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NBA

NBA News: New York Knicks wollen offenbar an Head Coach Tom Thibodeau festhalten

Von Philipp Jakob
Tom Thibodeau wurde in der vergangenen Saison als Coach of the Year ausgezeichnet.

Die New York Knicks werden angeblich auch über die laufende Saison hinaus an Head Coach Tom Thibodeau festhalten. Zuletzt kursierten in Anbetracht der enttäuschenden Saison Gerüchte, der 64-Jährige könnte im Sommer entlassen werden.

Nach Informationen von Jake Fischer (Bleacher Report) wollen die Knicks allerdings mit Thibodeau auch in die nächste Saison gehen. Zwar gebe es Stimmen innerhalb der Organisation, die eine Trennung unterstützen, doch Teampräsident Leon Rose soll keine Pläne haben, einen Wechsel an der Seitenlinie vorzunehmen.

Teambesitzer James Dolan habe dem Front Office freie Hand gegeben, ob es mit Coach Thibodeau weitermachen will oder nicht, heißt es in dem Bericht weiter. Thibodeau ist seit Sommer 2020 Head Coach der Traditionsfranchise aus dem Big Apple, Rose hatte ihn damals an Land gezogen und mit einem Fünfjahresvertrag ausgestattet.

In seiner ersten Saison als Knicks-Coach führte er das Team überraschend in die Playoffs, New York beendete die vergangene Spielzeit mit einer Bilanz von 41-31 auf dem vierten Platz im Osten, Thibodeau wurde als Coach of the Year ausgezeichnet. In der ersten Runde war allerdings bereits nach fünf Spielen Schluss gegen Atlanta.

In der aktuellen Saison konnten die Knicks die durch den Erfolg in der Vorsaison gestiegenen Erwartungen nicht erfüllen. Derzeit droht New York gar, das Play-In-Turnier zu verpassen (29-40, Platz 12 im Osten). Executive Vice President William Wesley soll intern dafür auch Thibodeau verantwortlich gemacht haben, entsprechend kursierten Spekulationen um eine baldige Entlassung.

Aus dem Bericht von Fischer geht zudem hervor, dass die Knicks im Vorfeld der Trade Deadline mehrere Möglichkeiten hatten, einen Trade von Alec Burks einzufädeln. Unter den Angeboten lag wohl auch ein Drei-Team-Trade mit den Lakers und Raptors auf dem Tisch.

Dieser hätte Burks sowie Cam Reddish nach Los Angeles verfrachtet, Talen Horton-Tucker und Nerlens Noel nach Toronto und im Gegenzug Goran Dragic und einen Erstrundenpick der Raptors zu den Knicks. Diese Gespräche sollen aber deshalb gescheitert sein, weil New York noch mehr Draft-Picks als Gegenwert gefordert habe.

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