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NBA

NBA: Warriors-Lawine überrollt auch die Sixers - Chicago blamiert sich bei den Rockets

Von Ole Frerks
Stephen Curry wird von Matisse Thybulle verteidigt.

Houston Rockets (2-16) - Chicago Bulls (12-7) 118:113 (BOXSCORE)

  • Wer hätte das gedacht? Nach 15 Niederlagen am Stück haben die Rockets mal wieder einen Sieg eingefahren - und dann auch noch gegen das zuletzt so gute Bulls-Team. Mit einer ganz starken zweiten Halbzeit und exzellentem Bankscoring brachte das Team von Head Coach Stephen Silas den ersten Sieg seit Wochen über die Zeit.
  • Danuel House war mit 18 Punkten Topscorer und einer von gleich acht Rockets in Double Figures. House erzielte 8 seiner Punkte im letzten Viertel, zum Helden der Schlussminute avancierte allerdings Garrison Mathews (12): 1:34 vor Schluss traf der Reservist erst einen Layup, eine gute Minute später ließ er dann noch einen Dreier zur 114:108-Führung folgen und blieb in der vorletzten Sekunde auch von der Freiwurflinie souverän.
  • Die Bulls wiederum dürften sich sehr geärgert haben, zumal sie zwischenzeitlich mit 11 Punkten geführt hatten. Zach LaVine führte sein Team mit 28 Punkten an, gerade im dritten Viertel geriet der Bulls-Angriff jedoch arg ins Stocken (nur 18 Punkte). Erst zum zweiten Mal in dieser Spielzeit hat Chicago nun zwei Spiele in Folge verloren.
  • "Wir haben eine Zeit lang einfach nur rumgezockt", ärgerte sich Coach Billy Donovan. "Wir sind ein sehr gutes Team, aber wir sind nicht so gut, dass wir in einem Viertel einfach nur zusehen und dann erwarten können, das Spiel trotzdem zu gewinnen."

Memphis Grizzlies (9-9) - Toronto Raptors (9-10) 113:126 (BOXSCORE)

  • Was für ein viertes Viertel von Gary Trent Jr.: Der Shooting Guard erzielte 17 seiner 26 Punkte im Schlussviertel und führte seine Raptors so zum Comeback-Erfolg. Memphis hatte zwischenzeitlich mit 14 Punkten geführt, doch die zweite Hälfte ging insgesamt mit 67:42 an die Kanadier.
  • Noch zur Pause lag Memphis mit 12 Punkten vorne, im dritten Viertel war es Precious Achiuwa, der Toronto mit all seinen 17 Punkten schnell zurück ins Spiel führte. Bis zur Mitte des vierten Viertels ging es dann hin und her, bevor in den letzten sechs Minuten quasi nur noch Toronto spielte - die Raptors beendeten das Spiel mit einem 25:7-Run!
  • Daran konnte auch Ja Morant nichts ändern. Der Point Guard erzielte 23 Punkte und 9 Assists, im letzten Viertel waren es allerdings nur noch 5 Zähler. Auch Desmond Bane und Dillon Brooks (beide 20) richteten ihren Schaden überwiegend vor der Schlussphase an, in der Memphis mehr und mehr den Faden verlor.
  • Bei den Raptors machte sich neben Trent vor allem Fred VanVleet verdient, der abgesehen von seinen 23 Punkten auch starke Defense zeigte. Der Frontcourt bestehend aus Achiuwa, Pascal Siakam und Scottie Barnes erzielte jeweils genau 17 Punkte.

Milwaukee Bucks (11-8) - Detroit Pistons (4-14) 114:93 (BOXSCORE)

  • Fünfter Sieg in Folge für die Bucks, die wenig überraschend besser ins Rollen geraten sind, seitdem sie wieder größere Teile ihres Teams zur Verfügung haben. Gegen Detroit war mal wieder vor allem auf Giannis Antetokounmpo Verlass, der in 31 Minuten 33 Punkte (12/17 FG) erzielte, der Grieche erhielt jedoch auch gute Unterstützung, vor allem von Bobby Portis (28, 10 Rebounds) und Jrue Holiday (22).
  • Die Bucks eröffneten das Spiel bereits mit einem 14:0-Lauf. Ganz so dominant blieb es danach zwar nicht, Spannung kam allerdings auch nie wirklich auf. Dafür waren die Bucks zu souverän, dafür war auch ihre Defense zu stark. Die Pistons trafen lediglich 36 Prozent aus dem Feld, bei den Bucks waren es 48 (und 15/36 von der Dreierlinie).
  • Topscorer bei Detroit war Trey Lyles mit 19 Zählern. Nr.1-Pick Cade Cunningham hatte seine Momente (9 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists), haderte jedoch abermals mit dem Abschluss (3/10 FG).

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