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NBA

NBA Power Ranking im März: Darum sind die Sixers noch kein echter Contender

James Harden ist noch nicht vollständig bei den 76ers angekommen.

Tier: Endstation Play-In

Von Platz 18 auf Platz 20: Los Angeles Lakers (31-41)

Net-Rating: -3,1 (Platz 23)

Seit dem All-Star Break haben die Lakers stets gewonnen, wenn LeBron James 50 Punkte erzielt, Russell Westbrook einen Dreier zur Overtime trifft oder D.J. Augustin 6/6 Dreier versenkt (4-10). Dank LeBrons Rekordjagd wird die Talfahrt gelegentlich durch "nette" Schlagzeilen unterbrochen, der 37-Jährige spielt eine bemerkenswerte Good Stats/Bad Team-Saison - aber das sind die Lakers: schlecht. Und das liegt nun wirklich nicht nur an Verletzungen. Selbst das Play-In ist angesichts des schweren Restspielplans in Gefahr.

Von Platz 20 auf Platz 19: New Orleans Pelicans (30-42)

Net-Rating: -2,5 (Platz 22)

Für kurze Zeit sahen die Pels nach dem Trade für C.J. McCollum gefährlich aus, dann meldete sich direkt wieder das Verletzungspech und seit nun acht Spielen fehlt in Brandon Ingram der beste Spieler des Teams. Trotzdem kratzt NOLA im März an einer positiven Bilanz (5-6) und an Platz neun. Vielleicht findet man so noch ein versöhnliches Ende für eine verhexte Saison. In der kommenden Saison könnten die Pelicans mit ihrem theoretischen Kader einen großen Sprung machen, wenn [redigiert] gesund ist und mitmachen möchte.

Von Platz 17 auf Platz 18: L.A. Clippers (36-37)

Net-Rating: -0,8 (Platz 19)

Platz acht im Play-In-Turnier ist den Clippers quasi nicht mehr zu nehmen, das ist so etwas wie eine Gewissheit bei diesem Team - immerhin. Denn sonst ist fast alles offen: Nach außen hin ist unklar, ob Kawhi Leonard, Paul George und/oder Norman Powell demnächst spielen können oder erst im nächsten Jahr. Wenn nicht, haben die Clippers eine sehr gute Defense, aber nicht die Firepower, um eine Playoff-Serie zu gewinnen. Wenn doch, ist es gegen den 1- oder 2-Seed auch sehr unwahrscheinlich - aber ... nun, nichts ist unmöglich.

Von Platz 16 auf Platz 17: Atlanta Hawks (35-36)

Net-Rating: +0,6 (Platz 16)

Die größte Enttäuschung der NBA östlich vom Hollywood-Schriftzug. Bitter ist, dass Atlanta offensiv ja nach wie vor überragt (Platz drei) und Trae Young signifikant besser ist als in der ebenfalls guten Vorsaison - aber die Defense (Platz 26), massive Probleme in den Minuten ohne Young und eine oft unangemessen laxe Körpersprache machen vieles kaputt. Nun ist auch noch John Collins auf unbestimmte Zeit raus. Die beste Version der Hawks kann noch immer gefährlich sein, aber mit einem echten Run ist mittlerweile nicht mehr zu rechnen.

Von Platz 19 auf Platz 16: Charlotte Hornets (37-35)

Net-Rating: +1 (Platz 14)

Die All-Star-Pause hat Charlotte gut getan, die Ergebniskrise (1-9) ist abgehakt und seither gab es acht Siege aus zwölf Spielen. Der Schlüssel ist die atemberaubende Offense, 126,2 Punkte pro 100 Ballbesitze (!) gab es über die vergangenen beiden Wochen zu bestaunen. Defensiv sind die Hornets immer noch mäßig, aber der Trend stimmt - und manchmal ist gute Offense schließlich die beste Verteidigung. Dazu passt auch, dass Isaiah Thomas in Charlotte einen Platz gefunden hat (48% Dreier!) und als weiser Veteran integriert wurde.

