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NBA

NBA - Saisonvorschau Los Angeles Lakers, Phoenix Suns, Sacramento Kings: Ein letztes Hurra für den König

Russell Westbrook und LeBron James gehen von nun an gemeinsam auf Titeljagd.

NBA-Saisonvorschau SACRAMENTO KINGS

Sacramento Kings: Die Transaktionen

Neuzugänge

  • Draft: Davion Mitchell (Nr. 9), Neemias Queta (Nr. 39)
  • Trade: Tristan Thompson (Celtics)
  • Free Agency: Alex Len (Wizards)

Abgänge

  • Trade: Delon Wright (Hawks)
  • Free Agency: Hassan Whiteside (Jazz)

Sacramento Kings: Die wichtigsten Statistiken 2020/21

Bilanz Regular SeasonOffensiv-RatingDefensiv-RatingNet-Rating
31-41 (Platz 12 im Westen)114,2 (11.)117,6 (30.)-3,4 (24.)

Sacramento Kings: Die Strategie in der Offseason

Ursprünglich hatten die Kings wohl etwas mehr vor, allen voran sollte Buddy Hield zu den Lakers getradet werden und dadurch etwas mehr Balance in den Kader bringen. Doch die Lakers tradeten stattdessen für Westbrook, und Sacramento erlebte stattdessen eine ziemlich unspektakuläre Offseason, in der die wichtigste Transaktion im Draft getätigt wurde.

Die Kings holten dort mit Davion Mitchell einen Guard, der im Gegensatz zum bisherigen Personal vor allem als Defensivass gilt. Delon Wright wurde dafür abgegeben, um den Stau im Backcourt zumindest etwas aufzulockern. Zurück kam mit Tristan Thompson ein Big Man und der Stau wurde nun auf die großen Positionen verlagert, aber bei ihm handelt es sich immerhin um einen auslaufenden Vertrag.

Apropos Vertrag: Die Kings konnten den eigenen wichtigsten Free Agent halten, Richaun Holmes bekam 46,5 Millionen Dollar über vier Jahre und ist damit für seinen Impact immer noch unterbezahlt. Mit Terence Davis und Moe Harkless wurde kostengünstig verlängert.

Sacramento Kings: Die Schwachstellen

Die Kings hatten vergangene Saison die schlechteste Defense der NBA und eine der schlechtesten Verteidigungen aller Zeiten, daher war es eminent wichtig, den besten (einzigen) Ringbeschützer Holmes zu halten und auch hinter ihm für etwas mehr Stabilität zu sorgen.

Das ist gelungen und auch Mitchell dürfte defensiv helfen, denn im Backcourt suchte man zuvor vergeblich nach defensiver Kompetenz. Franchise-Guard De'Aaron Fox und Hield sind hier besonders große Schwachstellen.

Was zudem noch immer nicht zu finden ist, ist Balance im Kader: Sacramento hat eine Heerschar an Guards und Bigs, aber kaum kompetente Spieler auf dem Flügel. Harrison Barnes ist so etwas wie der einzige bewiesene NBA-Forward im Kader, und er ist ein wandelndes Trade-Gerücht.

NBA-Preview: Der Kader der Sacramento Kings

Point GuardShooting GuardSmall ForwardPower ForwardCenter
De'Aaron FoxTyrese HaliburtonHarrison BarnesMarvin Bagley IIIRichaun Holmes
Davion MitchellBuddy HieldTerence DavisMoe HarklessTristan Thompson
Jahmi'us Ramsey Robert WoodardChimezie MetuAlex Len
Damian Jones

Sacramento Kings: Der Hoffnungsträger

Es wäre besser für Sacramento, wenn man hier Marvin Bagley aufführen könnte. Den Nr.2-Pick von 2018 scheint man jedoch beinahe vergessen zu haben, blickt man auf die Vielzahl von (neuen) Bigs im Kader; vielleicht wird dieses Experiment demnächst auch einfach als gescheitert hingenommen.

Es gibt zum Glück ja noch die Guards, speziell Tyrese Haliburton. Vergangene Saison spielte sich Hali in die Rookie of the Year-Konversation und bestach vor allem durch seine Cleverness und seine Effizienz; er wirkt bereit für größere Aufgaben und durfte in der Preseason starten. Womöglich wird Hield doch noch abgegeben, so oder so sollte Head Coach Luke Walton auch mal mit 3-Guard-Lineups mit Fox, Mitchell und Haliburton experimentieren.

Sacramento Kings: Das Fazit

Die Kings waren trotz zweier 9-Spiele-Niederlagenserien vergangene Saison nicht weit vom Play-In-Turnier entfernt. Der Westen ist vermutlich nicht schlechter geworden, die Kings aber auch nicht; mit etwas Glück könnte es diesmal klappen. Insbesondere die Offensive kann zu den besseren der NBA gehören.

Der Weg zu einem kompetenten Defensivteam ist trotzdem noch sehr weit. Und um eines Tages wirklich oben mitspielen zu können, muss Sacramento zwingend auch auf dem Flügel noch aktiv werden. Vielleicht wird der eine oder andere gute Spieler aus dem Backcourt früher oder später als Tradechip eingesetzt werden müssen.

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