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NBA

NBA News, Ben Simmons: Sechs Teams offenbar weiter an Trade für Sixers-Star interessiert

Von Philipp Jakob
Ben Simmons will mit einem Streik einen Trade von den Philadelphia 76ers erzwingen.

Trotz seines Streiks zum Start des Training Camps lässt ein Trade von Ben Simmons bislang weiter auf sich warten. Allerdings sollen sechs Teams weiterhin interessiert sein. Die Simmons-Saga hatte am Wochenende eine neue Eskalationsstufe erreicht.

Wie Keith Pompey vom Philadelphia Inquirer berichtet, sollen sich die Minnesota Timberwolves, Indiana Pacers, Cleveland Cavaliers, Detroit Pistons, Toronto Raptors und San Antonios Spurs weiterhin regelmäßig nach Simmons erkundigen.

Das Interesse der Wolves, Cavs, Raptors und Spurs ist bereits seit Monaten bekannt, nun kommen wohl auch die Pacers und Pistons als Interesssenten ins Spiel. ESPN-Insider Brian Windhorst bezeichnete Indiana sogar als mögliches "Sleeper-Team" im Rennen um einen Trade für den 25-Jährigen.

Der Point Guard hatte in der Offseason einen Trade gefordert und will diesen mit einem Streik erzwingen. Simmons erschien weder zum Media Day noch zum Auftakt des Training Camps der Sixers und möchte kein Spiel mehr im Trikot der Traditionsfranchise absolvieren.

Am Wochenende wurde bekannt, dass das Team ein Viertel des Jahresgehalts von Simmons auf ein Treuhandkonto überwiesen hat, das ihm vertraglich eigentlich ab dem 1. Oktober zusteht. Von dieser Summe wollen die Sixers offenbar Geldstrafen einziehen, sollte Simmons weiterhin nicht zum Training und zu den Spielen erscheinen. Der Australier nimmt den Gehaltsverlust willentlich in Kauf. Offenbar rechne er damit, das Geld zurückzubekommen, sobald er getradet wird und sein neues Team die Strafen zurücknimmt.

Laut Pompey könnte sich die Simmons-Saga allerdings noch eine Weile ziehen - möglicherweise bis Mitte Dezember. Erst ab dem 15. des Monats dürfen viele der Spieler, die im Sommer als Free Agents einen neuen Vertrag unterschrieben haben, getradet werden. Möglicherweise nähern sich manche Teams dann den bisher extrem hohen Trade-Forderungen der Sixers an.

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