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NBA

NBA, Dallas Mavericks - Jason Kidd unbesorgt nach Klatsche gegen Hawks: "Würfe sind einfach nicht gefallen"

Von Ruben Martin
Luka Doncic und die Dallas Mavericks haben zum Saisonauftakt in Atlanta eine Klatsche kassiert.

Im ersten Spiel unter Head Coach Jason Kidd waren die Dallas Mavericks den Atlanta Hawks in allen Bereichen unterlegen, Luka Doncic sah ein "fürchterliches Spiel". Der Coach spielte die Niederlage jedoch herunter.

Kidd wurde wenige Stunden zuvor zu einem der 75 besten Spieler der NBA-Geschichte ernannt, vom genialen Spielverständnis des ehemaligen Point Guards war im Gameplan der Dallas Mavericks gegen die Atlanta Hawks jedoch nicht viel zu sehen.

Die Mavericks um Luka Doncic (18 Punkte, 6/17 FG, 11 Rebounds) kamen gegen Atlanta kaum zu einfachen Abschlüssen am Korb, mussten sich stattdessen zu häufig mit Würfen aus der Mitteldistanz abfinden, was Kidd jedoch nicht zu stören schien.

"Ich hatte den Eindruck, dass wir gute Würfe bekommen haben. Die Bälle sind heute für uns einfach nicht reingegangen", sagte Kidd nach dem 87:113 gegen die Hawks in seinem ersten Spiel als Head Coach der Dallas Mavericks.

Kristaps Porzingis, der nur auf 11 Punkte bei 4/13 aus dem Feld kam, zeigte sich etwas kritischer mit der Offensive der Mavs: "Wir müssen eine Balance finden, um nicht die Zone zu verstopfen. Jeder muss den Platz auf dem Feld finden, wo er sich am wohlsten fühlt." Auch Doncic sprach von einem "fürchterlichen Spiel", fügte aber hinzu: "Wir haben noch 81 Spiele vor uns, also kein Grund zur Sorge."

Mavs vs. Hawks: MVP-Rufe für Trae Young

Den Blick nach vorne richtete auch Jalen Brunson, der mit 17 Punkten (7/13 FG) von der Bank kommend der zweitbeste Scorer der Mavs war. "Es sah heute Abend natürlich nicht so aus, aber jeder ist besser geworden", sagte der 25-Jährige anschließend und führte aus: "Das Wichtigste für uns ist, dass wir das nicht für noch ein Spiel akzeptieren können. Und ich weiß, dass wir das nicht werden."

Während die Mavericks anhand fehlender Unterstützung für Doncic mit den gleichen Problemen der Vorsaison zu kämpfen hatten, zeigten die Hawks sich besonders in der Tiefe verbessert. So war es kein Problem, dass Trae Young (19, 6/16 FG) einen schwachen Start in das Spiel erwischte und bis vier Minuten vor der Halbzeitpause keinen Treffer aus dem Feld erzielte.

Die Fans in Atlanta hatten ihm nach einem dritten Viertel mit 12 Punkten und 9 Assists schnell vergeben und starteten direkt im ersten Saisonspiel mit "MVP"-Sprechchören. "Es ist ein Luxusproblem, wir haben so viele Jungs, die spielen können", sagte Young nach der Partie, in der sechs Hawks zweistellig punkteten.

"Wir können zehn oder elf Spieler einsetzen", bestätigte sein Head Coach Nate McMillan und führte aus: "Es gibt keinen Grund, seine Kräfte zu sparen, wenn die Bank bereit ist. Wir wollen den Druck auf den Gegnern hochhalten."

Cam Reddish und De'Andre Hunter überzeugen

McMillan setzte mehrfach auf eine komplette zweite Einheit mit Kevin Huerter, Cam Reddish, Delon Wright, Solomon Hill und Gorgui Dieng. Reddish war der Topscorer des Spiels mit 20 Punkten bei 7/15 aus dem Feld.

"Ich finde, er hat heute ein wunderbares Spiel gemacht", lobte McMillan den 22-Jährigen, der im Draft 2019 nach Atlanta kam - als der Pick, den Dallas gemeinsam mit Young ein Jahr zuvor für Doncic zu den Hawks verschiffte: "Er hat heute gezeigt, dass er an beiden Enden des Feldes spielen kann."

Besonders beeindruckend auf einer Seite des Feldes war De'Andre Hunter. Laut ESPN Stats & Info trafen die Mavericks nur 1/13 FG gegen Hunter als primärer Verteidiger, 1/9 FG davon kamen durch Doncic. "Er hat großartige Defense gespielt", erkannte der Slowene an.

"Wir können Dre auf jeden Spieler abstellen, und er ist bereit für die Herausforderung", lobte John Collins seinen Mitspieler: "Er rennt durch Screens, nimmt Kontakt auf, macht was auch immer nötig ist, um ein großartiger Verteidiger zu sein."

McMillan: "Sie werden so spielen, wie er gespielt hat"

Unterdessen hatte McMillan noch ermutigende Worte für seinen Trainerkollegen parat. "So wie ich Coach Kidd kenne, wird seine Mannschaft aggressiven Basketball spielen. Sie werden die Halle hoch und runter rennen. Sie werden so spielen, wie er gespielt hat. Er will einen schnellen Basketball spielen lassen und konstant attackieren."

Weiter führte McMillan aus: "Ich glaube, das wird die Identität der Mavericks sein. Die hat er bisher überall hin mitgenommen. Er ist ein Coach, der seinen Spielern Freiheiten gibt, um das Spiel zuversichtlich zu spielen, mit viel Ballbewegung. Er versteht es, den Ball bewegen zu lassen und Waffen auf dem Parkett zu haben. So wie er in der Vergangenheit trainiert hat, werden die Mavericks hoch und runter laufen und versuchen, eine Menge Punkte zu erzielen."

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