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NBA

NBA - Saisonvorschau Portland Trail Blazers, Utah Jazz, New Orleans Pelicans: Geduld ist keine Tugend mehr

Von Ruben Martin
Damian Lillard will wohl nicht viel länger auf Erfolg mit den Portland Trail Blazers warten.

NBA-Saisonvorschau NEW ORLEANS PELICANS

New Orleans Pelicans: Die Transaktionen

Neuzugänge

  • Draft: Trey Murphy III. (Nr. 17), Herbert Jones (Nr. 35)
  • Trade: Jonas Valanciunas (Grizzlies), Garrett Temple (Bulls), Tomas Satoransky (Bulls)
  • Free Agency: Devonte' Graham (Hornets)

Abgänge

  • Trade: Lonzo Ball (Bulls), Steven Adams (Grizzlies), Eric Bledsoe (Clippers), Wesley Iwundu (Hornets)
  • Free Agency: James Johnson (Nets), James Nunally

New Orleans Pelicans: Die wichtigsten Statistiken 2020/21

Bilanz Regular SeasonOffensiv-RatingDefensiv-RatingNet-Rating
31-41 (Platz 11 im Westen)113,0 (13.)113,3 (23.)-0,3 (18.)

New Orleans Pelicans: Die Strategie in der Offseason

Nach einer enttäuschenden Saison ohne Beteiligung an der Postseason haben die Verantwortlichen der Pelicans Head Coach Stan Van Gundy mit Willie Green ersetzt sowie alle Starter außer Brandon Ingram und Zion Williamson ausgetauscht. Das Problem: Klare Verbesserung im Kader ist deshalb noch nicht zu erkennen.

Für Lonzo Ball, Eric Bledsoe und Steven Adams werden zukünftig die Neuzugänge Devonte' Graham und Jonas Valanciunas sowie Nickeil Alexander-Walker auflaufen. Bledsoe und Adams bedeuteten offensiv den Tod für das Spacing um Ingram und Williamson und konnten dies mit ihrer Defense nicht kompensieren.

Ball entwickelte sich in der Saison jedoch immer mehr zu einem Spieler, den man sich mit guter Defense, Playmaking und verbessertem Dreier auch langfristig gut neben dem Starduo vorstellen konnte. New Orleans gab sich mit dem günstigeren Ersatz in Shooter Graham zufrieden, der trotz eines heißen Saisonstarts in Charlotte vor zwei Jahren noch keine Spielzeit mit mehr als 38,2 Prozent Trefferquote aus dem Feld beendet hat.

Valanciunas ist zwar mit seiner Vorliebe für den Lowpost kein idealer Fit in der Offense, kann aber zumindest den gelegentlichen Dreier einstreuen, ohne defensiv ein großes Downgrade zu Adams darzustellen. NAW und Kira Lewis haben sich in der vergangenen Saison bereits für größere Rollen empfohlen und werden den Neuzugängen Graham und Tomas Satoransky den Backcourt nicht kampflos überlassen.

Auch abseits des Feldes verlief der Sommer der Pelicans nicht reibungslos. Übereinstimmenden Berichten zufolge ist Williamson nicht zufrieden mit David Griffin, dem Vice President of Basketball Operations. Zions Repräsentanten sollen bereits nach möglichen Tradepartnern Ausschau gehalten haben. Er selbst bekräftigte vor Beginn des Training Camps jedoch den Willen, bei den Pelicans zu bleiben.

New Orleans Pelicans: Die Schwachstellen

Mit ihren zwei offensiven Stars sind auch die zwei schlechtesten Verteidiger der Pelicans im Team geblieben. Ingram und Williamson werden zumindest besseren Einsatz in der Defensive zeigen müssen, um ihre Mitspieler in diesem Bereich mitziehen zu können. Dahin zu kommen, wird die größte und wichtigste Aufgabe für Green in seiner ersten Saison als Cheftrainer sein.

Zudem haben Ingram und Williamson sich auch offensiv noch nicht als ideales Duo bewiesen, beide sind mit dem Ball in der Hand besser als ohne. Auch die Tiefe der Mannschaft muss hinterfragt werden.

NBA-Preview: Der Kader der New Orleans Pelicans:

Point GuardShooting GuardSmall ForwardPower ForwardCenter
Devonte GrahamNickeil Alexander-WalkerBrandon IngramZion WilliamsonJonas Valanciunas
Tomas SatoranskyKira Lewis Jr.Josh HartNaji MarshallJaxson Hayes
Trey Murphy III.Garrett TempleWenyen GabrielWilly Hernangomez
Herbert Jones

New Orleans Pelicans: Der Hoffnungsträger

Zion Williamson ist bereits der beste Spieler des Teams und hat gleichzeitig das meiste Potenzial zur Steigerung. Ein konstanter Jumpshot könnte sein ohnehin schon furchteinflößendes Offensivpaket auf einen historisch dominanten Level hieven.

Naheliegender ist jedoch eine Steigerung von Zion zu einem zumindest durchschnittlichen Verteidiger, schließlich haben wir das von dem 21-Jährigen schon am College gesehen. Während er in 33 Spielen für die Duke Blue Devils kein perfekter Verteidiger war, konnte man zumindest Intensität und Einsatz erwarten. Das hat Zion mit dem Eintritt in die NBA bisher aufgegeben.

Der Saisonbeginn könnte für den Hoffnungsträger der Pelicans jedoch etwas holprig werden, da er im Sommer am Fuß operiert wurde und wohl, wenn überhaupt vor dem Saisonstart, erst genau Mitte Oktober wieder fit wird.

New Orleans Pelicans: Fazit

Eine Mannschaft mit Ingram und Williamson sollte immer die Ansprüche haben, die Playoffs zu erreichen. Dass jedoch nicht mal das Play-In-Turnier ein Selbstläufer ist, war vor wenigen Monaten erst zu sehen.

Sich für die Playoffs zu qualifizieren, wäre folglich ein klarer Erfolg für die jungen Pelicans im ersten Jahr unter Green, selbst wenn man dort schnell an seine Grenzen stoßen dürfte. In dieser Saison geht es hauptsächlich darum, die beste Offense um Zion zu finden und (bestenfalls Playoff-)Erfahrung zu sammeln.

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