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NBA: Chris Paul ist zurück, Devin Booker mit 49 Punkten! Phoenix Suns gewinnen Shootout gegen Nuggets - Show von Zach LaVine umsonst

Von Ruben Martin
Die Phoenix Suns haben die Denver Nuggets dank Chris Paul und Devin Booker geschlagen.
© getty
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New Orleans Pelicans (31-42) - Chicago Bulls (42-31) 126:109 (BOXSCORE)

  • Nach einem Shootout der Guards beider Teams ziehen die Pelicans mit einem Sieg wieder an den Lakers vorbei, während die Bulls mit der fünften Niederlage aus sechs Spielen rasant ihren Vorsprung auf die Play-In-Plätze einbüßen. Eine starke Leistung von Zach LaVine mit 39 Punkten (16 im ersten Viertel) bei 12/23 FG blieb unbelohnt.
  • Das lag daran, dass die Pelicans mehr heiße Hände hatten, auch ohne Brandon Ingram. Devonte' Graham nutzte seine Chance in der Starting Five mit 30 Zählern bei nur 12 Würfen aus dem Feld (5/7 Dreier), C.J. McCollum schloß sich mit 25 Punkten (1/6 3P) und 6 Assists an. Dazu leistete Jonas Valanciunas (16, 0/4 3P) exzellente Arbeit an den Brettern mit 19 Rebounds.
  • Für die vielleicht wichtigste und sicher kurioseste Aktion des Spiels sorgte jedoch Pels-Reservist Jose Alvarado. Im vierten Viertel versteckte er sich in der Ecke des gegnerischen Frontcourts neben seiner Bank und rannte dann nach dem Einwurf der Bulls von hinten auf Alex Caruso zu, der sich erschreckte und einen Turnover verschuldete. New Orleans bejubelte den Geniestreich und verbuchte anschließend zwölf unbeantwortete Punkte, um sich die erste zweistellige Führung des Spiels zu sichern und diese nicht mehr abzugeben.
  • Alvarado stand fast 30 Minuten auf dem Parkett und beteiligte sich mit 15 Punkten (2/3 Dreier), 7 Assists und 3 Steals. Larry Nance Jr. gab sein Saisondebüt für die Pels (9, 4 Rebounds). Für die Bulls punktete noch Sixth Man Coby White ordentlich mit 23 Zählern (5/8 3P) und 6 Assists, ohne DeMar DeRozan (Adduktoren) fehlte jedoch ein weiterer Scorer.

Denver Nuggets (43-31) - Phoenix Suns (60-14) 130:140 (BOXSCORE)

  • Der nächste 50er des wilden Monats war zum Greifen nahe, doch Devin Booker wird sich auch mit seinem Saisonbestwert von 49 Punkten bei 16/25 aus dem Feld und 10 Assists und dem 7. Sieg in Folge zufrieden geben, dazu ist sein kongenialer Backcourt-Partner zurück! Nach 15 verpassten Spielen mit einer Fingerverletzung stand Chris Paul wieder im Lineup der Suns und zeigte kaum Rost.
  • In knapp 30 Minuten sammelte er 17 Punkte und spielte 13 Assists, um Phoenix zu einer überragenden Offensivleistung zu verhelfen, mit der sie sich den ersten Platz der Western Conference für die Playoffs gesichert haben. Die Suns trafen 60,5 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld und 48,1 Prozent von der Dreierlinie (13/27) bei 32 Assists und nur 8 Turnover.
  • Denver zog mit ähnlich guten Quoten nach, durch Punkte nach Offensivrebounds (21:8) und im Fastbreak (17:6) erarbeiteten die Nuggets sich Vorteile. Denver führte auch über deutlich längere Zeit als die Suns, konnte sich jedoch nie weiter absetzen. Phoenix übernahm die Führung dann früh im vierten Viertel und gab sie nicht mehr ab, Denver traf nur noch einen von acht Dreiern im Schlussabschnitt.
  • An Nikola Jokic scheiterte der letzte Comeback-Versuch nicht, er traf 4/4 Würfe im letzten Viertel. Insgesamt kam der Center jedoch nur auf 10 Field Goals, mit 9 Treffern landete er immerhin bei 28 Punkten. Dazu hatte er 6 Rebounds, 6 Assists und 3 Steals, verschuldete jedoch auch 8 Turnover. Bones Hyland lieferte Unterstützung mit 23 Zählern (4/8 Dreier) in knapp 25 Minuten von der Bank kommend.
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