichen Saisonabschluss der Lakers, in dem sich die zweite Reihe gut präsentiert hat. Stanley Johnson (21, 8/16 FG, 8 Rebounds) führte acht Lakers in Double-Digits an. Dwight Howard zog mit 15 Punkten (5/7 FG) und 8 Rebounds nach, Wenyen Gabriel glänzte mit 16 Punkten (6/7) von der Bank kommend. Für die Lakers ist es der erste Sieg nach acht Niederlagen in Folge.
  • Zugegeben, bei OKC läuft mittlerweile auch eher die dritte als die zweite Garde auf. Mark Daigneault setzte auf eine Rotation von nur sechs Spielern, von denen zwei nahezu durchspielten. Jaylen Hoard empfiehl sich für die Zukunft mit 27 Punkten (13/23 FG) und 17 Rebounds, auch Georgios Kalaitzakis wusste mit 25 Zählern (10/19) zu gefallen.
  • Eine Attraktion ist in den vergangenen Spielen bei den Thunder immerhin noch aufgetaucht: Point Guard Zavier Simpson (13, 7 Assists) schließt seine Drives trotz einer Körpergröße von nur 1,83 Meter regelmäßig mit einem Skyhook a la Kareem Abdul-Jabbar ab, und trifft auch. Simpson, auch "Captain Hook" genannt, ließ sich diesen Wurf natürlich auch nicht nehmen, als Abdul-Jabbar zu seinem 75. Geburtstag in der Crypto.com Arena gefeiert wurde.
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