Tier: Die Seuchenvögel

Von Platz 8 auf Platz 15: Chicago Bulls (42-29)

Net-Rating: +1 (Platz 15)

Das einstmals beste Team der Conference läuft Gefahr, im Play-In zu landen und dort auszuscheiden - im Jahr 2022 spielen die Bulls nur noch .500-Ball (19-19). Zwar lichtet sich das Lazarett nun endlich, Alex Caruso ist zurück und selbst Patrick Williams konnte endlich debütieren, es fragt sich jedoch, ob nicht schon zu viel Rhythmus verloren wurde. Zach LaVine ist nicht bei 100 Prozent, auch DeMar DeRozan ist ein wenig abgekühlt. Wird der Midrange-Maestro von seiner enormen Minutenlast eingeholt?

Von Platz 10 auf Platz 14: Cleveland Cavaliers (41-31)

Net-Rating: +2,6 (Platz 11)

Auch die Cavs wurden von Verletzungen eingeholt und sind auf dem Boden angekommen. Die Jarrett Allen-Verletzung führt zwar dazu, dass Evan Mobley noch in weiteren Rollen "ausprobiert" werden kann und der ROTY-Favorit hat offensiv zugelegt, es fehlt jedoch die Absicherung. Und es fehlt ein Shot-Creator neben Darius Garland, Caris LeVert hat nach seiner Verletzungspause noch nicht die ideale Rolle gefunden. Die Cavs sind die positive Überraschung der Saison im Osten, wären aber gegen keinen Erstrundengegner Favorit.

Tier: Die Stolpersteine

Von Platz 13 auf Platz 13: Toronto Raptors (40-32)

Net-Rating: +1,4 (Platz 13)

Die Pleite gegen Chicago ist ärgerlich, trotzdem sind die Raptors in Position, dem Play-In vielleicht zu entgehen. Möglich macht dies ein starkes 2022 (25-15), in dem die Dinos ihre defensive Identität gefunden haben (Platz 7 seither) und Teams mit ihren langen Armen, der Switchability und der schematischen Flexibilität von Nick Nurse gehörig nerven. Pascal Siakam ist ein All-NBA-Kandidat, und ist das ROTY-Rennen wirklich schon vorbei? Scottie Barnes (19, 8 und 4 seit dem All-Star Break) sieht in jedem Fall aus wie ein baldiger All-Star.

Von Platz 15 auf Platz 12: Minnesota Timberwolves (42-31)

Net-Rating: +4,1 (Platz 7)

Im Kalenderjahr 2022 sind die Wolves das drittbeste Team im Westen (Net-Rating 8,4), die Offense brummt nun seit Monaten auf Hochtouren. Dabei ist Anthony Edwards noch nicht wieder bei seiner alten Explosivität, Karl-Anthony Towns bewirbt sich dafür mit Nachdruck für einen All-NBA-Spot (seit dem All-Star Break: 27 PPG bei 68% True Shooting). Vielleicht können die Wolves nun sogar dem Play-In entgehen. Es könnte sich allerdings rächen, dass sie die Off-Night von Doncic im direkten Duell mit den Mavericks nicht nutzen konnten.

Von Platz 11 auf Platz 11: Utah Jazz (45-27)

Net-Rating: +7,6 (Platz 2)

Über die Saison betrachtet stehen die Jazz hier zu tief, klare Sache. In 2022 ist Utah jedoch mittelmäßig (19-18) und es geht hier ja auch um die Playoff-Aussichten; da die Jazz ihre defensiven Probleme auf dem Flügel nicht adressiert haben, fehlt hier einfach der Glaube, dass sie mehr als, wenn überhaupt eine Serie gewinnen werden. Es ist Matchup-spezifisch und die nach wie vor liga-beste Offensive gibt ihnen in jeder Serie eine Chance, aber die fehlende Flexibilität kann Utah auch in dieser Postseason wieder das Genick brechen.

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