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NBA

NBA: Brooklyn Nets der große Gewinner des Spieltags - Joel Embiid mit nächster Monster-Performance

Von Robert Arndt
Kyrie Irving erzielte gegen die Houston Rockets 42 Punkte.

Joel Embiid präsentiert sich für Philadelphia erneut in MVP-Form, die Utah Jazz entgehen einem weiteren Kollaps nur knapp und buchen ihr Playoff-Ticket. Auch Toronto und Chicago stehen für die Postseason fest, der große Gewinner des Tages heißt aber Brooklyn.

Indiana Pacers (25-54) - Philadelphia 76ers (49-30) 122:131 (BOXSCORE)

  • Hausaufgaben erledigt. Die Sixers gewinnen in Indiana mit ein wenig Mühe ihr drittes Spiel in Serie und zündeten dabei insbesondere in der ersten Halbzeit die Netze an. Es war zwar "nur" die Resterampe der Pacers, aber 17 Dreier muss man auch erst einmal in 24 Minuten versenken. Der Rekord der Utah Jazz (18 im Vorjahr) wurde dabei knapp verpasst. Mit insgesamt 23 Dreiern (40 Versuche) wurde dennoch ein neuer Franchise-Rekord aufgestellt.
  • Mit bis zu 27 Punkten führten die Sixers zu Beginn des dritten Viertels (nach einem 49-Punkte-Viertel vor der Pause), doch Indiana robbte sich noch einmal auf -5 heran. Näher kamen die Gäste aber nicht mehr. Wendepunkt des Spiels war ein Flagrant-2-Foul von DeAndre Jordan gegen Duane Washington Jr. (12), was Sixers-Coach Doc Rivers früh im vierten Viertel dazu zwang, Joel Embiid wieder einzuwechseln.
  • Das waren schlechte Nachrichten für die Pacers. 45 Punkte (18/30 FG) und 13 Rebounds legte Embiid auf, es war sein zwölftes 40/10-Spiel der Saison. Seit dem Merger 1976 gelang dies nur noch Moses Malone (81/82) und Russell Westbrook (16/17). Unterstützung gab es von Tyrese Maxey (30), der sieben seiner acht Dreier vor der Pause traf. James Harden (11, 4/10 FG, 14 Assists) suchte kaum den eigenen Wurf.
  • Bei Indiana machte Tyrese Haliburton (21, 7/12, 5 Assists, 6 TO) trotz guter Quoten eines seiner schwächeren Spiele, Topscorer war Buddy Hield (25, 11/19 FG). T.J. McConnell (2, 5 Assists) gab unter großem Applaus nach 55 Spielen Pause sein Comeback.

Orlando Magic (21-59) - Cleveland Cavaliers (43-37) 120:115 (BOXSCORE)

  • Bitter für Franz Wagner. Nachdem sich der Deutsche am Freitag gegen Toronto am linken Knöchel verletzte, war es nun gegen Cleveland der rechte Knöchel, der Mitte des ersten Viertels Probleme bereitete. Der Deutsche humpelte in die Kabine und kehrte nicht mehr zurück. Das Team sprach von einer Verstauchung, zuvor hatte der 20-Jährige 2 Zähler und 2 Assists verbucht.
  • Das Ergebnis hilft letztlich keinem Team. Orlando verliert die schlechteste Bilanz der NBA, die Cavs müssen weiter um Platz sieben im Osten zittern. Darius Garland (27, 11/24, 10 Assists) und Lauri Markkanen (25, 6/12 Dreier) waren letztlich nicht genug für die Cavs, die trotz der Niederlage 44 Prozent ihrer Triples (16/36) versenkten. Durch die Pleite steht auch die Play-In-Teilnahme der Cavs fest.
  • Mann des Abends bei den Magic war Mo Bamba (21, 12 Rebounds, 6 Blocks), der im ersten Viertel jeden seiner fünf Dreier traf und im Schlussabschnitt in den letzten fünf Minuten 3 Würfe blockte. Markelle Fultz (16, 8/12, 6 Assists) machte bei seinem ersten Start der Saison einen guten Eindruck. Moritz Wagner kam in 20 Minuten auf 15 Punkte (6/8 FG, 3/4 Dreier), 3 Rebounds, 3 Assists und diesen netten Fastbreak-Dunk.

Brooklyn Nets (41-38) - Houston Rockets (20-60) 118:105 (BOXSCORE)

  • Das wird noch ein ganz enges Höschen im Osten im Kampf um den achten Platz. Während Atlanta und Charlotte Federn ließen, lösten die Nets ihre Pflichtaufgabe souverän und ziehen an den beiden genannten Teams wieder vorbei. Auch die Cavs (1,5 Spiele voraus) sind noch in Reichweite. Brooklyn kann sogar noch aus eigener Kraft Siebter werden, in der Nacht auf Samstag ist Cleveland bei den Nets zu Gast.
  • Und dennoch mussten die Nets kurzzeitig ein wenig zittern, als Houston knapp neun Minuten vor dem Ende plötzlich wieder auf -6 dran war. Danach war aber Uncle-Drew-Time. Ein kleiner Jumper, ein Dreier sowie ein gezogenes Foul beim Dreier, perfekt war der persönliche 8:0-Lauf des Point Guards. Irving erzielte 17 seiner 42 Punkte (13/24, 8/16 Dreier) im vierten Viertel.
  • Kevin Durant (18, 4/13, 9 Rebounds, 7 Assists) ließ es dagegen ruhiger angehen, wohl auch wissend, dass es bereits morgen in der Subway Series gegen die Knicks weitergeht. Bruce Brown (15, 5/8, 3 Blocks) traf erneut jeden seiner drei Dreier, Cam Thomas steuerte 13 Punkte von der Bank kommend bei. Dennis Schröder (Schulter) kam bei den Rockets erneut nicht zum Einsatz, stattdessen punkteten die Guards Jalen Green (30, 12/23) und Kevin Porter Jr. (36, 13/26) fleißig.
  • Und dann haben wir noch diese Szene für euch im Angebot. So wirklich beschreiben können wir es ehrlich gesagt nicht, schaut es euch einfach selbst an und genießt.

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